Mit meinem Abschluss von der London School of Economics in der Tasche hatte ich zahlreiche Optionen, aber es zog mich ins Bankenwesen. Speziell das Thema Compliance interessierte mich. Obwohl ich noch zwei andere Angebote hatte, habe ich mich für die Deutsche Bank entschieden, da mich das Traineeprogramm einfach auf ganzer Linie überzeugt hat. Außerdem sitzen im Compliance-Team der Deutschen Bank einige wirklich wichtige und anerkannte Persönlichkeiten der Branche, und ich wusste, dass ich von diesen Leuten viel würde lernen können.
Als ich mich mit dem Thema Compliance auseinandersetzte stellte ich fest, dass es ein großes und bisher weitgehend unerschlossenes Feld ist. Es verbindet Absatzmärkte und ethische Wirtschaft, man bekommt einen Einblick in die Institutionen, die Richtlinien festlegen und deren Einhaltung überwachen. So habe ich mich kurzerhand – erfolgreich – als Trainee beworben und dann 2007 angefangen. Bis dato habe ich drei Rotationen hinter mir, das Programm bietet exzellente Möglichkeiten zum Netzwerken sowie die Chance auf einen Auslandseinsatz. Hier habe ich gelernt, Lösungsansätze zu präsentieren, die über das hinausgehen, was erwartet wird. Die Deutschen Bank ist wirklich das, was sie auch als außen scheint: ein dynamisches und sich ständig weiterentwickelndes Unternehmen.
In Zukunft würde ich gern in einer ähnlichen Position im Compliance-Bereich arbeiten, allerdings etwas höher angesiedelt, vielleicht in einer beratenden Funktion, die näher mit den Kerngeschäftsbereichen zusammenarbeitet. Außerdem würde ich gern in einem Schwellenmarkt für die Deutsche Bank tätig werden – oder mich eben auf ein ähnliches Thema von London oder New York aus konzentrieren.