Wie Anleger 2019 punkten könnten

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PERSPEKTIVEN Jahresausblick

Handelsstreit, Brexit, Italien, Rückzug der Zentralbanken: Anleger und Sparer sind mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Erscheint ein Investment in Aktien im neuen Jahr sinnvoll? Oder könnten Anleihen eine Alternative sein? Lesen Sie konkrete Einschätzungen zu allen Anlageklassen und deren mögliches Potenzial in 2019.


"Meine 10 Prognosen für 2019"

Dr. Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege für Privat- und Firmenkunden, über die maßgeblichen Trends und Einflussfaktoren im neuen Anlagejahr und deren mögliche Auswirkungen auf die einzelnen Anlageklassen.

Konjunktur: Zunehmende Herausforderungen in Zeiten politischer Unsicherheiten

Die Weltwirtschaft dürfte 2019 weiter zulegen, scheint Ihren Wachstumshöhepunkt jedoch überschritten zu haben. Für Unterstützung sorgen fiskalische Maßnahmen, während politische Unsicherheitsfaktoren die Aussichten belasten. Eine bedeutende Rolle kommt 2019 den Notenbanken zu.


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Anlagenklassen im Detail

Aktien

Einschätzung: „interessant“

Die Aktienmärkte rund um den Globus gaben zuletzt stark nach – und noch immer preisen die Marktteilnehmer hohe Risiken ein. Betrachtet man hingegen die reine Datenlage, lassen sich viele solide Unternehmen mit positiven Wachstumserwartungen finden. US-Konzerne beispielsweise weisen im Schnitt hohe Eigenkapitalrenditen und ein solides Gewinnwachstum auf – ihre Aktienrückkäufe befinden sich auf Rekordniveau. Ebenfalls hohe Gewinnerwartungen bei vergleichsweise niedrigeren Bewertungen bieten viele Unternehmen aus den Schwellenländern, insbesondere aus Asien. Interessant erscheint ein ausgewogenes, breit gestreutes Aktienportfolio, zu dem auch europäische Aktien gehören.


Immobilien

Einschätzung: „mehrheitlich interessant“

Vor dem Hintergrund des soliden Weltwirtschaftswachstums dürften weltweit die Immobilienpreise und -mieten im Wohn- und Gewerbesektor in den kommenden Jahren weiter anziehen – auch wenn die Preisdynamik aufgrund steigender Kapitalmarktzinsen leicht abnehmen könnte. Insbesondere in Zeiten steigender Inflation und noch immer niedriger Geldmarktzinsen bleiben die Renditen an den Immobilienmärkten für Anleger interessant. Ein diversifiziertes Immobilienengagement dürfte daher weiterhin einen wichtigen Basisbaustein in einem ausgewogenen Portfolio darstellen.


Rohstoffe

Einschätzung: „uninteressant“

Seit Anfang Oktober 2018 ist der Ölpreis zwischenzeitlich um mehr als 30 Prozent gefallen. Wichtigster Treiber dieser Entwicklung war die Lockerung des Embargos gegen den Iran seitens der US-Regierung: Einige Abnehmerländer, die zusammen für mehr als 80 Prozent der iranischen Ölexporte stehen, dürfen innerhalb einer Sechsmonatsfrist weiter Öl aus dem Iran importieren. Indes befindet sich die Ölproduktion der drei größten Förderländer – USA, Russland und Saudi Arabien – auf einem Allzeithoch. Die Preise dürften volatil und damit schwer kalkulierbar bleiben. Ein direktes Rohstoffinvestment erscheint insgesamt zu unsicher.


Anleihen

Einschätzung: „neutral“

Das Umfeld für Anleihen bleibt herausfordernd. 5-jährige Bundesanleihen etwa weisen bereits seit einigen Jahren eine negative Verzinsung auf. Auch insgesamt ist das Zinsniveau im Euroraum vergleichsweise niedrig. Höhere Renditen bieten Anleihen aus den USA und den Schwellenländern, allerdings unter Inkaufnahme größerer Schwankungen und zusätzlicher Währungsrisiken. Dennoch bleiben Rentenpapiere im Portfoliokontext ein wichtiger Baustein. Interessant im aktuellen Marktumfeld erscheinen aktiv gemanagte Investments mit niedriger Duration sowie variabel verzinste Anleihen.


Liquidität

Einschätzung: „neutral“

Aus geldpolitischer Lockerung wird geldpolitische Straffung: Seit Oktober 2018 reduziert sich die Gesamtbilanzsumme der vier großen Notenbanken Fed, EZB, Bank of Japan und Bank of England wieder. Damit reagieren die Währungshüter auf steigende Inflationserwartungen. Im aktuellen Konjunkturzyklus könnten die Vollbeschäftigung und die expansive Fiskalpolitik in den USA die Preise weiter treiben und den Weg für eine straffere Geldpolitik der Zentralbanken ebnen. Ungeachtet dessen dürften die Geldmarktzinsen im Euroraum vorerst auf niedrigem Niveau verharren.

Erläuterungen

“Anlageklassen in Kürze“ gibt die Einschätzungen der Deutschen Bank zu den einzelnen Anlageklassen wieder. Die Texte beschreiben die Marktsegmente, der Pfeil steht für die Gesamtheit der Anlageklasse: Ob für eine Anlageklasse ein positives oder negatives Performancepotenzial ausgewiesen wird, hängt von den zugrunde liegenden Marktsegmenten ab.

Die Texte beschreiben die Marktsegmente, der Pfeil steht für die Gesamtheit der Anlageklasse: Ob für eine Anlageklasse ein positives oder negatives Performancepotenzial ausgewiesen wird, hängt von den zugrunde liegenden Marktsegmenten ab.



Interessant

Mehrheitlich interessant


Neutral

Mehrheitlich Uninteressant

Uninteressant

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