Anlageklasse Erläuterung
Liquidität

Die globale Konjunktur kühlt sich ab, und nach einer Serie schwacher Konjunkturdaten haben Analysten ihre Inflationsprognosen zuletzt nach unten angepasst. Damit sinkt auch der Druck auf die Zentralbanken, ihre Leitzinsen anzuheben. Die Europäische Zentralbank (EZB) dürfte den ersten Leitzinsschritt später als bisher erwartet vornehmen. Aktuell rechnet die Deutsche Bank mit einer ersten Zinserhöhung im Dezember 2020.

Renten

Infolge einer weltweit schwächeren Konjunkturentwicklung haben die Analysten zuletzt auch ihre Zinserwartungen heruntergeschraubt. Davon und von Unsicherheitsfaktoren, die auf den Aktienmärkten lasten, profitieren Anleihen. Der jüngste Kursanstieg könnte sich in den kommenden Wochen fortsetzen. Auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten könnten variabel verzinste Anleihen und aktiv gemanagte Fonds interessant sein.

Aktien

Der konjunkturellen Schwäche und den politischen Unsicherheitsfaktoren zum Trotz: Die gute Stimmung an den internationalen Aktienmärkten hält aktuell an. Obwohl Analysten seit Jahresbeginn ihre Gewinnerwartungen gesenkt haben, könnten die Kurse weiter steigen. Ein regional breit gestreutes Aktieninvestment bleibt für entsprechend risikobereite Investoren weiterhin interessant.

Immobilien

Der Immobiliensektor erweist sich aktuell als stabil. Immobilienpreise und -mieten verharren weiterhin auf einem robusten Niveau. Angesichts niedriger Leerstandsquoten und einer soliden Konsumnachfrage sieht die Deutsche Bank für den US-Industriesektor weiterhin Aufwärtspotenzial. Ein breit diversifiziertes Immobilieninvestment sollte damit Basisbaustein eines jeden Portfolios sein.

Rohstoffe

Gold als Krisenwährung – in unsicheren Zeiten zeigt das Edelmetall seit jeher meistens Stärke. Dies gilt insbesondere, wenn Risiken überraschend eskalieren. Die Deutsche Bank rechnet zwar mit tendenziell leicht sinkenden Notierungen zum Jahresende. Dennoch kann eine Beimischung von Gold das Gesamtrisiko eines Portfolios in unruhigen Zeiten etwas mindern, da es eine erwartete negative Korrelation zu den restlichen Portfoliopositionen aufweist.

Pfeile und Texte: So lesen Sie den Marktausblick richtig

Interessant Mehrheitlich interessant Neutral Mehrheitlich uninteressant Uninteressant

Der Marktausblick gibt unsere Einschätzungen zu der Attraktivität von Anlageklassen wieder. Während die Texte die einzelnen Marktsegmente einer Anlageklasse beschreiben, steht der Pfeil für die Gesamtheit der Anlageklasse: Ob für eine Anlageklasse ein positives oder negatives Performancepotenzial ausgewiesen wird, hängt also von den zugrunde liegenden Marktsegmenten ab. Beispiel für die Anlageklasse Rohstoffe: Ist der Ausblick für Energierohstoffe und Industriemetalle positiv, der für Edelmetalle hingegen negativ, ergibt sich in Summe ein eher positives Performancepotenzial – die Anlageklasse wird als „mehrheitlich chancenreich“ eingestuft.

Quelle: Deutsche Bank Private & Business Clients, CIO, Detailinformationen zu einzelnen Anlageklassen sowie deren Chancen und Risiken gibt Ihnen gern Ihr Berater.

Soweit auf dieser Seite von Deutsche Bank die Rede ist, bezieht sich dies auf die Angebote der Deutsche Bank AG und der DB Privat- und Firmenkundenbank AG. Wir weisen darauf hin, dass die in dieser Publikation enthaltenen Angaben keine Anlageberatung darstellen, sondern ausschließlich der Information dienen. Soweit auf dieser Seite konkrete Produkte genannt werden, sollte eine Anlageentscheidung allein auf Grundlage der verbindlichen Verkaufsunterlagen getroffen werden. Eine Anlageentscheidung für Fonds sollte in jedem Fall auf der Grundlage der aktuellen Verkaufsprospekte einschließlich der zuletzt veröffentlichten Jahres- und ggf. Halbjahresberichte getroffen werden, die auch ausführliche Informationen zu den Chancen und Risiken enthalten. Die vorgenannten Verkaufsunterlagen erhalten Sie in gedruckter oder elektronischer Form kostenlos bei Ihrem Berater in allen Filialen der Deutschen Bank. Aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit kann nicht auf zukünftige Erträge geschlossen werden. HINWEIS: Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung. Die Texte sind nicht nach den Vorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt. Es besteht kein Verbot für den Ersteller oder für das für die Erstellung verantwortliche Unternehmen, vor bzw. nach Veröffentlichung dieser Unterlagen mit den entsprechenden Finanzinstrumenten zu handeln. Die Deutsche Bank AG unterliegt der Aufsicht der Europäischen Zentralbank und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

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Redaktionsschluss: 08.03.2019