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16. Januar 2018

Liebe Leser,

in deutschen Metropolen sind die Immobilienpreise seit 2009 um rund 80, in mittelgroßen Städten um etwa 60 Prozent gestiegen. Die Großstadtmieten lagen bei Neuvermietungen 2017 im Schnitt um sechs Prozent über dem Vorjahresniveau – das stärkste Plus seit 1993. Denn allein in den Ballungszentren fehlen zurzeit etwa eine Million Wohnungen. In München etwa dürfte der ungebrochene Zuzug noch ein Jahrzehnt für Mangel sorgen, weil nach wie vor zu wenig gebaut wird. Zwar könnten dieses Jahr bundesweit 335.000 Wohneinheiten entstehen, mehr als in den beiden Vorjahren. Doch dürfte dies kaum ausreichen, um den Preistrend kurzfristig zu kippen.

2017 waren US-Techwerte mit einem Plus von rund 40 Prozent die Stars der Wall Street. Seit Jahresanfang präsentieren sich aber Sektoren wie Energie, zyklischer Konsum und Industrie stärker. Denn der Rückenwind für die Gewinne durch die Steuerreform wird bei Techaktien geringer ausfallen – lag deren effektive Steuerlast doch schon letztes Jahr mit 19 Prozent unter dem Durchschnitt des S&P 500 von 26 Prozent. Die Outperformance dürfte sich 2018 also kaum wiederholen. Doch scheint bei Techs in diesem Jahr weiterhin ein Gewinnplus von etwa 15 Prozent möglich. Das rechtfertigt auch die aktuellen Bewertungen in dem Sektor, die ohnehin nur wegen des starken Beitrags der Branchenriesen deutlich über dem Gesamtmarkt liegen.

Bei der Detroiter Automesse ist der Lack ein bisschen ab. Die Elektronikshow CES in Las Vegas macht der einstigen Leitmesse Konkurrenz. Und in Detroit drohen nun Hersteller aus Japan und Europa den traditionsreichen US-Konzernen die Schau zu stehlen. Impulse bei der US-Pkw-Nachfrage verspricht zumindest die Steuerreform: Sie bringt den amerikanischen Käufern rund 122 Milliarden US-Dollar mehr verfügbares Einkommen, viele Arbeitgeber haben zudem aufgrund der Abgabenersparnisse Lohnerhöhungen angekündigt. Gestützt durch die gute Konjunktur dürfte 2018 daher der Absatz steigen und die Gewinne der US-Autobauer um bis zu zehn Prozent zulegen. Langfristig bleiben ihre strukturellen Herausforderungen jedoch groß.

Als Drehscheibe des Welthandels profitiert Singapur stark vom globalen Wachstum. Das schlägt sich auch positiv auf dem dortigen Binnenmarkt nieder, wie das Drei-Jahres-Hoch bei den Stimmungsindikatoren der Dienstleister belegt. Zudem sind zyklische Sektoren wie Finanzen oder Industrie am Aktienmarkt stark gewichtet – dem Anstieg um 26,4 Prozent 2017 folgte seit Jahresanfang ein Plus von rund 3,5 Prozent. Zumindest solange die Aussichten für die Weltkonjunktur so gut bleiben, könnte der Aufwärtstrend an der Börse in Singapur andauern. Zumal die Bewertungen noch im langfristigen Durchschnitt bleiben – und im globalen Vergleich aktuell eher niedrig scheinen.

Zahl des Tages: 80
„Forpheus“ heißt der aktuell wohl sportlichste Roboter der Welt: Er nimmt es im Pingpong mit jedem Gegner auf. Dazu berechnet er die Position des Balls 80 Mal in der Sekunde neu. Für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio kommt er aber wohl noch ein bisschen zu früh.

Beweisen Sie heute wieder einmal Ihr Geschick!

Herzlichst,
Unterschrift: Dr. Ulrich Stephan
Ihr Ulrich Stephan
Chef-Anlagestratege Privat- und Firmenkunden

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