Brief des Vorstandsvorsitzenden
30. Juni 2010
im zweiten Quartal 2010 hat die Weltwirtschaft weiter an Schwung gewonnen. Das Wachstum wurde dabei besonders von den Schwellenländern in Asien und Lateinamerika getragen, die von einer spürbaren Erholung des Welthandels und einer robusten Inlandsnachfrage profitieren. In den USA wächst die Wirtschaft bei anhaltend hoher Arbeitslosigkeit moderat, in der Eurozone bremsen fiskalische Konsolidierungsanstrengungen die gesamtwirtschaftliche Erholung. Die Lage an den internationalen Finanzmärkten ist weiterhin von Unsicherheit geprägt: Die Sorge um die Staatsfinanzen in einigen Euroländern hat eine Diskussion um die Stabilität des Euro ausgelöst und die Volatilität an den Finanzmärkten erhöht. Die Auswirkungen der geplanten regulatorischen Reformen auf die Finanzmarktakteure bleiben schwer prognostizierbar.

Vor diesem Hintergrund hat die Deutsche Bank mit 1,5 Mrd € ein solides Ergebnis vor Steuern erwirtschaftet. In dem Ergebnis sind Belastungen und negative Marktwertanpassungen von 507 Mio € verkraftet, denen 309 Mio € an positiven Effekten gegenüberstanden. Das Ergebnis nach Steuern betrug 1,2 Mrd € – dies entspricht einem verwässerten Ergebnis pro Aktie von 1,75 €. Die Eigenkapitalrendite gemäß unserer Zielgrößendefinition betrug 13 %. Mit 11,3 % blieb unsere Tier-1-Kapitalquote trotz des im April abgeschlossenen Erwerbs von Teilen des Firmenkundengeschäfts von ABN AMRO in den Niederlanden weiterhin stabil und deutlich über unserer Zielmarke von 10 %. Die Leverage Ratio, also das Verhältnis von Bilanzsumme zu Eigenkapital, verharrte unverändert bei 23 und damit unterhalb unserer Zielmarke von 25. Die Kreditrisikovorsorge hat sich gegenüber dem Vorquartal noch einmal leicht auf 243 Mio € verbessert. [mehr]
Datum
Briefe
31. März 2010
“...im ersten Quartal 2010 hat sich die Weltwirtschaft weiter stabilisiert. Dabei offenbart sich ein zunehmend differenzierteres Bild: Einem kräftigen Wirtschaftswachstum in vielen Schwellenländern vor allem in Asien steht eine deutlich moderatere Normalisierung in den Industrieländern gegenüber....” [mehr]


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