Anlageklasse Erläuterung
Liquidität

Die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-Notenbank Fed setzen ihren Kurs der graduellen Geldmengenstraffung fort. Zinsanstiege dürften allerdings langsamer als bisher vom Markt erwartet vollzogen werden – hauptsächlich Folge der Konjunkturabschwächung. Für die EZB rechnet die Deutsche Bank mit einer ersten Leitzinsanhebung im Jahr 2020. Die kurzfristigen Zinsen sollten vorerst auf einem niedrigen Niveau bleiben.

Renten

Die Rahmenbedingungen für Anleihen dürften auch im Jahr 2019 schwierig bleiben. Eine restriktivere Geldpolitik der großen Notenbanken und Kursschwankungen bei Staatsanleihen mit hoher Bonität könnten das Segment belasten. Dennoch sind Anleiheinvestments im Portfoliokontext ein nach wie vor wichtiger Diversifikationsbaustein. Die Deutsche Bank präferiert Rentenanlagen mit aktivem Durationsmanagement sowie variabel verzinste Anleihen.

Aktien

Die Risiken Frankreich, Brexit, Handelsstreit und Rückzug der Zentralbanken beschäftigen weiterhin die Aktienmärkte. Sollten – auch vereinzelt – Lösungen gefunden werden und sich Risiken aus Sicht der Marktteilnehmer reduzieren, könnte es zu einer nachhaltigen Erholung kommen. Die Deutsche Bank erwartet steigende Kurse bei anhaltenden Schwankungen in 2019 und bevorzugt ein ausgewogen gestreutes Aktienportfolio.

Immobilien

Immobilien dürften trotz einer Verlangsamung der Weltwirtschaft auch im Jahr 2019 gefragt bleiben. Allen voran in den USA befördern die hohe Wirtschaftsleistung und die historisch niedrige Arbeitslosenquote eine hohe Immobiliennachfrage über viele Sektoren. Die Renditen sind zwar rückläufig aber interessant. Ein breit diversifiziertes Immobilienportfolio behält auch in Zukunft eine hohe Bedeutung im Portfoliokontext.

Rohstoffe

Der Ölpreis bleibt volatil. Die Kürzung der täglichen Öl-Produktion um 1,2 Millionen Barrel (je Fass 159 Liter) durch die OPEC und ihre Partnerstaaten dürfte nicht ausreichen, um das Überangebot auf dem Öl-Markt nachhaltig zu reduzieren. Die Deutsche Bank erwartet, dass der Ölpreis 2019 bei anhaltender Volatilität leicht steigen könnte. Insgesamt sind direkte Rohstoffinvestments mit zu hoher Unsicherheit verbunden und werden nicht empfohlen.

Pfeile und Texte: So lesen Sie den Marktausblick richtig

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Der Marktausblick gibt unsere Einschätzungen zu der Attraktivität von Anlageklassen wieder. Während die Texte die einzelnen Marktsegmente einer Anlageklasse beschreiben, steht der Pfeil für die Gesamtheit der Anlageklasse: Ob für eine Anlageklasse ein positives oder negatives Performancepotenzial ausgewiesen wird, hängt also von den zugrunde liegenden Marktsegmenten ab. Beispiel für die Anlageklasse Rohstoffe: Ist der Ausblick für Energierohstoffe und Industriemetalle positiv, der für Edelmetalle hingegen negativ, ergibt sich in Summe ein eher positives Performancepotenzial – die Anlageklasse wird als „mehrheitlich chancenreich“ eingestuft.

Quelle: Deutsche Bank Private & Business Clients, CIO, Detailinformationen zu einzelnen Anlageklassen sowie deren Chancen und Risiken gibt Ihnen gern Ihr Berater.

Soweit auf dieser Seite von Deutsche Bank die Rede ist, bezieht sich dies auf die Angebote der Deutsche Bank AG und der DB Privat- und Firmenkundenbank AG. Wir weisen darauf hin, dass die in dieser Publikation enthaltenen Angaben keine Anlageberatung darstellen, sondern ausschließlich der Information dienen. Soweit auf dieser Seite konkrete Produkte genannt werden, sollte eine Anlageentscheidung allein auf Grundlage der verbindlichen Verkaufsunterlagen getroffen werden. Eine Anlageentscheidung für Fonds sollte in jedem Fall auf der Grundlage der aktuellen Verkaufsprospekte einschließlich der zuletzt veröffentlichten Jahres- und ggf. Halbjahresberichte getroffen werden, die auch ausführliche Informationen zu den Chancen und Risiken enthalten. Die vorgenannten Verkaufsunterlagen erhalten Sie in gedruckter oder elektronischer Form kostenlos bei Ihrem Berater in allen Filialen der Deutschen Bank. Aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit kann nicht auf zukünftige Erträge geschlossen werden. HINWEIS: Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung. Die Texte sind nicht nach den Vorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt. Es besteht kein Verbot für den Ersteller oder für das für die Erstellung verantwortliche Unternehmen, vor bzw. nach Veröffentlichung dieser Unterlagen mit den entsprechenden Finanzinstrumenten zu handeln. Die Deutsche Bank AG unterliegt der Aufsicht der Europäischen Zentralbank und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

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Redaktionsschluss: 11.01.2019