Aktueller Tweet
Weitere Tweets auf:
twitter.com/DB_News
Heute beschäftigt die Deutsche Bank in Belgien etwa 800 Mitarbeiter und betreibt landesweit 31 Finanz-Center. Als moderne Universalbank bietet die Deutsche Bank Belgien ihren über 300.000 Kunden ein breites Spektrum erstklassiger Bankdienstleistungen an: Privatkunden erhalten ein umfassendes Angebot, das von der Kontoführung über die Anlagenberatung bis hin zum Asset Management reicht. Unternehmens- und institutionelle Kunden haben Zugang zum umfassenden Produktangebot einer internationalen Geschäfts- und Investmentbank, darunter Zahlungsverkehrslösungen, Corporate Finance, Unterstützung bei Börsengängen sowie M&A-Beratung. Darüber hinaus nimmt die Bank eine führende Stellung im internationalen Devisenhandel sowie in den Bereichen Fixed Income und Aktien ein.
Schon seit ihrer Gründung unterhielt die Deutsche Bank enge Kontakte zu belgischen Banken. 1874 beteiligte sie sich an der Deutsch-Belgischen La Plata-Bank. Neben einigen belgischen Häusern waren unter anderem auch die Disconto-Gesellschaft und Sal. Oppenheim an dieser Bank beteiligt, deren Tätigkeit allerdings wenig vom Glück begünstigt war.
Dreieinhalb Jahrzehnte später entstand im Rahmen der Übernahme des örtlichen Bankhauses Balser & Co. die Filiale Brüssel. Sie betrieb alle üblichen Bankgeschäfte, wobei das Effekten- und Emissionsgeschäft besonders gepflegt wurde. 1914 waren rund 200 Angestellte in Brüssel beschäftigt.
Während des Ersten Weltkrieges konnte die Filiale zwar den Betrieb aufrecht erhalten, allerdings nahm nun das Geschäft mit Gesellschaften in Belgien, die für das deutsche Militär arbeiteten, breiten Raum ein. Gegen Ende des Krieges wurden auf Veranlassung der Militärbehörden sogar drei Zweigstellen im besetzten Belgien eröffnet. Im November 1918 schloss die Filiale Brüssel ihre Schalter. Die belgische Regierung setzte einen Liquidator ein.
Im Zweiten Weltkrieg wiederholte sich die Geschichte gewissermaßen. In Folge der Besetzung Belgiens durch deutsche Truppen kam auch die Deutsche Bank wieder nach Brüssel, doch war es keine Filiale, sondern nur eine Vertretung, die dort für einige Jahre tätig war.
Nach dem Krieg wurden zunächst die alten Korrespondenzbankverbindungen wieder auf- und ausgebaut. Ende der 1950er Jahre strebte die Deutsche Bank eine Kooperation mit führenden europäischen Banken an. Zusammen mit weiteren Banken, darunter die Société Générale de Belgique, gründete sie die erste europäische Bankengruppierung, aus der später die EBIC (European Banks International Company S.A.) hervorging. In Belgien entstand 1967 als erste Gemeinschaftsbank die Banque Européenne de Crédit à Moyen Terme.
Die Überlegung, in Belgien mit eigenen Filialen aktiv zu werden, wurde erst Mitte der 1970er Jahre erneut aktuell, als deutlich wurde, dass das EBIC-Konzept durch eigene Filialen an wichtigen Finanzplätzen zu ergänzen sei. Nach den Filialeröffnungen in London und Paris – in beiden Fällen wurden bestehende Repräsentanzen in Filialen umgewandelt – lag eine Filiale in Brüssel nahe, da die Stadt als Sitz der europäischen Verwaltung und zahlreicher multinationaler Firmen von großer Bedeutung war. Die Hafenstadt Antwerpen wurde als zweiter Filialsitz in die Planungen einbezogen, da ihre Region Mittelpunkt der deutschen Investitionen in Belgien war.
Der Vorstand der Deutschen Bank beschloss daher im April 1977, in beiden Städten gleichzeitig Filialen zu eröffnen. Sie nahmen am 16. August 1978 die Geschäftstätigkeit auf und wurden zwei Monate später, zeitgleich mit der Börseneinführung der Deutsche Bank-Aktie an der Brüsseler Börse, offiziell eröffnet.
Zwanzig Jahre später erwarb die Deutsche Bank das belgische Geschäft des Crédit Lyonnais und stieg damit in das breite Privatkundengeschäft ein, das in der Folge in einer eigenen Tochtergesellschaft zusammengeführt wurde.
Weiterführende Informationen:
Website der Deutschen Bank Belgien
Die Deutsche Bank stellt über verschiedene Social-Media-Plattformen aktuelle Informationen bereit. Folgen Sie unseren Tweets, betrachten Sie aktuelle Videos und Bilder oder abonnieren Sie unsere Nachrichten über Ihren persönlich bevorzugten Kanal. mehr
Empfangen Sie aktuelle Nachrichten der Deutschen Bank in Echtzeit mit unseren laufend aktualisierten RSS-Newsfeeds und Podcasts.
mehr