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Bank- & Börsenlexikon
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Wird auch Fund of Funds genannt. Dies sind Investmentfonds, die ihr Fondsvermögen wiederum in anderen Fonds anlegen. Auf diese Weise kann eine besonders breite Risikostreuung erzielt werden.

DAI

Abkürzung für Deutsches Aktieninstitut. Siehe www.dai.de.
Unterschiedsbetrag zwischen dem Nominalbetrag einer Forderung bzw. eines Darlehens und dem tatsächlich an den Kreditnehmer ausgezahlten Darlehensbetrag. Die Effektivverzinsung wird durch Bezug des Nominalzinses auf den niedrigeren Auszahlungsbetrag errechnet. Siehe: Disagio.
§ 607 BGB definiert ein Darlehen als die Hingabe von Geld oder anderen vertretbaren Sachen mit der Verpflichtung des Darlehensnehmers, zu einem späteren Zeitpunkt Geld bzw. Sachen gleicher Art, Güte und Menge zurückzugeben. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird unter dem Darlehen eher ein längerfristiger Kredit verstanden.
Ziel des Datenschutzes nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ist es, der Beeinträchtigung natürlicher lebender Personen durch die Auswirkungen der elektronischen Datenverarbeitung entgegenzuwirken (Schutz des Persönlichkeitsrechts). Schutzgegenstand ist jeglicher Umgang mit personenbezogenen Daten. Hierzu gehören nicht nur die unter den Begriff der Verarbeitung fallenden Phasen von Speicherung, Veränderung, Übermittlung, Sperrung und Löschung, sondern auch die Erhebung sowie die Verwendung und Nutzung solcher Daten. Nicht anwendbar ist das Gesetz für Daten juristischer Personen.
Auftrag eines Zahlungspflichtigen an seine Bank, regelmäßig wiederkehrende Zahlungen, die in gleichbleibender Höhe an einen Zahlungsempfänger zu entrichten sind, auszuführen. Anwendung findet der Dauerauftrag vor allem bei Mieten, Versicherungsbeiträgen, Steuern, etc. Im Gegensatz zum Dauerauftrag wird bei der Lastschrift die Zahlung durch den Zahlungsempfänger ausgelöst.
Dies sind Emittenten, die wegen eines laufenden Finanzierungsbedarfs regelmäßig Wertpapiere ausgeben (z.B. Realkreditinstitute, Landesbanken, die Öffentliche Hand).
Der DAX®-Index setzt sich aus den 30 umsatzstärksten deutschen Aktien (Bluechips) zusammen. Damit repräsentiert er rund 75 Prozent des gesamten Grundkapitals inländischer börsennotierter Aktiengesellschaften und etwa 85 Prozent der in deutschen Aktien getätigten Börsenumsätze. Die DAX®-Titel sind im Amtlichen Markt oder im Geregelten Markt zugelassen und notieren im Prime Standard. Kriterien für die Gewichtung der Aktien im DAX® sind der Börsenumsatz und die Marktkapitalisierung auf Basis des Free Floats sowie Branchenrepräsentativität. Über Veränderungen im DAX® entscheidet der Vorstand der Deutsche Börse AG auf Vorschlag des Arbeitskreises Aktienindizes.
Die Absicherung (Deckung) von bestimmten Wertpapieren (Pfandbriefe) ist gesetzlich vorgeschrieben. Dazu dienen z.B. Hypothekarkredite, die Deckungsdarlehen genannt werden. Der Gesamtbetrag des Deckungsdarlehens muss jederzeit mindestens so hoch und von gleichem Zinsertrag sein wie der Gesamtbetrag der verkauften Pfandbriefe (Gleichgewichtsprinzip). Zur Deckung von Kommunalobligationen dienen Kommunalkredite. Das sind Forderungen der Bank an Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts.
Prinzip der Versorgungszusage bei Pensionsfonds. Die Zusage bezieht sich auf eine definierte Renten- bzw. einmalige Auszahlungsleistung. Gegensatz: defined contribution.
Zusage des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer, zur Erbringung von Beiträgen für eine spätere Altersversorgung. Die Höhe der späteren Leistung ist nicht festgelegt. Gegensatz: defined benefit.
