Finanzmythen im Faktencheck

7 Finanzmythen im Faktencheck

Beim Thema Geldanlage fühlen sich viele Menschen von einer Flut von teils wider­sprüch­lichen Infor­ma­tionen über­schwemmt. Kein Wunder, dass zu diesem Thema viele Mythen kursieren. Wir schaffen Klar­heit und über­prüfen die sieben häufig­sten.

Mythos 1: „Wer erfolgreich an der Börse investieren will, muss reich sein.“

Mythos 1: Investmentsparplan

Die Fakten

Beim Stichwort „Börse“ denken viele Menschen an große Invest­ment­gesell­schaften oder vermögende Spekulanten. doch Sie müssen nicht über­durch­schnittlich wohl­habend sein, um an der Börse anlegen zu können. Tatsächlich investierten laut Deutschem Aktieninstitut 2021 bereits 12,1 Millionen Menschen in Deutschland in Aktien, Aktienfonds oder Exchange Traded Funds (kurz: ETF); im inter­nationalen Vergleich verteidigen die Deutschen ihren Ruf als Sparer­nation aber weiterhin.

Für interessierte und entsprechend risiko­bereite Anleger kann beispiels­weise ein Wertpapier Sparplan ein interessanter Einstieg in die Börse sein, der kleine monatliche Beträge in Einzel­aktien, in einen aktiv gemanagten Fonds oder in ETFs anlegt. Letzterer bildet die Wert­ent­wicklung eines Index wie zum Beispiel dem DAX oder dem MSCI World nach.

Wer sich für ein Invest­ment an den Kapital­märkten interessiert, sollte sich zuerst folgende Fragen stellen:

  • Welches Anlageziel verfolge ich und wann will ich es erreichen?
  • Wie risikobereit bin ich und inwiefern kann ich starke Schwankungen oder Verluste verschmerzen?
  • Welche Renditevorstellung habe ich?

Die Antworten auf diese Fragen geben erste Hinweise darauf, ob ein Investment an der Börse für Sie in Betracht kommen könnte. Denn die damit verbundene Chance auf eine höhere Rendite bringt immer auch ein entsprechendes Risiko mit sich.

Einen Wert­papier Spar­plan können Sie beispiels­weise beim Online-Broker der Deutschen Bank, maxblue, einrichten. Hier können Sie bereits ab 25 Euro im Monat Schritt für Schritt ein Ver­mögen aufbauen.

Mythos 2: „Fürs Alter muss ich nicht vorsorgen – das über­nimmt der Staat.“

Mythos 2: Altersvorsorge

Die Fakten

Der Staat übernimmt die Versorgung im Alter nur zu einem Teil: Die Durch­schnitts­rente eines Menschen, der 45 Jahre lang Beiträge gezahlt hat, beträgt aktuell weniger als die Hälfte seines Durch­schnitts­brutto­ein­kommens. Tendenz: fallend – bis 2034 wird der Wert laut Bundes­ministerium für Arbeit und Soziales auf 46 Prozent sinken. Wer seinen Lebens­standard im Alter also halten möchte, sollte so früh wie möglich privat vorsorgen.

Die Deutsche Renten­versicherung empfiehlt hier das Drei-Schichten-Modell zur Vorsorge. Die Alters­vorsorge sollte sich demnach aus folgenden drei Teilen zusammensetzen:

  • Basisvorsorge: Hierzu zählt die gesetzliche Rente sowie für Selbstständige, Freiberufler und Angestellte die Basisrente („Rürup-Rente“ genannt). Sie bilden die Basis für das Einkommen im Alter.
  • Kapital­gedeckte Zusatz­versorgung: Hierzu zählt zum einen die Riester-Rente, bei der der Staat Einzahlungen durch Zulagen beziehungs­weise Sonder­aus­gaben­abzug fördert. Neue Riester­verträge sind zuletzt wegen des abgesenkten Garantie­zinses zum Jahres­wechsel 2021/2022 weniger attraktiv geworden. Bestehende Riester-Produkte haben dank ihrer höhere Garantiezinsen und der staatlichen Förderung weiterhin mehr als eine Daseins­berechtigung. Ein weiterer Baustein ist die betriebliche Altersvorsorge (bAV), die jedem Arbeitnehmer gesetzlich zusteht und auch vom Arbeitgeber bezuschusst werden muss, sofern dieser durch die Ent­gelt­um­wandlung Sozial­versicherungs­beiträge einspart.
  • Kapital­anlage­produkte: Hierzu zählen Versicherungen – zum Beispiel private Renten­ver­sicherungen oder Kapital­lebens­versicherungen – sowie Kapital­markt­produkte.

