„Be! Fund“ investiert in 100 Unternehmer im Alter von 18 bis 29 Jahren mit einem einkommensschwachen Hintergrund, die es sich zur Aufgabe machen, die sozialen, ökonomischen und ökologischen Probleme in ihrem Umfeld zu lösen. Be! Fund ist davon überzeugt, dass auch junge, in Armut aufwachsende Menschen das Potential haben, unternehmerische Lösungen für die sie alltäglich betreffenden Probleme – wie die Versorgung mit Wasser und Energie, die Müllentsorgung, Gesundheit und Sicherheit – zu finden. Dabei unterstützt Be! Fund die Sozialunternehmer mit Finanzmitteln bis zu etwa 9.000 Euro.
Im Februar 2011 unterstützte der Deutschbanker Joris Hensen Be! Fund vor Ort in Indien bei der Entwicklung einer Methode zur Evaluierung. Ziel des Evaluierungs-Tools, einer Software, war es, die sozialen und finanziellen Auswirkungen der Be! Fund-Projekte besser bewerten und kommunizieren zu können.
Eine weitere Aufgabe von Herrn Hensen bestand darin, die Be! Fund-Projekte potenziellen Investoren, zum Beispiel Stiftungen oder Privatpersonen, optimal vorzustellen. Ein Beispiel ist die Kerzenfabrik des Jungunternehmers Pravesh Kumar ().
Nach seinem vierwöchigen Einsatz im Frühjahr 2011 blieb Joris Hensen mit Be! Fund in Kontakt, um die weitere Entwicklung des Projekts von Frankfurt aus zu begleiten und um so die nachhaltige Wirkung seines Einsatzes zu gewährleisten. Ende November 2011 reiste er erneut für drei Wochen zu Be! Fund, um die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Evaluierungs-Tools vor Ort zu begleiten.
Die Deutsche Bank Asia Foundation begründete im Juli 2011 eine Partnerschaft mit dem Be! Fund, dem ersten nicht gewinnorientierten Venture Fund Indiens. Existenzgründungen von Slum- und Dorfbewohnern im Alter zwischen 18 und 29 Jahren, deren Projekte auf die Lösung lokaler sozialer, ökonomischer oder umweltbedingter Probleme zielen, erhalten durch den Fonds das nötige Startkapital. Außerdem steuert die Deutsche Bank das Fachwissen ihrer Mitarbeiter bei, die ehrenamtlich etwa beim Entwickeln der Auswahlkriterien halfen.
Bildpräsentation über Be! Fund (auf englisch)
Be! Fund Beispiel: Wie Kerzen Kriminalität bekämpfen
Be! Fund: Das Geschäft, das Helden hervorbringt
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Der 19-jährige Pravesh Kumar (grünes T-Shirt) wurde von Be! Fund bei der Gründung einer Kerzenfabrik in einer ländlichen Region ohne konstante Stromversorgung unterstützt.
Er beschäftigt nun zehn Mitarbeiter, die zuvor ohne Arbeit waren, und konnte die Fördersumme nach nur sechs Monaten zurückzahlen.