Unter Deflation versteht man einen allgemeinen und anhaltenden Rückgang des Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft. Gegensatz Inflation. Die Ursachen der Deflation können realwirtschaftlicher (Nachfragerückgang) oder monetärer (restriktive Geldpolitik) Natur sein. Unter Deflationspolitik versteht man die Bekämpfung inflationistischer Auswüchse durch Verminderung des Geldvolumens sowie eine nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik, die mit niedrigeren Staatsausgaben dem allgemeinen Nachfrageanstieg entgegenwirkt.
Kennzahl, die die theoretische Abhängigkeit des Optionswertes von der Veränderung des Basiswertpreises um eine Einheit anzeigt.
Von Deport (Abschlag) wird gesprochen, wenn der Terminkurs einer Währung unter ihrem Kassakurs liegt; diese Währung wird dann mit einem Deport gehandelt. Das Gegenteil bezeichnet man als Report (Aufschlag).
Wertpapiere können bei Kreditinstituten zur Verwahrung und Verwaltung hinterlegt werden. Für jeden Kunden wird ein Depot (Gegenstück zum Konto im Geldverkehr) eingerichtet, aus dem Arten, Nennbeträge oder Stückzahlen, Nummern etc. der eingereichten Papiere sowie Name und Adresse des Einreichers (Depotinhabers) hervorgehen. Diese Vorschriften gelten für Streifbandverwahrung und sinngemäß für die Girosammelverwahrung. Aus Kontrollgründen führen die Banken zwei Arten von Depotbüchern nebeneinander: das persönliche Depot und das Sachdepot. Ersteres ist nach den Namen der Depotinhaber, letzteres nach Wertpapierarten geordnet. Das Sachdepot ist für die Verwaltungsarbeiten der Banken von besonderer Wichtigkeit. Als Sonderdepots werden Gemeinschafts- und Treuhanddepots geführt (eingerichtet). Die Girosammelverwahrung ist rationeller und damit billiger als die Streifbandverwahrung. Grundlage für Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren durch Kreditinstitute ist das Depotgesetz (DepotG). Es enthält eine Reihe von Vorschriften zum Schutze des Depotinhabers, vor allem für den Konkursfall der Depotbank.
Preis für die Dienstleistungen, die die Kreditinstitute ihren Kunden für die Führung von Wertpapierdepots in Rechnung stellen. Hierzu gehören insbesondere Verwahr- und Verwaltungsdienstleistungen. Zu letzteren zählen z.B. Aufwendungen im Zusammenhang mit Zins-, Dividenden- und Kapitalrückzahlungen. Die Kosten hierfür werden den Depotinhabern quartalsweise oder jährlich als Depotgebühren in Rechnung gestellt.
Gesetz über die Verwahrung und Anschaffung von Wertpapieren. Zweck des Depotgesetzes ist der Schutz des Hinterlegers (von Wertpapieren) durch Erhaltung des Wertpapiereigentums im Verwahrgeschäft und die schnelle Verschaffung des Wertpapiereigentums.
In der Volkswirtschaft bedeutet Depression den Tiefpunkt eines konjunkturellen Abschwungs (Rezession), der sich insbesondere in einer erheblichen Schrumpfung des gesamtwirtschaftlichen Produktionsergebnisses (Sozialprodukt), Deflation und hoher Arbeitslosigkeit niederschlägt. Die letzte "schwere" Depression erlitt die Weltwirtschaft Anfang der dreißiger Jahre.
Allgemein die kontrollierte Rücknahme staatlicher Eingriffe in wirtschaftliche Prozesse.
Produkte, deren Wert sich überwiegend von dem Preis, den Preisschwankungen und Preiserwartungen eines zugrunde liegenden Basisinstrumentes (bspw. Aktien, Anleihen, Devisen, Indizes) ableitet. Derivate sind so konstruiert, dass sie die Schwankungen dieser Anlageobjekte überproportional nachvollziehen. Daher lassen sie sich sowohl zur Absicherung gegen Wertverluste als auch zur Spekulation auf hohe Kursgewinne desselben verwenden. Zu den Derivaten zählen insbesondere Optionen, Futures und Swaps.
