Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung bilden nach deutschem Handelsrecht den Jahresabschluss, der je nach Rechtsform und Größe der Gesellschaft um einen Anhang und ggf. einen Lagebericht zu ergänzen ist. Durch den Jahresabschluss wird der finanzielle Erfolg des abgelaufenen Geschäftsjahres und die Vermögenslage des Unternehmens zum Bilanzstichtag festgestellt. Die genauen Anforderungen an den Jahresabschluss werden durch verschiedene nationale und internationale Vorschriften bestimmt. Bei einer Aktiengesellschaft wird der Jahresabschluss vom Vorstand aufgestellt und durch einen staatlich vereidigten Wirtschaftsprüfer auf seine Ordnungsmäßigkeit geprüft.
Gemeinsames Vorgehen einer Mehrzahl von Personen oder Gesellschaften zur Erreichung bestimmter unternehmerischer Ziele, wie z.B. Bau einer Fabrik oder eines Kraftwerks, Durchführung von Forschungsarbeiten. Die Zusammenarbeit kann je nach den Umständen in vertragsmäßiger Form oder durch Gründung einer gemeinsamen Tochter- oder Beteiligungsgesellschaft durchgeführt werden.
Anleihen, die ihren Namen aufgrund ihres hohen Nominalvolumens, etwa ab 1 Mrd. Euro, erhalten haben. Sie unterscheiden sich in ihren Anleihebedingungen grundsätzlich nicht von anderen Anleihen.
Junge Aktien stammen aus Kapitalerhöhungen und sind für das laufende Geschäftsjahr nicht oder nicht vollständig zum Bezug einer Dividende berechtigt. Erst nach dem folgenden Dividendentermin werden sie den alten Aktien gleichgestellt. Im Falle von zwei Kapitalerhöhungen in einem Geschäftsjahr werden die zuletzt ausgegebenen Aktien als "jüngste Aktien" bezeichnet. Die Altaktionäre haben im Regelfall ein Bezugsrecht auf junge Aktien. Ihr Kauf ermöglicht es ihnen, ihren prozentualen Anteil am Grundkapital des Unternehmens auch nach der Kapitalerhöhung gleich zu halten.
Wörtlich: Ramschanleihen. Auch High-Yield-Anleihen genannt. Bezeichnung für Wertpapiere, deren Schuldner sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befindet (niedriges Rating) und als Ausgleich für das Risiko dem Anleger eine deutlich höhere Rendite als bonitätsmäßig erstklassige Wertpapiere (z.B. Bundesanleihen) verspricht.