Anlageklasse Erläuterung
Liquidität

Die geldpolitische Normalisierung ist vorerst Geschichte. Die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-Notenbank Fed agieren vor dem Hintergrund einer strauchelnden Weltkonjunktur erneut expansiv. Marktteilnehmer rechnen mit bis zu vier Leitzinssenkungen seitens der US-Währungshüter in den kommenden 12 Monaten – die EZB wird wohl den Einlagezins senken. Damit dürften die Geldmarktzinsen bis auf Weiteres auf dem aktuellen Tiefpunkt verharren.

Renten

Staats- und Unternehmensanleihen rund um den Globus weisen im laufenden Jahr eine stattliche Wertentwicklung auf. In wirtschaftlich und politisch unsicheren Zeiten neigen Anleger zur „Flucht in sichere Häfen“. Die erneute geldpolitische Wende wichtiger Zentralbanken hat die Renditen zusätzlich sinken lassen. Ein Großteil der Anleihenrally dürfte erledigt sein. Dennoch spielen Anleihen im Portfolio eine wichtige Rolle. Für Investoren bieten sich breit gestreute Rentenfonds an.

Aktien

Trotz Handelskonflikte, Brexit, Konjunktureintrübung oder geringer Erwartungen an die Unternehmens­gewinne: Weltweit performen die Aktienmärkte. Der Ausblick auf weitere Zinssenkungen schürt Hoffnung bei den Investoren – hinzu kommt die Angst, Kursgewinne zu verpassen. Und auch die äußerst niedrigen Erwartungen an die Berichtssaison für das 2. Quartal 2019 bieten Raum für positive Überraschungen. Anleger sollten auf eine ausgewogene Streuung der Anlageregionen achten.

Immobilien

Politische Konflikte, schwache Wirtschaftsdaten und eine Kehrtwende in der Zinspolitik verbreiten aktuell Unsicherheit unter Investoren und begünstigen Kapitalmarktschwankungen. In einem solchen Umfeld punkten Immobilieninvestments mit stabilen Erträgen und vergleichsweise geringen Wertschwankungen. Anleger sollten aktiv gemanagte breit diversifizierte Immobilienfonds bevorzugen.

Rohstoffe

Geopolitische Spannungen belasten auch die Rohstoffmärkte. Die seit Monaten stark schwankenden Ölpreise dürften vorerst volatil bleiben. Die OPEC-Angebotspolitik, die globale Konjunkturverlangsamung und Krisen in wichtigen Ölförderländern bergen erhebliche Preisunsicherheiten. Gold wiederrum profitierte zuletzt von den Marktrisiken. Im aktuellen Marktumfeld könnte ein Investment im Portfoliokontext zur Absicherung dienen.

Pfeile und Texte: So lesen Sie den Marktausblick richtig

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Der Marktausblick gibt unsere Einschätzungen zu der Attraktivität von Anlageklassen wieder. Während die Texte die einzelnen Marktsegmente einer Anlageklasse beschreiben, steht der Pfeil für die Gesamtheit der Anlageklasse: Ob für eine Anlageklasse ein positives oder negatives Performancepotenzial ausgewiesen wird, hängt also von den zugrunde liegenden Marktsegmenten ab. Beispiel für die Anlageklasse Rohstoffe: Ist der Ausblick für Energierohstoffe und Industriemetalle positiv, der für Edelmetalle hingegen negativ, ergibt sich in Summe ein eher positives Performancepotenzial – die Anlageklasse wird als „mehrheitlich chancenreich“ eingestuft.

Quelle: Deutsche Bank Private & Business Clients, CIO, Detailinformationen zu einzelnen Anlageklassen sowie deren Chancen und Risiken gibt Ihnen gern Ihr Berater.

Soweit auf dieser Seite von Deutsche Bank die Rede ist, bezieht sich dies auf die Angebote der Deutsche Bank AG und der DB Privat- und Firmenkundenbank AG. Wir weisen darauf hin, dass die in dieser Publikation enthaltenen Angaben keine Anlageberatung darstellen, sondern ausschließlich der Information dienen. Soweit auf dieser Seite konkrete Produkte genannt werden, sollte eine Anlageentscheidung allein auf Grundlage der verbindlichen Verkaufsunterlagen getroffen werden. Eine Anlageentscheidung für Fonds sollte in jedem Fall auf der Grundlage der aktuellen Verkaufsprospekte einschließlich der zuletzt veröffentlichten Jahres- und ggf. Halbjahresberichte getroffen werden, die auch ausführliche Informationen zu den Chancen und Risiken enthalten. Die vorgenannten Verkaufsunterlagen erhalten Sie in gedruckter oder elektronischer Form kostenlos bei Ihrem Berater in allen Filialen der Deutschen Bank. Aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit kann nicht auf zukünftige Erträge geschlossen werden. HINWEIS: Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung. Die Texte sind nicht nach den Vorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt. Es besteht kein Verbot für den Ersteller oder für das für die Erstellung verantwortliche Unternehmen, vor bzw. nach Veröffentlichung dieser Unterlagen mit den entsprechenden Finanzinstrumenten zu handeln. Die Deutsche Bank AG unterliegt der Aufsicht der Europäischen Zentralbank und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

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Redaktionsschluss: 01.08.2019