Banken oder spezialisierte Finanzdienstleister, die im elektronischen Handelssystem Xetra temporäre Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage in einem Aktientitel ausgleichen und somit dessen Liquidität verbessern. Dies geschieht durch Stellen von Geld- und Brieflimiten (market making) – auf eigene Initiative, auf Anfrage der Markteilnehmer (Quote-Request) oder in Auktionen. Da die Quotes im Orderbuch sichtbar sind, erhalten Anleger dadurch eine höhere Bewertungssicherheit für die Limitierung ihrer Orders. In Abhängigkeit vom Marktsegment kann es für Aktien keinen, einen oder mehrere Designated Sponsors geben. Je nach Bedarf des Emittenten und Angebot des Designated Sponsors kann dieser weitere Services wie Research oder Investor Relations zur Verfügung stellen.
Siehe www.deutsche-boerse.com.
Die Bundesbank ist - wie die anderen Notenbanken des Euro-Währungsgebiets - gemeinsam mit der Europäischen Zentralbank (EZB) verantwortlich für die Erfüllung der währungspolitischen Aufgaben des Eurosystems. Geldpolitische und andere Entscheidungen für das Eurosystem werden nicht von der EZB, sondern vom EZB-Rat getroffen, in dem die Präsidenten der nationalen Zentralbanken des Euro-Gebietes und die Mitglieder des EZB-Direktoriums vertreten sind. Die Entscheidungen des EZB-Rats werden von den nationalen Zentralbanken umgesetzt. Die Aufgaben der Bundesbank sind im Bundesbankgesetz (BBankG) und im EG-Vertrag festgelegt. Für die Bundesbank stehen folgende fünf Geschäftsfelder im Zentrum der strategischen Ausrichtung: Preisstabilität im Euro-Raum, Stabiles Finanz- und Währungssystem, Sicherheit und Effizienz von Zahlungsverkehrs- und Abwicklungssystemen, Effiziente Bargeldversorgung und Infrastruktur, Funktionsfähigkeit der deutschen Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute. Siehe auch www.bundesbank.de.
Die Deutsche Finanzagentur (korrekt: Die Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH) ist der zentrale Dienstleister für die Kreditaufnahme und das Schuldenmanagement des Bundes. Sie wurde am 19. September 2000 gegründet und hat ihren Sitz am Finanzplatz Frankfurt/Main. Aufgabe des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen für das Bundesministerium der Finanzen bei der Haushalts- und Kassenfinanzierung der Bundesrepublik Deutschland und ihrer Sondervermögen auf den Finanzmärkten. Die Finanzagentur tritt am Markt im Auftrag und für Rechnung des Bundes auf. Siehe auch www.deutsche-finanzagentur.de.
Das DAI ist eine unabhängige und nicht gewinnorientierte Institution und setzt sich auf allen gesellschaftlichen Ebenen und im politischen Umfeld für den Finanzplatz Deutschland und für die Aktie als Anlage- und Finanzierungsinstrument ein. Es informiert in vielfältiger Weise über die Vorteile der Aktie - ohne die möglichen Risiken zu verschweigen. Darüber hinaus wirkt das Deutsche Aktieninstitut - in Berlin wie in Brüssel - auf eine Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen des deutschen Kapitalmarktes hin, wirbt im In- und Ausland für den Finanzplatz Deutschland und steht seinen Mitgliedsunternehmen als Dienstleister zur Verfügung. Siehe www.dai.de.
Devisen sind auf ausländische Währungen lautende und an einem ausländischen Platz zahlbare Forderungen: Guthaben bei ausländischen Banken in fremder Währung. Auf fremde Währungen lautende und im Ausland zahlbare Wechsel und Schecks. Die als Sorten bezeichneten ausländischen Banknoten und Münzen sind keine Devisen im Sinne der "klassischen Definition".
Präsenzbörse oder elektronisches Handelssystem für den Handel von Devisen.
Er findet zwischen den in- und ausländischen Banken im freien Verkehr über Telefon und elektronische Handelssysteme statt. Er ist der größte Finanzmarkt der Welt mit den durchschnittlichen höchsten Tagesumsätzen.
Wertpapierdienstleistung einer Direktbank bzw. eines Discount Brokers ohne individuelle Anlageberatung. Interessante, weil kostengünstige Alternative für den im Wertpapiergeschäft bereits erfahrenen Anleger.
