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Auswirkungen auf die Kapitalmärkte

Stand: 23. Mai 2022, 10:30 Uhr – weitere Updates folgen laufend​.
Auswirkungen auf die Märkte

PERSPEKTIVEN To Go – der Börsenpodcast

Gegenwind für die Weltwirtschaft hält an

Der Russland-Ukraine-Krieg, die Zinswende der US-Notenbank sowie Chinas Null-Covid-Politik hinterlassen Spuren: Jüngst senkte die Weltbank ihre Wachstumsprognose für das Jahr 2022 von 4,1 auf 3,2 Prozent; auch der Internationale Währungsfonds (IWF) schlägt pessimistischere Töne als zuletzt an. Wie schwerwiegend die Folgen für Wirtschaft und Finanzmärkte sind, besprechen Finanzjournalistin Jessica Schwarzer und Chef-Anlagestratege Dr. Ulrich Stephan in der aktuellen Folge des Börsenpodcasts PERSPEKTIVEN To Go.

Zum Podcast bei:

Einschätzungen aus dem Börsennewsletter PERSPEKTIVEN am Morgen von Dr. Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege für Privat- und Firmenkunden

Mittel-/Osteuropa: gemischter Ausblick für die Anleihemärkte (23.05.2022)

Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen Tschechiens, Polens und Ungarns haben seit Beginn des Russland-Ukraine-Kriegs um rund die Hälfte ihres jeweiligen Ausgangswertes zugelegt. Die Märkte reagierten mit massiven Abverkäufen auf zunehmend aggressivere Zinsschritte der Notenbanken dieser drei Länder, die ihre 2021 begonnenen Zinszyklen wegen der sich auf hohem Niveau verfestigenden Inflationsraten beschleunigten.

Teuerungsraten von zuletzt um die 13 Prozent sowie Sorgen um einen weiteren Anstieg im laufenden Quartal könnten die Währungshüter in Tschechien und Polen zu weiteren Zinsschritten veranlassen. Das dürfte eine Entspannung an den dortigen Anleihemärkten verzögern. Demgegenüber könnte die mit zuletzt 9,5 Prozent spürbar geringere Inflationsrate in Ungarn der dortigen Notenbank eine weniger restriktivere Gangart erlauben. Zudem würde eine Haushaltskonsolidierung der im April wiedergewählten Regierung über verminderte Neuemissionen das Angebot an Staatsanleihen reduzieren und kursstützend wirken. Dies könnte bis Mitte des Jahres den ungarischen Anleihemarkt stabilisieren und bis Jahresende auch die Kurse zehnjähriger Papiere – deren Rendite aktuell bei 7,4 Prozent liegt – steigen lassen.

PERSPEKTIVEN – im Fokus: Spezial zum Russland-Ukraine-Krieg. Was Anleger wissen müssen.


Die Kurse an den Kapitalmärkten schwanken infolge der geopolitischen Spannungen im Osten stark. Welche Folgen der Russland-Ukraine-Krieg für Wirtschaft und Kapitalmärkte hat, ordnen Stefan Schneider, Chef-Volkswirt Deutschland Deutsche Bank Research, und Chef-Anlagestratege Dr. Ulrich Stephan ein.

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