So können Sie vom Immobilienboom profitieren


Profitieren vom Immobilienboom

Auswege aus dem Niedrigzins bietet nicht nur der Aktienmarkt. Auch Immobilien können für private Anleger, die Vermögen aufbauen wollen, eine interessante Alternative zu klassischen Spareinlagen sein. Lesen Sie hier, worauf es beim Erwerb von Immobilieneigentum ankommt.


Der Wohnungsmarkt boomt: Trotz Coronavirus-Krise sind auch 2020 die Preise für Häuser und Wohnungen in Deutschland im Vergleich zu 2019 weiter gestiegen – und im ersten Quartal 2021 lagen sie laut dem Immobilienpreisindex der deutschen Pfandbriefbanken im Schnitt um 8,4 Prozent höher als im Vorjahresquartal.

Der anhaltende Teuerungsboom zeigt sich in der Stadt und auf dem Land gleichermaßen – wenngleich in den sieben größten Metropolen des Landes der Anstieg 2020 mit 3,5 Prozent nicht mehr ganz so rasant verlief wie in den zurückliegenden Jahren.

Ein Grund für den langanhaltenden Preisanstieg: Viele Investoren suchen stabile Alternativen zu niedrig oder gar negativ verzinsten Anleihen. Doch auch andere Faktoren spielen eine Rolle. Immer mehr Menschen ziehen in die Städte, die Bevölkerung wächst, dort steigt die Nachfrage nach Wohnraum. Außerdem wird in Deutschland nicht genug gebaut – auch das sorgt dafür, dass Wohnraum knapp und die Preise hoch bleiben. Worauf sollten Sie bei dem Erwerb von Immobilien also achten? Antworten auf drei wichtige Fragen rund um das Thema Immobilienbesitz.

1. Wie Sie Ihren Traum vom Eigentum erfüllen können

Fakt ist: Der Zeitpunkt für eine Immobilienfinanzierung könnte kaum besser sein. Die Zinsen für Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie so günstig wie derzeit. Zu Jahresbeginn 2021 lagen die Zinsen für Wohnbaudarlehen mit zehnjähriger Zinsbindung nach Angaben der Stiftung Warentest im Schnitt deutlich unter einem Prozent. So könnte der Erwerb von Wohneigentum für Sie – je nach Lage – aktuell interessant erscheinen. Das gilt besonders, wenn Sie zur Finanzierung ein staatlich gefördertes Riester-Darlehen oder einen Förderkredit der KfW-Bankengruppe nutzen. Günstiges Baugeld ist auch eine gute Nachricht für Umfinanzierer: Wenn die Zinsbindung Ihrer Baufinanzierung in spätestens vier Jahren ausläuft, können Sie sich schon jetzt mit einem „Forward-Darlehen“ frühzeitig einen günstigen Zinssatz sichern. Generell sollten Sie die Möglichkeit, dass die Zinsen künftig steigen und die Finanzierung verteuern könnten, in Ihre Planung einbeziehen. Jetzt über den Erwerb eines Eigenheims nachzudenken kann aber in keinem Fall schaden. Denn die eigenen vier Wände können ein wichtiger Beitrag zur Altersvorsorge sein – wenn die Immobilie abbezahlt ist, fallen im Alter keine Mietausgaben an.

2. Wie Sie Geld in eine Immobilie anlegen

Es muss nicht gleich ein ganzes Mietshaus sein. Auch kleinere Objekte können für eine Direktanlage infrage kommen – etwa eine Studentenwohnung für die Kinder, die nach deren Studienabschluss vermietet wird. Damit sich die Investition lohnt, sollten Sie Lage und Wertsteigerungspotenzial der Immobilie vor dem Erwerb genau untersuchen lassen: Auch günstigere Objekte können für Vermögensanleger interessant sein. Wichtig ist ein individuelles, realistisches Finanzierungskonzept, das auch die steuerliche Situation berücksichtigt. Nicht vergessen: Beim Wohnungskauf fallen Grunderwerbsteuer und andere einmalige Nebenkosten an (etwa für Makler, Notar und Gutachter), die in der Summe 10 bis 15 Prozent des Kaufpreises ausmachen können. Ein sorgfältig ausgewähltes Objekt kann Ihnen dann, neben den regelmäßigen Mieteinnahmen, das Potenzial für weitere Preissteigerungen bieten. Mit welcher Entwicklung am Immobilienmarkt die Deutsche Bank im kommenden Jahr rechnet, lesen Sie im aktuellen Kapitalmarktausblick.

3. Was Investitionen in Immobilienfonds bringen

Wenn Sie über Fonds in vermietete Immobilien investieren, können Sie von regelmäßigen Mieterträgen profitieren. Zudem entwickelt sich der Wert von Immobilien oft weitgehend unabhängig von den Aktien- und Anleihemärkten, die Wertschwankungen des Vermögens sind vergleichsweise niedrig. Offene Immobilienfonds investieren dabei häufig in Bürogebäude und streuen das Anlagerisiko über verschiedene Objekte. Die Einstiegsschwelle ist in der Regel niedrig, bei der Anteilsrückgabe müssen Sie gesetzliche Halte- und Ankündigungsfristen beachten. Anlagen in geschlossene Immobilienfonds setzen einen höheren Kapitaleinsatz voraus. Diese Fonds investieren in der Regel nur in ein einziges oder in wenige Objekte, das angelegte Kapital ist über einen längeren Zeitraum gebunden. Sie können daher vor allem interessant sein, wenn Sie risikobereit sind, über mehr Kapital verfügen, zielgerichtet in einen bestimmten Markt oder in eine konkrete Immobilie investieren wollen und über das investierte Kapital entsprechend lange nicht verfügen müssen.


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