Mitglied der Clearing-Stelle einer Börse, welches dazu berechtigt ist, das Clearing der eigenen Geschäfte, der Geschäfte von konzernverbundenen Börsenteilnehmern ohne Clearing-Lizenz und der Geschäfte seiner Kunden durchzuführen.
Direktbanken sind Kreditinstitute ohne Filialen, bei dem Geschäfte ausschließlich über Telefon, Telefax oder Internet getätigt werden. Angeboten wird die Abwicklung von Geld- und Wertpapiergeschäften rund um die Uhr zu niedrigen Konditionen, jedoch meist ohne Beratungsleistungen. Der Zahlungsverkehr wird über Geldautomaten und die Filialsysteme anderer Banken abgewickelt. Durch den Einsatz moderner Telekommunikationssysteme ist die Direktbank standortunabhängig. Zumeist befindet sie sich in strukturschwachen Gebieten mit geringen Personalkosten und günstigen steuerlichen Rahmenbedingungen.
Als Dirty Price bezeichnet man den Preis, der beim Kauf einer Anleihe zu zahlen ist. Er setzt sich zusammen aus dem Anleihekurs zuzüglich der aufgelaufenen Stückzinsen.
Synonym für Abgeld, Damnum. Ein Disagio ist der Unterschied zwischen dem Nennwert eines Wertpapiers oder einer Forderung (z.B. Kredit) und seinem niedrigeren Kurs bzw. dem Auszahlungsbetrag eines Kredits. Das Abgeld wird meist in Prozent des Nennwertes ausgedrückt. Gegensatz: Agio, Aufgeld.
Der Diskontsatz ist der Zinssatz, zu dem die Notenbank Wechsel ankauft, die bestimmten Erfordernissen entsprechen. Änderungen des Diskontsatzes und der Rediskontkontingente (Volumenbegrenzung) gehören zu den klassischen Mitteln der Notenbankpolitik. Da die Kreditinstitute auf die Refinanzierung bei der Notenbank mehr oder weniger stark angewiesen sind, kann durch eine Änderung des Diskontsatzes die Konditionsgestaltung der Banken gegenüber ihren Kunden beeinflusst werden. Mit dem Übergang der Zuständigkeit für die Geldpolitik auf die Europäische Zentralbank (EZB) wurde das Diskontgeschäft in der Euro-Zone eingestellt.
Auch Überziehungskredit genannt. Dem Kunden wird die Möglichkeit eingeräumt, sein Kontokorrentkonto bis zu einem bestimmten Betrag (Kreditlinie) zu überziehen. Für die Nutzung des Dispos fallen tageweise Sollzinsen an. Beim Überziehen des festgelegten Kreditlimits fallen zusätzlich Überziehungszinsen an. Die Zinsen werden meist quartalsweise dem laufenden Konto belastet. Der Zinssatz für den Dispo ist variabel und richtet sich nach den aktuellen Marktzinsen.
Der auf die einzelne Aktie entfallende Betrag des zur Ausschüttung vorgesehenen Gewinns einer Aktiengesellschaft. Die Dividende wird entweder in Prozent des Nennwertes oder in Währungseinheiten pro Stück ausgedrückt. Über die Verteilung beschließt die Haupt-(Gesellschafter-) Versammlung. In Deutschland wird die Dividende jährlich gezahlt, in den USA und manchen anderen Ländern in der Regel pro Quartal (Quartalsdividende).
Der Dividendenertrag einer Anlage in Aktien, ausgedrückt in Prozent vom Aktienkurs. Die Dividendenrendite ist eine wichtige Kennzahl für die Beurteilung der Rentabilität einer Aktienanlage.
Auch Kupon genannt, berechtigt zum Bezug der Jahres-Dividende. Zusammen mit der Aktienurkunde (Mantel) bilden die Dividendenscheine (Bogen) die physische Aktie. Ein Bogen enthält 10 - 20 Gewinnanteilscheine. Am Fälligkeitstag wird der Anteilschein vom Bogen "getrennt" und als Dividende eingelöst.
