Trade Finance

Export- und Handelsfinanzierung

Unsere Services rund um Einkauf, Produktion und Verkauf entlang der „Financial Supply Chain“ bieten Ihnen vielfältige Lösungen für Ihre kurz-, mittel- und langfristigen Handelsfinanzierungen. Diese helfen Ihnen dabei, die Herausforderungen durch optimale Liquiditätssteuerung und Risikomanagement zu meistern.

Ziel eines Unternehmens ist es, den Einsatz von Kapital möglichst effizient zu gestalten. Unternehmen kaufen Waren und Dienstleistungen von ihren Lieferanten, müssen Waren während und nach dem Produktionsprozess lagern und verkaufen diese an ihre Abnehmer. Dieser betriebliche Wertschöpfungsprozess bindet einen Großteil der Liquidität im Unternehmen. Je kürzer Kapital gebunden ist, desto schneller steht es für eine anderweitige Nutzung (z.B. Investitionen) zur Verfügung.

In der Prozesskette von den Vertragsverhandlungen mit Ihren Geschäftspartnern bis hin zum Geldeingang ergeben sich verschiedene Herausforderungen für Ihr Liquiditäts- und Risikomanagement. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen daher nicht nur die Produkte stimmen, sondern häufig ist es auch erforderlich, Ihren Geschäftspartnern attraktive Finanzierungen anzubieten.

Bei einer internationalen Ausrichtung – sei es im Einkauf, in der Produktion oder im Verkauf – führt dies zu einer zusätzlichen Erhöhung der Komplexität in der Steuerung des Unternehmens bezüglich Liquidität und Risikomanagement.

Die attraktiven Lösungen der Deutschen Bank bieten Ihnen und Ihren Geschäftspartnern eine ideale Kombination von Sicherheit und Liquidität. Damit können Sie Ihre Position gegenüber Ihren Geschäftspartnern im In- und Ausland verbessern und wettbewerbsfähig bleiben, die Liquiditätsbeschaffung zwischen Handelspartnern beschleunigen sowie Ausfallrisiken bei Handelsgeschäften reduzieren.

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Working Capital Management erklärt

Video: Working Capital Management erklärt

Durch den Einkauf von Waren und Dienstleistungen entstehen Verbindlichkeiten gegenüber Ihren Lieferanten. Zum Zeitpunkt der Fälligkeit der Verbindlichkeit führt die Bezahlung der Rechnung zu einem entsprechenden Liquiditätsabfluss bei Ihnen als Abnehmer. Dies erfolgt häufig bevor Ihnen der Erlös aus dem Verkauf ihrer Waren zugeht. Je später die Fälligkeit der Verbindlichkeit, umso flexibler sind Sie in Ihrer Kapitalverwendung und umso weniger Working Capital ist notwendig. Allerdings fordert der Lieferant i.d.R. eine möglichst frühe Zahlung seiner Forderungen.

Die Deutsche Bank hat Lösungen für Sie entwickelt, mithilfe derer Sie Ihren strategischen Lieferanten trotz längerer Zahlungsziele sofort Zugang zur Liquidität ermöglichen können.

Nach erfolgter Lieferung und Rechnungserhalt übermitteln Sie als Zahlungspflichtiger an uns die geprüften Rechnungsinformationen und bestätigen uns die Verbindlichkeit gegenüber dem Lieferanten. Der Lieferant erhält die Möglichkeit, diese bestätigte Rechnung regresslos zu einem attraktiven Zinssatz an die Deutsche Bank zu verkaufen. Die Deutsche Bank diskontiert die Forderungen des Lieferanten direkt. Am Fälligkeitstag veranlasst die Deutsche Bank die Bezahlung durch automatische Belastung Ihres Kontos.

Sie ermöglichen damit Ihren strategischen Lieferanten, Zugang zu attraktiven Finanzierungslösungen, stärken Ihre Abnehmerbeziehung und binden diese noch enger an sich. Durch den Forderungsverkauf erhalten die von Ihnen ausgewählten Lieferanten einen schnelleren Zugang zu Liquidität und die Möglichkeit einer Finanzierung ohne Belastung eigener Kreditlinien. Darüber hinaus ergibt sich nicht nur ein positiver Bilanzeffekt für den Lieferanten durch den regresslosen Forderungsverkauf, sondern auch für Sie als Abnehmer durch die Vereinbarung von möglicherweise neuen Zahlungszielen.

Gerade in der Produktion sind nicht unerhebliche finanzielle Mittel für einen längeren Zeitraum fest gebunden, da während der Produktion entstehende Kosten sowie Fixkosten (bspw. Energie- oder Personalkosten) nicht parallel aus den erst später zu realisierenden Umsatzerlösen gedeckt werden können.

