Anlageklasse Erläuterung
Liquidität

Die Europäische Zentralbank beendet ihr Anleiheankaufprogramm nach aktuellem Stand Ende 2018. Ab Januar 2019 würden nur noch bestehende fällige Anleihen reinvestiert werden. Mit einer ersten Leitzinserhöhung der EZB rechnet die Deutsche Bank nach wie vor im September 2019. Die Geldmarktzinsen dürften vorerst niedrig bleiben.

Renten

Die europäischen Rentenmärkte preisen hohe Risikoprämien bei den Themen Brexit und Italien ein. Mit der von der Deutschen Bank erwarteten Entspannung könnten die Renditen von Bundesanleihen zum Jahresende und 2019 zulegen. Auch in den USA dürfte das Zinsniveau weiter steigen. Investments in Renten sollten daher mit einem aktiven Laufzeitenmanagement erfolgen.

Aktien

Die globalen Aktienmärkte leben im Spannungsfeld zwischen robuster Weltkonjunktur und geopolitischen Unsicherheitsfaktoren. Positive Impulse könnten die die Unternehmensbilanzen des 3. Quartals geben. Von einer möglichen Entspannung politischer Konflikte könnten die günstig bewerteten Aktienmärkte inbesondere in Europa profitieren. Europa ist für die Deutsche Bank präferierte Anlageregion vor den USA und den Schwellenländern.

Immobilien

Dieses Jahr bleiben Immobilienpreise und -mieten überwiegend auf einem stabilen Wachstumskurs. Die Region Asien/ Pazifik erlebt einem nachhaltigen Konjunkturaufschwung. Davon profitieren die Immobiliensektoren Logistik, Gewerbe und Büro. Die Mietrenditen liegen im hohen einstelligen Prozentbereich – Tendenz steigend. Die Deutsche Bank rät zu einem global diversifizierten Immobilienportfolio.

Rohstoffe

Produktionsausfälle, Angebotsverknappung durch die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), UN-Sanktionen gegen den Iran: Eine Reihe von Faktoren haben den Ölpreis zuletzt auf den höchsten Stand seit 2014 getrieben. Wie im gesamten Segment sind und bleiben die Schwankungen für Rohstoffpreise aber hoch. Direkte Rohstoffinvestments empfiehlt die Deutsche Bank daher weiterhin nicht.

Pfeile und Texte: So lesen Sie den Marktausblick richtig

Interessant Mehrheitlich interessant Neutral Mehrheitlich uninteressant Uninteressant

Der Marktausblick gibt unsere Einschätzungen zu der Attraktivität von Anlageklassen wieder. Während die Texte die einzelnen Marktsegmente einer Anlageklasse beschreiben, steht der Pfeil für die Gesamtheit der Anlageklasse: Ob für eine Anlageklasse ein positives oder negatives Performancepotenzial ausgewiesen wird, hängt also von den zugrunde liegenden Marktsegmenten ab. Beispiel für die Anlageklasse Rohstoffe: Ist der Ausblick für Energierohstoffe und Industriemetalle positiv, der für Edelmetalle hingegen negativ, ergibt sich in Summe ein eher positives Performancepotenzial – die Anlageklasse wird als „mehrheitlich chancenreich“ eingestuft.

Quelle: Deutsche Bank Private & Business Clients, CIO, Detailinformationen zu einzelnen Anlageklassen sowie deren Chancen und Risiken gibt Ihnen gern Ihr Berater.

Soweit auf dieser Seite von Deutsche Bank die Rede ist, bezieht sich dies auf die Angebote der Deutsche Bank AG und der DB Privat- und Firmenkundenbank AG. Wir weisen darauf hin, dass die in dieser Publikation enthaltenen Angaben keine Anlageberatung darstellen, sondern ausschließlich der Information dienen. Soweit auf dieser Seite konkrete Produkte genannt werden, sollte eine Anlageentscheidung allein auf Grundlage der verbindlichen Verkaufsunterlagen getroffen werden. Eine Anlageentscheidung für Fonds sollte in jedem Fall auf der Grundlage der aktuellen Verkaufsprospekte einschließlich der zuletzt veröffentlichten Jahres- und ggf. Halbjahresberichte getroffen werden, die auch ausführliche Informationen zu den Chancen und Risiken enthalten. Die vorgenannten Verkaufsunterlagen erhalten Sie in gedruckter oder elektronischer Form kostenlos bei Ihrem Berater in allen Filialen der Deutschen Bank. Aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit kann nicht auf zukünftige Erträge geschlossen werden. HINWEIS: Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung. Die Texte sind nicht nach den Vorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt. Es besteht kein Verbot für den Ersteller oder für das für die Erstellung verantwortliche Unternehmen, vor bzw. nach Veröffentlichung dieser Unterlagen mit den entsprechenden Finanzinstrumenten zu handeln. Die Deutsche Bank AG unterliegt der Aufsicht der Europäischen Zentralbank und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

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Redaktionsschluss: 02.11.2018