Presse-Informationen

Frankfurt am Main, 28. April 2014

Deutsche Bank begibt Zusätzliches Tier-1-Kernkapital


Der Vorstand der Deutsche Bank AG (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) hat heute mit Zustimmung des Präsidialausschusses des Aufsichtsrats beschlossen, erstmalig Zusätzliches Tier-1-Kernkapital (AT1) in mehreren Währungen zu begeben. Jede Tranche wird voraussichtlich ein benchmark-fähiges Volumen für den jeweiligen Markt haben. Insgesamt wird das Volumen dieser ersten Transaktion mindestens 1,5 Mrd EUR ausmachen.

Die Emission stellt den dritten Schritt in einer Serie von koordinierten Maßnahmen zur Stärkung der Kapitalstruktur der Bank dar, die am 29. April 2013 angekündigt worden waren. Vorausgegangen waren bereits die Erhöhung des Eigenkapitals um 3 Mrd EUR im April 2013 sowie die Emission von gemäß den CRD 4-Vorschriften anrechenbaren Tier-2-Instrumenten in Höhe von 1,5 Mrd USD im Mai 2013. Die heute bekannt gegebene Transaktion bildet die erste Tranche der geplanten Platzierung von CRD 4-konformem zusätzlichem Kernkapital (AT1) im Volumen von insgesamt rund 5 Mrd EUR, die bis Ende 2015 vorgesehen ist.

Die Emission der AT1 Wertpapiere erfolgt im Wege der Ausgabe von Options-Genussscheinen, die vorübergehend herabgeschrieben werden, wenn die Common Equity Tier 1 (CET1) Quote (phase-in) unter die Schwelle von 5,125% fällt. Die AT1 Wertpapiere werden unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre und auf der Grundlage einer entsprechenden Ermächtigung der Hauptversammlung 2012 emittiert. Jedes AT1 Wertpapier ist mit einem Optionsschein ausgestattet, der den Inhaber zum Kauf einer Stammaktie der Deutschen Bank AG berechtigt. Der Nennwert der Wertpapiere wird 100.000 Euro oder mehr abhängig von der Währung der jeweiligen Tranche betragen. Vor der Platzierung der AT1 Wertpapiere im Rahmen eines typischen Bookbuilding-Verfahrens werden die Optionsscheine von einem Erstzeichner der Wertpapiere abgetrennt. Die Deutsche Bank wird alleinige Konsortialführerin bei der Platzierung der AT1 Wertpapiere sein.

In der kommenden Woche wird die Bank eine Roadshow für institutionelle Investoren durchführen einschließlich einer Telefonkonferenz für Investoren und Analysten am 7. Mai 2014. Die entsprechende Investorenpräsentation wird ab dem 5. Mai 2014 auf der Homepage von Investor Relations in englischer Sprache verfügbar sein.

Die in dieser Veröffentlichung genannten Wertpapiere der Deutsche Bank AG sind nicht in den USA nach dem Securities Act von 1933 („Securities Act") registriert. Sie werden nur gemäß "Regulation S" des US-Securities Act ausgegeben und dürfen ohne Registrierung nach dem Securities Act bzw. Vorliegen einer Ausnahme von der Registrierungsverpflichtung in den USA nicht angeboten, verkauft oder geliefert werden.


Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Deutsche Bank AG
Presseabteilung

Christian Streckert
Telefon: +49 69 910 38079

Dr. Ronald Weichert
Telefon: +49 69 910 38664
db.presse@db.com

 


Die Präsentation wird verfügbar sein auf:
https://www.deutsche-bank.de/ir/de/content/at1_emission_april_2014.htm

Auf dieser Internetseite wird auch am 7. Mai 2014 um 15.30 Uhr eine Telefonkonferenz übertragen.

 


Diese Presse-Information enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse anzupassen.

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, in denen wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen und einen erheblichen Teil unserer Vermögenswerte halten, die Preisentwicklung von Vermögenswerten und Entwicklung von Marktvolatilitäten, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung unserer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von uns bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren haben wir in unserem SEC-Bericht nach „Form 20-F“ vom 20. März 2014 unter der Überschrift „Risk Factors“ im Detail dargestellt. Kopien dieses Berichtes sind auf Anfrage bei uns erhältlich oder unter www.deutsche-bank.com/ir verfügbar.




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Letzte Änderung: 10.7.2015
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