Mit der Vorfinanzierung von Aufträgen bietet die Deutsche Bank – sowohl bei grenzüberschreitenden Transaktionen als auch bei Lieferungen im Inland – Lieferanten eine Finanzierungsmöglichkeit bereits mit Abschluss eines Liefervertrages. Mithilfe dieser Finanzierung können die Kosten rund um die Produktion sowie im Zusammenhang mit dem Einkauf der notwendigen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe abgedeckt werden. Die zukünftige Forderung aus Ihrer Lieferung wird an die Deutsche Bank abgetreten und die Finanzierung nach Bezahlung der Lieferungen durch Ihren Abnehmer wieder zurückgeführt.

Mit dieser „atmenden“ Finanzierung lassen sich saisonale Schwankungen ausgleichen und eine erhöhte Planungssicherheit durch bessere Steuerung der Kapitalzuflüsse und -abflüsse erzielen.

Forderungsverkäufe können einmalig oder revolvierend für die Finanzierung im Unternehmen eingesetzt werden. Unabhängig davon, ob die Forderungen im Rahmen von einzelnen Projekten oder wiederkehrend im Rahmen Ihrer etablierten Lieferanten-Abnehmer-Beziehung im In- oder Ausland entstehen, können wir Ihnen die jeweils passende Lösung bieten. Des Weiteren sind Forderungsverkäufe gegenüber einem Abnehmer bis hin zu einem Portfolio von Abnehmern darstellbar.

Nutzen Sie eventuell bereits die Absicherungsinstrumente des Bundes für Ihre Lieferantenkredite oder haben eine Warenkreditversicherung abgeschlossen, dann können Sie Ihre versicherten Forderungen ebenfalls in Liquidität umwandeln. Wir können Ihnen in diversen frei konvertierbaren Währungen eine Finanzierungslösung bieten. Als Lieferant/Exporteur bleiben Sie verantwortlich für den ordnungsgemäßen Ablauf des Liefergeschäftes und den rechtlichen Bestand der Forderung. Dabei reicht unsere Expertise von der Finanzierung längerfristiger Einmallieferungen bis zur Finanzierung kurzfristiger, revolvierender Exporte.

Die Vorteile beim regresslosen Forderungsverkauf liegen in der sofortigen Liquidität, dem 100%igen Übergang des rechtlichen und wirtschaftlichen Ausfallrisikos auf den Forderungskäufer und im Allgemeinen der möglichen Verbesserung einiger wichtiger Bilanzkennzahlen, welche oft als Grundlage für die Bonitätseinschätzung verwendet werden. Die einmalige Forderungsfinanzierung kann erhöhten Liquiditätsbedarf saisonal decken und damit schwankende Umsätze effizient finanzieren. Diese Produkte können wichtige Bausteine einer ausgewogenen und nachhaltigen Unternehmensfinanzierung bilden.

Ein breites Spektrum innovativer Lösungen zur Finanzierung inländischer und grenzüberschreitender Transaktionen bietet Structured Trade & Export Finance („STEF“). Dabei arbeitet STEF mit staatlichen Exportkreditversicherern, privaten Kreditversicherungen, Entwicklungsbanken, multinationalen Institutionen und der Weltbank zusammen.

Mit der Finanzierung von Handelsforderungen, von Rohstoffen, von Investitionsgüterexporten an ausländische Unternehmen sowie mit Investitionsmaßnahmen in Schwellenländern unterstützen wir Ihre nationalen und internationalen Handelsgeschäfte.

Sie als international tätiges Unternehmen profitieren vom Direktzugriff auf die Leistungen des Netzwerks der Deutschen Bank. Mit unserem Team aus erfahrenen Spezialisten mit Lokalexpertise in allen Schlüsselregionen liefern wir Ihnen innovative Lösungen – auch für komplexe Handelsfinanzierungen.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere Leistungspalette:

  • Begleitung Ihrer Exportgeschäfte mit kurz- und langfristigen Finanzierungen
  • Strukturierung cashflow-basierter Finanzierungsmodelle
  • Einbindung mehrerer Konsortialpartner aus verschiedenen Ländern in die Finanzierungslösungen (Multisourcing)
  • Enge Zusammenarbeit mit staatlichen Exportkreditversicherungen sowie namhaften Anbietern des privaten Versicherungsmarktes

Strukturierte Handelsfinanzierungen sind integrierte Lösungen, die das spezialisierte Know-how einer Bank fordern. Fordern Sie uns – wir unterstützen Sie bei der Finanzierung von Einzellieferungen genauso wie bei kompletten Anlagenlieferungen.

Nachhaltiger Anbau von Rohstoffen

Palmöl

Das Abholzen von Wäldern zerstört Lebensräume und bedroht damit die Existenz bestimmter Arten, trägt zur Emission von Treibhausgasen bei und beschleunigt so den Klimawandel. Wir haben Richtlinien für Trans­aktionen im Palm­öl­sektor eingeführt, die eine an Nach­haltig­keits­kriterien orientierte Palm­öl­produktion fördern.

 

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