Übergreifendes – 11.12.20

Übergreifendes – 11.12.20

Kapitalmarktausblick Dezember

Kapitalmarktausblick Dezember

Der monatliche Kapitalmarktausblick gibt Ihnen einen umfassenden Überblick darüber, wie die Deutsche Bank die Entwicklung der Wirtschaft und einzelner Anlageklassen einschätzt. 

Der monatliche Kapitalmarktausblick gibt Ihnen einen umfassenden Überblick darüber, wie die Deutsche Bank die Entwicklung der Wirtschaft und einzelner Anlageklassen einschätzt. 

Liquidität

Die bedeutenden Notenbanken rund um den Globus dürften auch im Jahr 2021 ihre expansive Geldpolitik beibehalten oder teilweise sogar noch ausweiten. Mit einem signifikanten Inflationsanstieg ist dennoch kaum zu rechnen, da die Kapazitätsauslastungen weltweit noch nicht ausgereizt sind und auch der Arbeitsmarkt noch keine Vollbeschäftigung aufweist. Die Geldmarktzinsen dürften weiterhin gering bleiben.

Immobilien

Der Immobilienmarkt dürfte auch 2021 interessante Perspektiven bieten, steht aber auch vor Herausforderungen. Der stationäre Einzelhandel leidet zunehmend unter dem E-Commerce. Dagegen könnten Wohnimmobilien in Ballungszentren vom Trend zur Urbanisierung profitieren. Ein breit diversifiziertes Immobilienportfolio kann einen robusten Portfoliobaustein bilden.

Renten

Die Renditeaussichten am Anleihemarkt bleiben angesichts einer weltweit expansiven Geldpolitik begrenzt. Sollte der Risikoappetit der Anleger zunehmen, dürften die Kurse von Anleihen mit hoher Bonität zusätzlich unter Druck geraten. Anleihen aus den Emerging Markets könnten hier einen Zinsvorteil bieten. Unter Diversifikationsgesichtspunkten gehören Anleihen dennoch in ein breit gestreutes Portfolio.

Aktien

Eine Konjunkturerholung 2021 könnte die Basis für steigende Kurse an den Aktienmärkten sein. Aufgrund weiterhin bestehender wirtschaftlicher und politischer Risiken dürften die Kurse aber schwanken. Allen voran die von der Corona-Krise gebeutelten zyklischen Sektoren wie Tourismus, Banken, Grundstoffe und Industrie könnten Aufholpotenzial bieten. Anleger sollten sich entsprechend positionieren.

Rohstoffe

Der wirtschaftliche Aufschwung sollte die Ölnachfrage und damit den Preis stützen. Die Schwankungen dürften aber anhalten und die Zurückhaltung bei Investitionen könnte langfristig das Angebot verknappen. Industriemetalle profitieren kurzfristig von weltweit aufgelegten Infrastrukturprogrammen. Abnehmende Risiken und leicht steigende Anleiherenditen könnten auf der Goldnachfrage lasten.

Legende

Quelle: Deutsche Bank Private & Commercial Clients, CIO, Stand: 10.12.2020. Detailinformationen zu einzelnen Anlageklassen sowie deren Chancen und Risiken gibt Ihnen gerne Ihr Berater.

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Redaktionsschluss: 10.12.2020