Frankfurt am Main, 18. Februar 2013

Deutsche Bank ist erster Partner für neues EU-Garantieprogramm für innovative Unternehmen in Deutschland


Die Deutsche Bank ist in Deutschland der erste Partner für eine neue Form der Risikobeteiligung im Rahmen eines Garantieprogramms RSI („Risk Sharing Instrument“) des Europäischen Investitionsfonds (EIF) zur Unterstützung innovativer kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU). Beim RSI handelt es sich um eine gemeinsame Initiative des EIF, der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der Europäischen Kommission.

Der Deutschen Bank ermöglicht diese Vereinbarung, innovativen Unternehmen in den kommenden zwei Jahren neue Kredite in Höhe von insgesamt bis zu 120 Millionen Euro anzubieten und dabei eine 50%-Garantie des EIF zu nutzen. Dies wird es der Deutschen Bank erleichtern, innovativen Unternehmen zusätzliche Finanzierungen zu günstigen Konditionen anzubieten.

Mithilfe der RSI-Fazilität sollen Banken darin bestärkt werden, Kredite an KMU und kleinere Mid-Caps mit weniger als 500 Beschäftigten zu vergeben, die in den Bereichen Forschung, Entwicklung oder Innovation tätig sind und Finanzmittel für Investitionen und/oder Betriebskapital benötigen. Nach einem europaweiten Aufruf zur Interessensbekundung an Finanzinstitute wählt der EIF derzeit die teilnehmenden Banken aus.

Dr. Ulrich Schürenkrämer, Mitglied der Geschäftsleitung Firmenkunden Deutschland der Deutschen Bank sagte: „Für unsere mittelständischen Kunden haben wir hiermit ein neues Finanzierungsinstrument, bei dem die Innovationskraft der deutschen Unternehmen gefördert wird. Wir freuen uns, dass der EIF mit der Deutschen Bank als erstem Kooperationspartner in Deutschland dieses Programm zur Verfügung stellt und sehen dies als eine Bestätigung für unsere langjährige Beratungsexpertise im deutschen Mittelstand."

Richard Pelly, Geschäftsführender Direktor des EIF, sagte zum Abschluss der Vereinbarung mit der Deutschen Bank: „Ich freue mich darüber, im Rahmen des neuen Garantieprogramms die erste RSI-Vereinbarung zur Unterstützung innovativer kleiner und mittlerer Unternehmen in Deutschland zu unterzeichnen. Durch die Bereitstellung der 50% Garantie werden innovationsorientierte Unternehmen in Deutschland dabei unterstützt, ihre Finanzierung sicherzustellen.“
Weitere Informationen über RSI stehen im Internet zur Verfügung: http://www.eif.org/what_we_do/guarantees/RSI/index.htm

Das „Risk-Sharing Instrument“(RSI)
Das RSI ist ein neues Garantie-Programm zur Unterstützung der Finanzierung von KMU und mittelständischen Unternehmen, die sich besonders in den Bereichen Forschung und Entwicklung bzw. Innovation engagieren. Beim RSI handelt es sich um eine gemeinsame Initiative des EIF, der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der Europäischen Kommission. Das RSI wird von der Europäischen Union im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms (FP7) unterstützt und nutzt die Risikotragfähigkeit des EIF. Das RSI ergänzt die bestehende Risk Sharing Finance Facility (RSFF) der EIB.

Im Rahmen dieses Programms gewährt der European Investment Fund (EIF) gegen eine Gebühr Garantien an Banken und Leasingunternehmen, die Finanzierungen für KMU und mittelständische Unternehmen anbieten. Bei Zahlungsverzug deckt die Garantie 50 Prozent des ausstehenden Kreditbetrags. An der Pilotphase werden voraussichtlich etwa 10 Banken teilnehmen, womit bis zu 1.000 Kreditnehmer mit einem Gesamtkreditvolumen von bis zu 1,0 Milliarden Euro Unterstützung im Rahmen des RSI erhalten.

Die Aufforderung zur Interessenbekundung richtet sich an alle Finanz- und Kreditinstitute mit Sitz und Geschäftstätigkeit in der EU und/oder dem FP7 angeschlossenen Ländern; dazu zählen Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz, Israel, die Türkei, Kroatien, Mazedonien, Serbien, Albanien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina, die Färöer-Inseln und Moldawien.

Über den Europäischen Investitionsfonds
Der Europäische Investitionsfonds (EIF) unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), indem er Risikokapital- und Garantieprodukte für Finanzinstitute entwickelt, die sich speziell an KMU richten. Hierbei fördert der EIF Ziele der Europäischen Union wie Innovation, Forschung und Entwicklung, Unternehmertum, Wachstum und Beschäftigung.

Auf dem europäischen Risikokapitalmarkt spielt der EIF eine zentrale Rolle und ist in rund 390 Fonds investiert, insbesondere in den Bereichen Technologie- und Frühphasenfinanzierung. Allein im Jahr 2012 stellte der EIF im Bereich Private Equity/VC mehr als 1,4 Mrd. Euro im Rahmen von 63 Transaktionen zur Verfügung, was EU-weit 7,1 Mrd. Euro an Kapital von weiteren Investoren mobilisiert hat. Im Garantiebereich engagierte sich der EIF im Jahr 2012 mit 1,2 Mrd. Euro in 57 Transaktionen, was 5,2 Mrd. Euro an neuen Krediten zugunsten von KMU in ganz Europa generierte. Damit nimmt der EIF im europäischen Garantiemarkt eine führende Rolle ein.


Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Deutsche Bank AG
Presseabteilung    
Tim Oliver Ambrosius   
Tel: +49 (0) 69 / 910 42648  
E-Mail: tim-oliver.ambrosius@db.com

Europäischen Investitionsfonds
Presseabteilung
David Yormesor
Tel.: +352 42 66 88 346
E-Mail: d.yormesor@eif.org




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Letzte Änderung: 2.9.2013
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