Je nach frei verfügbarem Einkommen ist es sinnvoll, möglichst früh und Schritt für Schritt mit dem Aufbau dieser Bausteine zu beginnen. Wie bei anderen Anlage­zielen gilt es auch beim Thema private Alters­vorsorge, zwischen Rendite­chancen und Risiko abzuwägen.

Ob Sie finanziell gut für die Zukunft aufgestellt sind, können Sie mithilfe des FinanzChecks der Deutschen Bank überprüfen. Basierend auf Ihren Eingaben kann er eventuelle Finanz­lücken rechtzeitig erkennen und Ihnen dabei helfen, sie zu schließen.

Mythos 3: „Zum Spar­buch gibt es keine Alter­na­tive.“

Mythos 3: Sparbuch

Die Fakten

Das Sparbuch ist bei den Menschen in Deutsch­land immer noch die beliebteste Anlage­form. Laut Statista besaßen 43 Prozent der Befragten 2021 ein Sparbuch oder ver­gleich­bare Spareinlagen, wie etwa Tagesgeldkonten. Und das, obwohl der durchschnittliche Zinssatz für Spareinlagen in Deutschland laut Statista im Jahr 2021 bei gerade einmal 0,1 Prozent lag.

Entscheidend ist für die meisten, dass sie Sparbücher- und Tagesgeldkonten als besonders sicher ansehen. Allerdings ist diese Sicherheit trügerisch: Die Realzinsen für Tages- und Festgeldkonten – also die Zinsen nach Abzug von Inflation – liegen seit Jahren unter null. Zwar diskutiert die Europäische Zentralbank, in absehbarer Zeit die Zinsen anzuheben – bis die Zinserträge die Inflation ausgleichen können, dürfte es aber noch längere Zeit dauern.

Dadurch verliert das Geld auf dem Konto schleichend, aber spürbar an Wert. Es gibt allerdings Alternativen für entsprechend risikobereite Anleger:

  • Immobilienfonds: Sie investieren Ihr Kapital überwiegend in Gewerbeobjekte – wie zum Beispiel Logistikimmobilien – und lassen die Anleger an den Gewinnen teilhaben. Dabei setzt sich die Rendite aus den ausgeschütteten Mieteinnahmen sowie Erträgen aus Immobilienverkäufen zusammen. Sie sind gegenüber risikoreicheren Anlagen wie etwa Aktien vergleichsweise schwankungsarm bei moderaten Renditen – und können gerade in Niedrigzinsphasen ein wichtiger Bestandteil für die Geldanlage sein. Jedoch unterliegen Immobilienfonds gesetzlichen Haltefristen, weshalb sie in der Regel nicht kurzfristig zurückgegeben werden können.
  • Mischfonds: „Lege nicht alle Eier in einen Korb“, lautet eine Börsenweisheit. Genau das berücksichtigen Mischfonds, die auch „Multi-Asset-Fonds“ genannt werden. Sie investieren in mehrere Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder Immobilien. Wie hoch der Anteil risikoreicher und risikoarmer Anlageklassen ist, und inwieweit der Fonds auf aktuelle Marktentwicklungen reagieren kann, hängt von der Anlagestrategie des Fonds ab.
  • Digitale Vermögensverwaltungen: Diese können Sie nutzen, wenn Sie nicht direkt in einzelne Anlageklassen investieren möchten. Digitale Vermögensverwaltungen werden auch Robo-Advisor genannt und schlagen unter anderem auf Basis der persönlichen und finanziellen Situation, der Kenntnisse und Erfahrungen sowie der Risikobereitschaft eine Anlagestrategie vor. ROBIN, die digitale Vermögensverwaltung der Deutschen Bank, berücksichtigt zudem die Marktmeinung und Prognosen von erfahrenen Portfoliomanagern. So können Sie mittel- bis langfristig anlegen, ohne die Entwicklung an der Börse täglich verfolgen zu müssen.

Die oben genannten Geldanlagen bringen zwar höhere Renditemöglichkeiten mit sich, unterliegen aber auch höheren Risiken als ein Sparbuch. Welche Risiken Sie bei der Geldanlage beachten sollten, erfahren Sie in diesem YouTube-Video.

