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Ihre berufliche Auszeit planen

Berufliche Auszeit planen

Viele Menschen wünschen sich eine Auszeit vom Job, zum Beispiel durch ein Sabbatical. Das sollte finanziell gut geplant sein.

Für einen längeren Zeitraum mit der Arbeit aussetzen und eine Auszeit einlegen, um die Welt zu sehen, davon träumen viele Menschen. Ganz konkret: Rund ein Drittel aller Arbeitnehmer in Deutschland spielen mit diesem Gedanken. Die Beweggründe dafür sind vielfältig: Sie wollen reisen, sich sozial engagieren, mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen oder eine bessere Balance zwischen Arbeit und Privatleben schaffen. Für viele bleibt diese Auszeit ein Wunschtraum, meist wegen der Finanzierung. Doch dafür gibt es Lösungen.


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Schritt 1: Kosten für das Sabbatical berechnen

Ist die Entscheidung für eine Auszeit gefallen, beginnt die heiße Phase der Planung – und zwar mit der Klärung des konkreten finanziellen Bedarfs. Viele Sabbatical-Blogs empfehlen dafür ein Haushaltsbuch. Darin sollten alle Ausgaben des alltäglichen Lebens aufgelistet werden: Versicherungen, Hypotheken, Miete, Lebensmittel, Friseurbesuche, Kleidungskauf, Handyverträge etc. So lässt sich gut feststellen, welcher Mindestbetrag zur Seite gelegt werden muss. Dazu kommen dann weitere Ausgaben, zum Beispiel die Tickets und Unterkünfte auf einer möglichen Weltreise. Ein positiver Nebeneffekt: Bei einer solchen Aufstellung finden sich oft auch noch unnütze Geldfresser – alte Abos oder zu teure Versicherungen. Am Ende dieser Aufstellung sollte eine realistische Summe stehen – mit finanziellem Puffer nach oben.

Schritt 2: Wie finanziere ich meine Auszeit vom Job?

Grundsätzlich gibt es drei Sabbatical-Modelle:

  • Unbezahlter Sonderurlaub: Für die Auszeit ruht das Angestelltenverhältnis, es gibt kein Gehalt. Um die Sozialversicherung muss    sich der Arbeitnehmer selbst kümmern. Für dieses Modell braucht man entsprechend viel Geld auf der hohen Kante. Der Vorteil: Das Arbeitsverhältnis endet nicht und es gibt einen Anspruch auf Rückkehr in den Job.
  •  Arbeitszeitguthaben: In der Ansparphase verzichtet man auf Urlaubstage oder macht Überstunden, die auf das Arbeitszeitkonto angerechnet werden. Das „Guthaben“ wird später für die Auszeit genutzt. Der Vorteil: Die Gehaltszahlung läuft weiter und man bleibt über den Arbeitgeber versichert.
  • Lohnverzicht auf Zeit: Eine weitere Möglichkeit besteht darin, in der Zeit vor dem Sabbatical auf einen Teil des Lohnes und auf Bonuszahlungen zu verzichten. Das Geld wird ähnlich wie beim Überstundenaufbau angesammelt und während der Auszeit ausgezahlt. Der Vorteil: Ähnlich wie beim Arbeitszeitguthaben gibt es weiterhin Gehalt und die Sozialversicherung besteht fort.


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Einen gesetzlichen Anspruch auf solche Regelungen gibt es nicht. Umso wichtiger ist es, frühzeitig das Gespräch mit seinem Arbeitgeber zu suchen. Nur Mut: Immer mehr Unternehmen haben sich nämlich auf das steigende Interesse an Sabbaticals eingestellt und bieten spezielle Möglichkeiten. Der Vorteil: Die Rückkehr an den Arbeitsplatz ist klar geregelt und man erlebt nach der beruflichen Auszeit keine bösen Überraschungen. Gibt es solche Programme nicht, sollte unbedingt ein Sabbatical-Vertrag geschlossen werden – zum Beispiel mit klaren Absprachen zum Zeitraum der Auszeit oder zur Rückkehr an den Arbeitsplatz.

Alternative: überall auf der Welt arbeiten

Geld zurücklegen und Arbeitszeit sammeln ist nur eine Option, um für das Sabbatical zu sparen. Viele Auszeitnehmer suchen nach einer neuen beruflichen Perspektive und spielen mit dem Gedanken, ihren alten Job aufzugeben. Doch Achtung: Wer selbst kündigt, wird von der Arbeitsagentur für ein bis drei Monate für Leistungen gesperrt und darf auch nicht länger verreisen. Das heißt, wer wirklich den beruflichen Neustart mit einem Sabbatical verknüpfen will, muss sein Glück schon selbst in die Hand nehmen und darf nicht auf staatliche Hilfe hoffen.


Eine sehr moderne Option ist das „digitale Nomadentum“. Ihre Festanstellung in der Werbebranche oder der IT-Beratung haben die modernen Nomaden bewusst aufgegeben und reisen nun als Freelancer durch die Welt. Dabei arbeiten sie von überall an ihren Projekten – mal am Strand von Bali, mal im Co-Working-Space in Auckland. Wer sein Sabbatical mit freien Aufträgen finanzieren will, findet dazu zahlreiche Jobbörsen im Internet. Eine weitere Möglichkeit ist „Work and Travel“. Diese Variante ist vor allem bei Abiturienten oder Studenten auf Weltreise beliebt. Sie finanzieren ihre Reise durch Hilfstätigkeiten in der Landwirtschaft oder als Kindermädchen. Achtung: Entsprechende Visa sind oft altersbeschränkt. In Australien, Neuseeland, Japan und Hongkong liegt die Altersgrenze für Work and Travel beispielsweise bei 30 Jahren, in Kanada bei 35 Jahren.

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