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  • Interview

    „Hausärzte sind glücklich und zufrieden in ihrer Praxis, über Jahrzehnte.“

    Tobias Jacob, Facharzt für Innere Medizin, Hausarzt

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Tobias Jacob – Facharzt für Innere Medizin, Hausarzt – übernahm im Sommer 2014 einen Vertragsarztsitz in einer kleinen Berufsausübungsgemeinschaft

„Im Studium, aber auch in der Weiterbildungszeit am Krankenhaus war ich eigentlich für alles offen“, überlegt Tobias. Es hätte also auch eine Krankenhauskarriere werden können. „Aber irgendwann war es mir dann doch klar, dass ich in die Niederlassung will.“

Er hat viele Ärzte in der Familie. „Hausärzte sind glücklich und zufrieden in ihrer Praxis, über Jahrzehnte. Das hat mich immer beeindruckt.“

Seine Mutter ist mit über 70 Jahren heute noch in ihrer eigenen Praxis tätig, und „immer noch richtig gern“. Aber sie hatte auch immer viel Arbeit und wenig Zeit für die Familie, für Urlaube und Privates.

Das macht Tobias anders. Das Gleichgewicht zwischen Beruf und Familie ist ihm wichtig. Deswegen wollte er auch mit einem Kollegen zusammenarbeiten. „Ich gehe ruhigen Gewissens in Urlaub und weiß meine Patienten gut aufgehoben.“

Tobias ist verheiratet, hat einen zweijährigen Sohn und kann sich vorstellen, dass er und seine Frau noch ein zweites Kind bekommen. „Da möchte ich schon Zeit haben und für sie da sein.“ Seine Frau hat die Idee mit der Praxis von Anfang an unterstützt. „Im Krankenhaus habe ich mehr gearbeitet als jetzt. Vor allem die Dienste sind für das Familienleben nicht schön.“

In der Praxis hat jeder Partner seine „eigenen“ Patienten, aber die Zuständigkeiten für rein unternehmerische Themen haben sie untereinander geteilt. „Der eine kümmert sich mehr um EDV, der andere um die Mitarbeiter usw.“ Das funktioniert sehr gut und macht Tobias zunehmend Spaß.

„Im Krankenhaus hat man mit diesen Herausforderungen ja nichts zu tun. Die Arbeit dort ist ganz anders – auch in medizinischer Hinsicht.“ Von Anfang an hat Tobias darauf geachtet, eine möglichst breite internistische Ausbildung zu erhalten. Das kommt ihm jetzt zugute. „Wir wollen in unserer Praxis ein großes Spektrum an hausärztlicher Medizin bieten und die Patienten nur dann zum Spezialisten schicken, wenn es wirklich sein muss.“

Tobias' erste medizinische, aber auch unternehmerische Entscheidung war dann auch der Kauf eines teuren Ultraschallgeräts. „Darauf wollte ich nicht verzichten, aber es musste sich auch rechnen.“

Ganz anders dagegen die Hausbesuche. „Hausbesuche waren für mich etwas völlig Neues, sie sind spannend. Die Leute zu Hause oder im Pflegeheim zu erleben ist etwas anderes, als sie immer nur im Krankenhausbett zu sehen.

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