Mythos 4: „Der Nach­haltig­keits-Hype ist nächstes Jahr vorbei!“

Mythos 4: Nachhaltigkeitshype

Die Fakten

Stoffbeutel statt Plastiktüten, Fahrrad statt Auto und Bauernmarkt statt Supermarkt: Nachhaltigkeit wird für das Leben der Menschen in Deutschland immer bedeutsamer. Auch bei der Geldanlage ist sie in den Fokus gerückt. Mehr und mehr Anlegerinnen und Anleger setzen laut Bundesverband Investment und Asset Management auf Geldanlagen mit Fokus auf Umweltschutz, die Einhaltung sozialer Standards und eine gute Unternehmensführung (aus dem Englischen: ESG für Environment, Social, Governance).1 Doch zunehmend kommt auch Kritik an diesen Investments auf – darunter, dass Nachhaltigkeit bei der Geldanlage nur ein „Marketing-Hype“ sei. Sind Investments, die Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen, also nur eine Modeerscheinung, die bald wieder verschwinden wird?

Dr. Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege der Deutschen Bank, glaubt das nicht: „Der Umbau zu einer nachhaltigen Wirtschaft wird immer stärker vorangetrieben“, sagt er. Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen, dass die strukturelle Entwicklung anhalten und sich beschleunigen sollte.

Es wird immer deutlicher, dass Antworten auf die Klimafrage nur durch eine Partnerschaft von Politik und Wirtschaft zu finden sind. Nachhaltigkeit hat sich daher zu einem der Kernziele der weltweiten Staatengemeinschaft entwickelt. Bereits 2021 sind verschiedene Maßnahmenpakete wie der „European Green Deal“ oder „Fit for 55“ vorgestellt worden, die vorsehen, sowohl Treibhausgase als auch den Verbrauch fossiler Energieträger zu reduzieren. Durch den Russland-Ukraine-Krieg hat das Thema Nachhaltigkeit abermals Fahrt aufgenommen. Ein Ziel des von der EU-Kommission vorgestellten REPowerEU-Plans etwa ist, grünen Wasserstoff – der mithilfe von Erneuerbaren Energien hergestellt wird – stärker in den Fokus zu rücken.

Zu anderen sprechen aber auch die starken Mittelzuflüsse in ESG-Investments dagegen, dass der Trend ein Ende finden wird. Beispielsweise entfielen nach Angaben des Bundesverbands Investment und Asset Management per Ende Dezember 2021 31 Prozent des in Publikumsfonds verwalteten Vermögens in Deutschland auf solche, die Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen.

Haben auch Sie Interesse an Geldanlagen, die Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen? Bei maxblue, dem Online-Broker der Deutschen Bank, finden Sie eine Übersicht über mögliche Anlagebeispiele.

1 Derzeit fehlt es an einheitlichen Kriterien und einem einheitlichen Marktstandard zur Bewertung und Einordnung von Finanzdienstleistungen und Finanzprodukten als nachhaltig. Dies kann dazu führen, dass verschiedene Anbieter die Nachhaltigkeit von Finanzdienstleistungen und Finanzprodukten unterschiedlich bewerten. Zudem gibt es aktuell neue Regulierungen zum Thema ESG (Environment = Umwelt, Social = Soziales, Governance = Unternehmensführung) und Sustainable Finance (nachhaltige Finanzwirtschaft), die noch konkretisiert werden müssen, sowie noch nicht finalisierte Regulierungsvorhaben, die dazu führen könnten, dass gegenwärtig als nachhaltig bezeichnete Finanzdienstleistungen und Finanzprodukte die künftigen gesetzlichen Anforderungen an die Qualifikation als nachhaltig nicht erfüllen.

Mythos 5: „Bei Immo­bilien muss die Blase bald platzen!“

Mythos 5: Immobilienblase

Die Fakten

2021 war ein Boom-Jahr für die Immo­bilien­märkte weltweit – und auch 2022 setzt sich der Preisanstieg fort. In Deutschland stieg der Kaufpreis für Wohnimmobilien nach Angaben des Statistischen Bundesamts im zweiten Quartal um 10,9 Prozent im Vergleich zum Vor­jahres­quartal. Zuletzt warnte die Bundesbank vor Überbewertungen. Muss auf den rasanten Anstieg nun ein jäher Absturz folgen?

