Anlageklasse Erläuterung
Liquidität

Die europäische Zentralbank zeigt derzeit eine abwartende Haltung. Die jüngste Ratssitzung brachte keine Überraschungen. Vieles hänge davon ab, inwieweit sich die Erwartungen der Währungshüter hinsichtlich der Inflations- und Wachstumszahlen für die Eurozone bestätigen. Sollte es keine großen Abweichungen geben, dürften die Zinsen bis mindestens Mitte 2020 unangetastet niedrig bleiben.

Renten

Die weitere Eskalation des Handelsstreits, Brexit und globale Wachstumssorgen haben die Nachfrage nach „sicheren Häfen“ wie Bundesanleihen oder US-Staatsanleihen zuletzt befördert. Daran änderte auch die Annäherung zwischen China und den USA auf dem G20-Gipfel in Osaka nichts. Unterdessen signalisieren wichtige Zentralbanken die erneute Rückkehr zu einer expansiven Geldpolitik. Anleihen können weiterhin zu einer Stabilisierung des Gesamtportfolios beitragen.

Aktien

Positive Impulse angesichts einer expansiv erwarteten Geldpolitik bedeutender Zentralbanken werden durch die bestehenden Risiken überschattet. Historisch gesehen weisen die Sommermonate ohnehin höhere Schwankungen auf. In Zeiten niedrigen Wirtschaftswachstums könnten langfristig ausgerichtete Themen beispielsweise aus dem Bereich Technologie Aufwärtspotenzial bieten. Für Anleger sollte ein regional breit diversifiziertes Portfolio im Vordergrund stehen.

Immobilien

In Zeiten niedriger Zinsen erscheinen insbesondere Immobilienanlagen interessant. Angesichts der aktuell günstigen Finanzierungsmöglichkeiten stieg in den vergangenen Jahren die Nachfrage nach Wohnimmobilien stetig an. Sollten die Zinsen auf dem erwarteten niedrigen Niveau verbleiben, dürfte dieser Trend anhalten und die Preise stützen. Investoren sollten breit diversifizierte Immobilienfonds bevorzugen.

Rohstoffe

Trotz der Angebotsverknappung durch die OPEC und der drohenden Blockade der Straße von Hormus als wichtigster Handelsroute tritt der Ölpreis auf der Stelle. Dies deutet auf eine fehlende Nachfrage hin, die aus einem schwächeren Weltwirtschaftswachstum resultiert. Gold profitierte zuletzt von Marktschwankungen und dürfte im Portfoliokontext auch weiterhin zur Absicherung dienen.

Pfeile und Texte: So lesen Sie den Marktausblick richtig

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Der Marktausblick gibt unsere Einschätzungen zu der Attraktivität von Anlageklassen wieder. Während die Texte die einzelnen Marktsegmente einer Anlageklasse beschreiben, steht der Pfeil für die Gesamtheit der Anlageklasse: Ob für eine Anlageklasse ein positives oder negatives Performancepotenzial ausgewiesen wird, hängt also von den zugrunde liegenden Marktsegmenten ab. Beispiel für die Anlageklasse Rohstoffe: Ist der Ausblick für Energierohstoffe und Industriemetalle positiv, der für Edelmetalle hingegen negativ, ergibt sich in Summe ein eher positives Performancepotenzial – die Anlageklasse wird als „mehrheitlich chancenreich“ eingestuft.

Quelle: Deutsche Bank Private & Business Clients, CIO, Detailinformationen zu einzelnen Anlageklassen sowie deren Chancen und Risiken gibt Ihnen gern Ihr Berater.

Soweit auf dieser Seite von Deutsche Bank die Rede ist, bezieht sich dies auf die Angebote der Deutsche Bank AG und der DB Privat- und Firmenkundenbank AG. Wir weisen darauf hin, dass die in dieser Publikation enthaltenen Angaben keine Anlageberatung darstellen, sondern ausschließlich der Information dienen. Soweit auf dieser Seite konkrete Produkte genannt werden, sollte eine Anlageentscheidung allein auf Grundlage der verbindlichen Verkaufsunterlagen getroffen werden. Eine Anlageentscheidung für Fonds sollte in jedem Fall auf der Grundlage der aktuellen Verkaufsprospekte einschließlich der zuletzt veröffentlichten Jahres- und ggf. Halbjahresberichte getroffen werden, die auch ausführliche Informationen zu den Chancen und Risiken enthalten. Die vorgenannten Verkaufsunterlagen erhalten Sie in gedruckter oder elektronischer Form kostenlos bei Ihrem Berater in allen Filialen der Deutschen Bank. Aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit kann nicht auf zukünftige Erträge geschlossen werden. HINWEIS: Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung. Die Texte sind nicht nach den Vorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt. Es besteht kein Verbot für den Ersteller oder für das für die Erstellung verantwortliche Unternehmen, vor bzw. nach Veröffentlichung dieser Unterlagen mit den entsprechenden Finanzinstrumenten zu handeln. Die Deutsche Bank AG unterliegt der Aufsicht der Europäischen Zentralbank und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

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Redaktionsschluss: 05.07.2019