Das Dokumenteninkasso ist eine Zahlungsabwicklungs- und Zahlungssicherungsform, bei der dem Zahlungspflichtigen Dokumente unter Mitwirkung von Kreditinstituten gegen Zahlung des Gegenwertes ("Kasse gegen Dokumente") oder gegen Akzeptierung von Wechseln ("Dokumente gegen Akzept") ausgehändigt werden. Mit Hilfe von Dokumenteninkassi werden Warengeschäfte Zug um Zug erfüllt.
Internationale Verträge, die meist zwischen zwei, aber auch mehreren Staaten abgeschlossen werden. Sie dienen zur Vermeidung bzw. Milderung einer Doppelbesteuerung im grenzüberschreitenden Kapitalverkehr, d.h. durch eine klare Zusortierung des Besteuerungsrechts für eine bestimmte Einkunftsart an den einen oder den anderen Staat des einzelnen DBA soll die Gefahr einer gleichzeitigen Steuererhebung sowohl im Wohnsitzstaat als auch im Quellenstaat der Einkünfte im Grundsatz von vorneherein verhindert werden.
Sonderform der Anleihe, bei der die Kapitalrückzahlung und die Zinszahlung in verschiedenen Währungen erfolgen können. Z. T. wird dem Emittenten oder dem Anleger ein Wahlrecht eingeräumt.
Kooperation von Deutsche Börse, Dow Jones, und Schweizer Börse SWX Group zur Etablierung einer Indexfamilie Dow Jones STOXX mit regionalem und globalem Bezug. Die bekanntesten Indizes sind die europäischen Blue Chip Indizes DJ STOXX 50 und DJ EURO STOXX 50.
Schon vor der Jahrhundertwende veröffentlichte das Verlagshaus Dow-Jones & Co. für die New York Stock Exchange (NYSE) Indizes für über 30 Industrie-Aktien, 20 Eisenbahn-Werte, 15 Energieversorgungs-Aktien und einen Gesamtindex aller 65 Werte. Besonders der Industrie-lndex genießt durch seine schnelle Verbreitung weltweite Beachtung und gilt gemeinhin als "der" Dow-Jones-lndex. Umfangreicher sind die Indizes von Standard & Poor's (500 Werte) und der New York Stock Exchange. Auch die Tokioter Börse kennt einen Index für 225 japanische Werte.

DTA

Abkürzung für Belegloser Datenträgeraustausch.
Unter Due Diligence versteht man die "gebotene Sorgfalt", mit der beim Kauf bzw. Verkauf von Unternehmensbeteiligungen oder Immobilien das Vertragsobjekt im Vorfeld der Akquisition geprüft wird. Due-Diligence-Prüfungen beinhalten insbesondere eine systematische Stärken-/Schwächen-Analyse des Kaufobjekts, eine Analyse der mit dem Kauf verbundenen Risiken sowie eine fundierte Bewertung des Objekts.
Die Duration ist die Bindungsdauer des in einem festverzinslichen Wertpapier oder Wertpapiervermögen angelegten Kapitals. Die Duration ist kürzer als die Restlaufzeit bedingt durch zwischenzeitliche Zinszahlungen auf das angelegte Kapital. Bei einem Zero Bond entspricht die Duration stets der Restlaufzeit. Sie ist zudem ein Maß für die Sensitivität des Anleihekurses bezüglich Änderungen des Marktzinses. Eine höhere Duration lässt auf eine tendenziell hohe Zinssensitivität schließen.
Gewinnermittlungsmethode der "Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management", ein Zusammenschluss von Bank- und Wirtschaftsfachleuten. Die DVFA hat sich um die Aktienanalyse verdient gemacht und eine Formel entwickelt, die einen, allein aus dem Geschäftszweck erzielten, um Sondereinflüsse korrigierten Jahresgewinn einer Unternehmung wiedergibt; meist bezeichnet als "Ergebnis je Aktie nach DVFA." Daraus errechnet sich dann ein bereinigtes Kurs-Gewinn-Verhältnis. Es ermöglicht Unternehmens- und Branchenvergleiche. Das DVFA/SG-Ergebnis hat jedoch nach der Umstellung der Rechnungslegung aller nach HGB bilanzierenden, börsennotierten Aktiengesellschaften auf die International Financial Reporting Standards (IFRS) an Bedeutung verloren.
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