17. Mai 2010

Kernkapitalquoten im Klassenzimmer

Der Umgang mit Geld will gelernt sein: 20 Prozent der Zehn- bis Siebzehnjährigen geben monatlich mehr Geld aus, als ihnen eigentlich zur Verfügung steht. Ob stundenlanges Telefonieren mit dem Handy, Shopping oder Ausflüge mit Freunden – zu verlockend sind die Angebote, zu leicht ist es oft, das eigene Budget zu überziehen.

Es wird höchste Zeit, daran anzusetzen und jungen Leuten auf ihrem Weg in die Zukunft zu unterstützen. Denn für die Deutsche Bank bedeutet gesellschaftliches Engagement mehr als Geld zu geben – eben persönliche Verantwortung zu übernehmen.

Genau darum geht es bei dem Programm „Finanzielle Allgemeinbildung“ (FAB) in Deutschland. Besonderes Augenmerk ist auf den verantwortungsbewussten Umgang mit Geld gerichtet – und als Voraussetzung dafür ist das Wissen um grundlegende ökonomische Zusammenhänge entscheidend. Das Programm ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie im Rahmen des Mitarbeiter-Engagement-Programms der Deutschen Bank Know-how aus dem Kerngeschäft an andere Menschen weitergegeben wird.

Mit „Finanzielle Allgemeinbildung“ verbindet die Deutsche Bank zwei wesentliche Aspekte ihres gesellschaftlichen Engagements: Einerseits wird ein wichtiger Beitrag zur ökonomischen Bildung von Jugendlichen geleistet, und zugleich den Mitarbeitern ein lebendiges Forum für ihr ehrenamtliches Engagement geboten. Die Mitarbeiter besuchen Schulen und vermitteln den Schülern ökonomisches Wissen. Sie diskutieren mit den Schülern vor Ort aktuelle Wirtschaftsthemen und schildern Situationen aus dem Bankalltag – vom Autokredit bis zur Altersvorsorge. So schließt diese Initiative eine wesentliche Lücke in den Lehrplänen.

Im Jahr 2005 als gemeinsame Initiative der Deutschen Bank und der Deutsche Bank Stiftung ins Leben gerufen, zielt das Projekt auf eine gezielte Verbesserung der Wirtschafts- und Finanzkenntnisse von Kindern und Jugendlichen ab. Das Konzept geht auf: 2007 fanden bundesweit bereits 40 Schulbesuche statt. Eine nachfolgende Befragung zeigt, dass alle Klassen wieder an dem Projekt teilnehmen würden. Bis heute haben sich mehr als 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Bank gemeldet, um sich bundesweit als Referenten in Schulen zu engagieren.

Das FAB-Programm umfasst nur einen kleinen Teil der jährlichen Freiwilligentätigkeit der Deutschen Bank. Auch in den Regionen Asien und Amerika tragen die „Financial Literacy“-Programme dazu bei, Jugendliche im verantwortungsvollen Umgang mit Geld anzuleiten. Darüber hinaus werden weitere ehrenamtliche Projekte ebenfalls gefördert: 2009 leisteten Mitarbeiter der Deutschen Bank insgesamt 34.200 Tage in über 3.500 ehrenamtlichen Projekten weltweit, zum Beispiel die Special Olympics – eine der weltweit größten Sportbewegungen für Menschen mit geistiger Behinderung, Beratungsprojekte für Mikrofinanzbanken oder allgemein für gemeinnützig anerkannte Organisationen.

 

Weiterführende Informationen
Engagement der Deutschen Bank Mitarbeiter





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