„Trotz der Erwartungen höherer Kapitalmarktzinsen sollte die Nachfrage nach Immobilien hoch bleiben. Das gilt vor allem für Wohnimmobilien, für Büroimmobilien, aber auch für die Logistik“, prognostiziert der Chef-Anlagestratege der Deutsche Bank, Dr. Ulrich Stephan. „Die Anlage­klasse Immo­bilien ist natürlich nicht mehr billig. Es kommt daher immer auf das einzelne Objekt und dessen Lage an“, sagt er in seinem Börsenpodcast PERSPEKTIVEN To Go.

Die Ära der großen Preissteigerungen könnte sich laut Experten der Deutschen Bank zwar in den nächsten Jahren langsam ihrem Ende zuneigen. Für einen Crash am Immobilienmarkt spricht jedoch wenig. Denn einige Faktoren dürften die Preise weiterhin stützen: Die Nachfrage in den Städten sollte hoch, Bauland knapp und Baumaterialien sollten teuer bleiben.

Wenn Sie sich für Geldanlagen in Immobilien interessieren, aber nicht gleich ein ganzes Haus kaufen möchten, können Immobilienfonds eine Möglichkeit sein, die das investierte Kapital über viele Objekte streuen. Diese können Sie zum Beispiel über maxblue, den Online-Broker der Deutschen Bank, kaufen.

Mythos 6: „Krypto­geld ist ein Schutz gegen Inflation!“

Mythos 6: Kryptogeld

Die Fakten

Die Spar­zinsen sind derzeit noch niedrig und die Inflation ist hoch – Anleger suchen daher nach alternativen Investments. Krypto­währungen werden oft mit Roh­stoffen wie Gold verglichen und verheißen interessante Gewinn­aussichten. Als Inflations­schutz sind sie aber aus verschiedenen Gründen ungeeignet.

„Krypto­währungen verhalten sich typischer­weise eher wie die Kupferpreise, sind also eher kon­junktur­abhängig. Zudem sind die Schwankungen sehr hoch“, erläutert Dr. Ulrich Stephan, Chef-Anlage­stratege der Deutschen Bank.

Bitcoin und Kupfer im Vergleich

Tatsächlich haben Kryptowährungen gewisse Ähnlichkeiten mit Rohstoffen. Auch sie müssen mit großem Aufwand „geschürft“ werden – allerdings wird Kryptogeld nicht in Bergwerken gewonnen, sondern indem Computer komplexe Berechnungen ausführen. Wie beim Gold ist seine Menge begrenzt: Beim Bitcoin wurde beispielsweise eine technische Grenze gesetzt, die lediglich eine maximale Anzahl von 21 Millionen Bitcoins erlaubt – dadurch wird eine Ent­wertung durch ein Überangebot verhindert.

Kryptowährungen haben aber zwei große Haken. Zum einen schwanken sie extrem stark: Während der Bitcoin beispielsweise im Frühjahr 2021 bei etwa 50.000 Euro je Bitcoin notierte, fiel er im Sommer 2021 auf unter 30.000 Euro je Bitcoin, um zum Jahresende wieder über 55.000 Euro je Bitcoin zu steigen. Für Privatanleger sind solche Schwankungen sehr riskant.

Bitcoin-Chart

Zum anderen zeigt sich, dass sich die Wertsteigerung von Kryptowährungen nicht wie beim Gold „antizyklisch“ verhält. Während der Preis des Edelmetalls also in der Vergangenheit häufig gestiegen ist, wenn Aktienkurse und Immobilienpreise fielen, verhält sich Kryptogeld eher konjunkturabhängig und bewegte sich zuletzt im Gleichlauf mit den Aktienmärkten. Als „sicherer Hafen“ in der Krise ist es also allein aus diesem Blickwinkel ungeeignet.

Bitcoin und S&P 500 im Vergleich

Wenn Sie Ihr Investment vor einer Inflation schützen wollen, können Realwerte wie Aktien oder Immobilien eine Möglichkeit sein. Dabei können Ihnen zum Beispiel digitale Ver­mögens­ver­waltungen, auch Robo-Advisor genannt, helfen. Sie setzen unter anderem auf Basis der per­sönlichen und finan­ziellen Situation, der Kennt­nisse und Er­fahrungen sowie der Risiko­bereit­schaft eine vereinbarte Anlage­strategie um. ROBIN, die digitale Ver­mögens­verwaltung der Deutschen Bank, berücksichtigt zudem regelmäßig die Kapitalmarkteinschätzung der Deutschen Bank, wofür das Wissen der weltweit vertretenen Analysten sowie aktuelle Informationen zu den verschiedenen Märkten gebündelt und analysiert werden. So können Sie mittel- bis lang­fristig anlegen, ohne die Ent­wicklung an der Börse täglich verfolgen zu müssen.

