Deutsche Bank – Verantwortung
01. Juli 2013

Auf dem Weg zu nachhaltigem und bezahlbarem Strom aus der Wüste: Dii veröffentlicht neue Studie “Desert Power: Getting Started (DP:GS)”

Die Desertec industrial initiative Dii, die die Deutsche Bank 2009 mit gegründet hat, setzt sich für attraktive Marktbedingungen für Solar- und Windenergie im Nahen Osten und Nordafrika (MENA) ein. Ihre Mission ist es, Märkte für diese erneuerbaren Energien in MENA zu schaffen, sowohl für den lokalen Bedarf als auch für den Export nach Europa.

Im Jahr 2012 hat Dii bereits mit dem Bericht „Desert Power 2050“ gezeigt, dass ein nachhaltiger und integrierter Stromverbund für alle Länder der EUMENA-Region Vorteile bringt.

Doch ein staatenübergreifender Strommarkt entwickelt sich nicht von alleine, selbst dann nicht, wenn alle Partner davon profitieren. Die nun präsentierte Studie „Desert Power: Getting Started (DP:GS)“ stellt erste pragmatische Schritte vor auf dem Weg zu nachhaltigem und bezahlbarem Strom für alle in EUMENA. Sie zeigt die Perspektive der Privatwirtschaft auf den Mittelmeer-Solarplan auf.

Dii wird selbst keine Kraftwerke für Erneuerbare Energien bauen, es ist eine private Industrieinitiative mit dem Ziel, die Desertec-Vision in der EUMENA Region zu verwirklichen. In den vergangenen Jahren wurden bereits große politische Anstrengungen für den Ausbau von Erneuerbaren Energien im Mittelmeerraum und im Nahe Osten unternommen. Wichtige Institutionen wurden gegründet, die jetzt vor der Herausforderungen stehen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen. Hierfür liefert DP:GS spezifische Handlungsempfehlungen.

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Der Name Desertec steht für die allgemeine und technologieoffene Vision einer nachhaltigen Stromversorgung für alle Regionen der Welt mit Zugang zum Energiepotenzial von Wüsten. Durch die Nutzung von Solar- und Windkraft zur Deckung des Energiebedarfs in Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten werden Ressourcen effektiv genutzt und gleichzeitig die Philosophie eines grünen Wachstums unterstützt. Zudem stellt Desertec eine herausragende Art und Weise dar, Menschen den Weg aus der Armut zu ermöglichen und rund 2 Millionen Menschen in Nordafrika Zugang zu elektrischem Strom zu verschaffen.

Die Dii wurde im Oktober 2009 in München von der Deutschen Bank und elf weiteren Unternehmen sowie der DESERTEC Stiftung ins Leben gerufen. Mittlerweile gehören mehr als 55 Unternehmen und Organisationen diesem internationalen Konsortium an.

„Die Studie zeigt deutlich, dass die Entwicklung von Wüsten­strom den Gesellschaften auf beiden Seiten des Mittelmeer­raums nutzt und zu bedeutenden Möglich­keiten für Unternehmen wie z.B. die Deutsche Bank führen kann.”

Caio Koch Weser Vice Chairman Deutsche Bank Group