05. August 2010

Rohstoff-Investments: Anlagechancen für Privatanleger

Viele Rohstoffe werden immer knapper, sind schwieriger zu fördern und werden damit tendenziell teurer. Zudem wächst die Weltbevölkerung rasant und die Menschen in den Schwellenländern werden wohlhabender und konsumfreudiger. Darüber hinaus lässt die florierende Industrieproduktion die Nachfrage nach Rohstoffen ständig steigen. Diese Entwicklungen bieten grundsätzlich gute Chancen für Investments in Rohstoffe.

Dr. Ulrich Stephan, Global Chief Investment Officer für Privat- und Geschäftskunden der Deutschen Bank, gibt Privatanlegern jedoch zu bedenken: „Eine Anlage in einzelne Rohstoffe setzt eine permanente Beschäftigung mit den Zyklen und zum Teil erheblichen Volatilitäten der Rohstoffmärkte voraus. Ich sehe jedoch mindestens drei Alternativen für Privatanleger“:

1. Die Förderung und Verbreitung von Rohstoffen – ausgenommen Öl und Gas – wird beherrscht von einigen großen Unternehmen. Diese Unternehmen konnten in den vergangenen Jahren ihre Aktienkurse enorm steigern. Zudem sind sie die Grundausrüster der Welt AG und beherrschen einen Großteil des Marktes an Kohle und Metallen. Sie werden vor allem von der weiteren Entwicklung in China und Indien sowie von einer weitergehenden Globalisierung profitieren.
2. Eine breitere Risikostreuung bieten Anlagen in Rohstoffaktien-Fonds. Diese investieren in weltweit tätige Minenunternehmen mit ausgewiesener Expertise und umfangreichen Schürftechniken. Anleger haben mit Rohstoffaktien-Fonds in den vergangenen zwölf Monaten deutlich bessere Renditen erzielt als in anderen Aktienmärkten.
3. Auch Investments in Fonds und Zertifikate, die die Indizes der BRIC-Staaten, also Brasilien, Russland, Indien und China, abbilden, sind – mittelbare – Rohstoffinvestments. Brasilien und Russland zählen zu den rohstoffreichsten Ländern. Ihre Börsen werden maßgeblich bestimmt von den Rohstoffproduzenten. Steigen deren Kurse, verzeichnen auch BRIC-Investments grundsätzlich eine positive Performance.

Fazit: Rohstoffe werden knapper und teurer. „Investments sind vor allem für langfristig ausgerichtete Anleger sinnvoll und chancenreich. Anleger sollten grundsätzlich auf eine ihrem individuellen Anlegerprofil entsprechende Verteilung des Investments auf verschiedene Anlageklassen achten“, so Stephan.


WICHTIGE HINWEISE

Diese Presse-Information enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse anzupassen.

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, in denen wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen und einen erheblichen Teil unserer Vermögenswerte halten, die Preisentwicklung von Vermögenswerten und Entwicklung von Marktvolatilitäten, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung unserer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von uns bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren haben wir in unserem SEC-Bericht nach „Form20-F“ vom 16. März 2010 unter der Überschrift „Risk Factors“ im Detail dargestellt. Kopien dieses Berichtes sind auf Anfrage bei uns erhältlich oder unter www.deutsche-bank.com/ir verfügbar.



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