Mythos 7: „Mein Ver­mögen einem Robo-Advisor an­zu­ver­trauen ist viel zu riskant.“

Mythos 7: Robo-Advisor

Die Fakten

Robo-Advisor sind in der Regel digitale Ver­mögens­ver­waltungen. Diese setzen eine mit Ihnen vereinbarte Anlage­strategie um. Da sie von Algo­rithmen gesteuert werden, bieten sie zunächst einige Vorteile: Zeit­er­sparnis, emotions­freie Ent­scheidungen und schnelle Reaktions­fähigkeit.

Vielen Menschen behagt jedoch das Gefühl nicht, dass Algo­rithmen für sie Anlage­ent­schei­dungen treffen. Sie befürchten, dass sie die Kontrolle über ihr Vermögen an einen Algo­rithmus abgeben, der auf der Jagd nach Rendite un­kontrollierte Risiken eingeht. Dieses Gefühl wird sicher auch durch Nach­richten über durch Algo­rithmen ausgelöste „Flash Crashs“ verursacht, wie jener im Mai 2010, als der Dow Jones für kurze Zeit über 1.000 Punkte verlor.

Tat­sächlich arbeiten Robo-Advisor aber innerhalb strikter, von Menschen vorgegebenen Grenzen. Wie diese Grenzen ausfallen, hängt vom jeweiligen Produkt ab.

Im Falle von ROBIN etwa, der Robo-Advisor der Deutschen Bank, wird unter anderem auf Basis Ihrer per­sönlichen und finan­ziellen Situation, Ihrer Kennt­nisse und Erfahrungen mit Wert­papieren sowie Ihrer Risiko­bereit­schaft eine Anlage­strategie für die Ver­mögens­ver­waltung vor­ge­schlagen. Dafür errechnen wir ein maximal geeignetes Risiko­level, das Sie prüfen und an­schließend annehmen oder Ihre Eingaben ändern können.

Dieses Level wird als Value at Risk (VaR) ausgedrückt. Dieser Wert gibt das Verlust­potenzial wieder, das durch Markt­preis­schwan­kungen der im Portfolio ent­haltenen Anlagen auftreten kann und innerhalb eines definierten Zeitraumes mit einer vorgegebenen Wahr­schein­lich­keit (Konfidenz­niveau) nicht überschritten wird. Wie das konkret funktioniert, erfahren Sie hier.

Zudem sind auch an den Anlage­entscheidungen von ROBIN Menschen beteiligt. So berücksichtigt der Robo-Advisor Kapital­markt­prog­nosen des Analysten-Teams um Dr. Ulrich Stephan, dem Chef-Anlage­strategen für Privat­kunden bei der Deutschen Bank. Dabei werden Prognosen der weltweit vertretenen Analysten sowie aktuelle Informationen zu den ver­schiedenen Märkten gebündelt, ausgewertet und bei der Port­folio­zusammen­setzung durch ROBIN berück­sichtigt. Zusätzlich wird jede Transaktion vor ihrer Ausführung durch erfahrene Portfolio­manager validiert.

Soweit hier von Deutsche Bank die Rede ist, bezieht sich dies auf die Angebote der Deutsche Bank AG. Wir weisen darauf hin, dass die in dieser Publikation enthaltenen Angaben keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung darstellen, sondern ausschließlich der Information dienen. Die Informationen sind mit größter Sorgfalt erstellt worden. Bei Prognosen über Finanzmärkte oder ähnlichen Aussagen handelt es sich um unverbindliche Informationen. Soweit hier konkrete Produkte genannt werden, sollte eine Anlageentscheidung allein auf Grundlage der verbindlichen Verkaufsunterlagen getroffen werden. Aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit kann nicht auf zukünftige Erträge geschlossen werden.
 
Hinweis: Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung. Die Texte sind nicht nach den Vorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Anlage- oder Anlagestrategieempfehlungen (vormals Finanzanalysen) erstellt. Es besteht kein Verbot für den Ersteller oder für das für die Erstellung verantwortliche Unternehmen, vor bzw. nach Veröffentlichung dieser Unterlagen mit den entsprechenden Finanzinstrumenten zu handeln. Die Deutsche Bank AG unterliegt der Aufsicht der Europäischen Zentralbank und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).