„Volunteers Go!“ – diesem Aufruf folgen Auszubildende der Deutschen Bank in Berlin seit 2007. An der Volunteering-Initiative, einem Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Bank und der Berliner Freiwilligenagentur „Treffpunkt Hilfsbereitschaft“ haben seitdem 50 Berliner Azubis teilgenommen. Sie engagieren sich an zwei Wochenstunden über 3 Monate hinweg ehrenamtlich in Pflegewohnheimen, Behindertenförderstätten, Hospizen und anderen gemeinnützigen Einrichtungen.
Große öffentliche Anerkennung erntete dieses Engagement jetzt bei der Auftaktveranstaltung zur Aktionswoche des bürgerschaftlichen Engagements (vom 16.9. bis 25.9.2011). Befragt von ZDF-Moderator Cherno Jobatey, erzählten die Volunteers Nadine Kurda und Henrik Hess im Veranstaltungszelt „TIPI am Kanzleramt“ in Berlin von ihren Erfahrungen. Die jungen Deutschbanker berichteten vor Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien von ihrem Einsatz, der ihnen nicht nur persönliches Engagement abverlangte, sondern auch die Chance für einen bereichernden Blick in eine andere Lebensrealität bot.
Ausgewählt werden die Einsatzorte von „Volunteers Go!“ gemeinsam mit der Freiwilligenagentur. Nachdem sich die Auszubildenden für eine Institution entschieden haben, können sie dort zunächst einen Schnuppertag verbringen. Sind die Rahmenbedingungen geklärt, werden die Einsatztermine vereinbart. Einmal wöchentlich besuchen die Azubis die von ihnen gewählte Einrichtung und unterstützen dort die Angestellten.
"Gute Argumente sich sozial zu engagieren, gibt es zuhauf. Das beste und überzeugendste von allen ist aus meiner Sicht das Gefühl, das einem widerfährt, wenn man jemand anderem etwas Gutes tut. Insbesondere dann, wenn man jemandem helfen kann!", so das Fazit von Henrik Hess über seinen Einsatz als Volunteer.