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Auswirkungen auf die Kapitalmärkte

Stand: 22. Juni 2022, 12:00 Uhr – weitere Updates folgen laufend​.
Auswirkungen auf die Märkte

PERSPEKTIVEN To Go – der Börsenpodcast

Gegenwind für die Weltwirtschaft hält an

Der Russland-Ukraine-Krieg, die Zinswende der US-Notenbank sowie Chinas Null-Covid-Politik hinterlassen Spuren: Jüngst senkte die Weltbank ihre Wachstumsprognose für das Jahr 2022 von 4,1 auf 3,2 Prozent; auch der Internationale Währungsfonds (IWF) schlägt pessimistischere Töne als zuletzt an. Wie schwerwiegend die Folgen für Wirtschaft und Finanzmärkte sind, besprechen Finanzjournalistin Jessica Schwarzer und Chef-Anlagestratege Dr. Ulrich Stephan in der aktuellen Folge des Börsenpodcasts PERSPEKTIVEN To Go.

Zum Podcast bei:

Einschätzungen aus dem Börsennewsletter PERSPEKTIVEN am Morgen von Dr. Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege für Privat- und Firmenkunden

Öl dürfte teuer bleiben (22.06.2022)

Ölprodukte sind teuer, trotz eines Preisrücksetzers für Rohöl der Nordseesorte Brent und der US-Sorte WTI von rund sieben Prozent am vergangenen Freitag. Die durchschnittlichen Benzinpreise in den USA notieren mit rund fünf US-Dollar je Gallone nahezu doppelt so hoch wie im Durchschnitt der vergangenen 20 Jahre. Die wieder ansteigende Nachfrage nach Ölprodukten in Asien trifft auf Raffineriekapazitäten in China, die pandemiebedingt immer noch um ein Drittel reduziert sind. Während die Ölterminmärkte 2023 im Jahresdurchschnitt sinkende Rohölnotierungen einpreisen, erwartet die Internationale Energieagentur (IEA) das Gegenteil. Um den von der IEA erwarteten Anstieg der Nachfrage zu kompensieren, müsste die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ihre Ölproduktion auf mehr als 30 Millionen Barrel pro Tag erhöhen – das wäre eine Steigerung um mehr als 1,5 Millionen Barrel pro Tag. Wegen anhaltender Produktionsunterbrechungen besonders in Libyen, in Nigeria und in Angola erscheint dies kaum möglich, sofern Saudi-Arabien die Produktion nicht deutlich steigert. Signifikant billigeres Öl erscheint somit auf kurze bis mittlere Sicht eher unwahrscheinlich.

PERSPEKTIVEN – im Fokus: Spezial zum Russland-Ukraine-Krieg. Was Anleger wissen müssen.


Die Kurse an den Kapitalmärkten schwanken infolge der geopolitischen Spannungen im Osten stark. Welche Folgen der Russland-Ukraine-Krieg für Wirtschaft und Kapitalmärkte hat, ordnen Stefan Schneider, Chef-Volkswirt Deutschland Deutsche Bank Research, und Chef-Anlagestratege Dr. Ulrich Stephan ein.

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