Wahl „Sport-Stipendiat*in des Jahres 2022“

Wir gratulieren Leonie Beck zur Auszeichnung!

Deutsche Sporthilfe und Deutsche Bank kürten 2022 bereits zum 10. Mal in Folge den/die „Sport-Stipendiat*in des Jahres“. Die Freiwasserschwimmerin Leonie Beck konnte sich in der öffentlichen Wahl gegen ihre vier Mitstreiter*innen durchsetzen und sich somit den Titel „Sport-Stipendiatin des Jahres 2022“ sichern. Bereits zwei Jahre zuvor war Leonie Beck schon einmal unter den fünf Finalist*innen der Wahl.

Sowohl coronabedingt als auch dem vollen Terminkalender der Gewinnerin geschuldet konnte in diesem Jahr leider keine offizielle Preisverleihungsveranstaltung stattfinden. Stattdessen wurde Leonie die tolle Nachricht in Form eines Überraschungsbesuchs von Moderator Matthias Killing, einer Delegation der Deutschen Sporthilfe und der Deutschen Bank sowie eines Kamerateams zu Hause überbracht. Karl von Rohr, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, sowie Thomas Berlemann, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Deutsche Sporthilfe, gratulierten mit einem persönlichen Telefonanruf.

Für die Preisträgerin verdoppelt die Deutsche Bank das laufende Sport-Stipendium für eineinhalb Jahre. Die vier weiteren Finalist*innen erhalten für den gleichen Zeitraum eine Zusatzförderung von 50 Prozent des laufenden Stipendiums.

Leonie Beck

Leonie Beck

Leonie schwamm bei den Olympischen Spielen 2021 über die 10-km-Distanz auf Rang 5 und verpasste Bronze nur knapp. Direkt nach den Spielen schrieb die 25-Jährige in nur 2,5 Wochen ihre Masterarbeit in Medienkommunikation an der Universität Würzburg. Die Befragungsdaten hatte sie noch in der Woche vor ihrem Start in Tokio erhoben.

Kurz vor Beginn der öffentlichen Wahl gelang Leonie ein weiterer sportlicher Erfolg: Bei den Weltmeisterschaften 2022 in Budapest wurde sie im Rahmen der Freiwasserwettbewerbe Weltmeisterin mit der 4-mal-1,5-km-Staffel und Vizeweltmeisterin über 10 km Freiwasser.

„Der Preis bedeutet mir wirklich sehr viel. Ohne die Unterstützung der Sporthilfe und der Deutschen Bank wäre es für mich und für viele andere Sportlerinnen und Sportler nicht möglich, unseren Sport auf diesem Level auszuüben. Von daher vielen Dank für das Engagement.“

Leonie Beck
Sport-Stipendiatin des Jahres 2022

Mit der Auszeichnung würdigt die Deutsche Bank, seit 2001 Partner der Deutschen Sporthilfe und seit 2008 Nationaler Förderer, die Leistungen studierender Spitzensportler*innen. Der Bank ist es ein Anliegen, junge Menschen dabei zu unterstützen, ihre Ziele zu erreichen – sowohl im Spitzensport als auch im Studium. Sie leistet damit einen positiven Beitrag für die studierenden Athlet*innen, für die die Bank ein verlässlicher Partner ist im Bestreben, Leistungssport und berufliche Karriere miteinander zu vereinbaren. Vom Deutsche Bank Sport-Stipendium profitieren bis zu 300 Sporthilfe-geförderte Athlet*innen.


Bewerben konnten sich als alle von der Sporthilfe geförderten Stipendiat*innen mit ihren Leistungen im Sport und Studium, die sie von Mai 2021 bis April 2022 erzielt hatten. Eine Jury aus Sport, Politik, Wirtschaft und Medien wählte aus den Bewerbungen vor der Online-Wahl fünf Athlet*innen aus.

„Sport-Stipendiatin des Jahres 2021“

Leonie Meyer

Annabel Breuer, „Sport-stipendiatin des Jahres“ 2020

Leonie Meyer, Kitesurferin und angehende Ärztin, ist die „Sport-Stipendiatin des Jahres“ 2021. Die inzwischen junge Mutter überzeugte bei der Publikumswahl durch den Gewinn der Silbermedaille bei den Europameisterschaften 2020, gepaart mit ihren herausragenden universitären Leistungen.

Diese Kandidat*innen standen 2022 zur Wahl:

Simon Attenberger, Ju-Jutsu

Simon Attenberger

Simon ist amtierender Weltmeister in der Kampfsportart Ju-Jutsu. Gleichzeitig trainiert er Nachwuchsathlet*innen und feiert auch mit ihnen Erfolge auf internationaler Ebene. Der 24-Jährige studiert in Erlangen-Nürnberg Mathematik und Physik auf Lehramt und absolvierte unmittelbar vor der WM erfolgreich ein wichtiges Laborpraktikum.

Er sagt: „Die Doppelbelastung ist fordernd, doch gewissermaßen habe ich in einem auch Zuflucht vor dem anderen gefunden.“

Valentin Baus
Valentin Baus, Para-Tischtennis

Valentin Baus

Valentin gewann bei den Paralympics 2021 Gold im Tischtennis. Mit Borussia Düsseldorf dominiert der 26-Jährige, der an der Glasknochenkrankheit leidet und daher im Rollstuhl sitzt, die Bundesliga. Während der Corona-Pandemie wechselte er Studiengang und Universität und studiert nun den Bachelor Business Administration an der Hochschule Düsseldorf.

Er sagt: „Die Paralympics-Verschiebung war schwierig für mich. Man kann schon sagen, dass ich dadurch für ein paar Wochen in ein kleines Loch gefallen bin.“

Emily Bölk
Emily Bölk, Handball

Emily Bölk

Emily ist Kapitänin der Handballnationalmannschaft, mit der sie 2021 WM-Siebte wurde. Sie spielt beim ungarischen Spitzenteam Ferencváros Budapest und studiert im Fernstudium den Bachelor Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie an der Euro-FH Hamburg. Diesen Sommer absolviert die 24-Jährige ein Auslandsseminar in Madrid.

Sie sagt: „Während der Pandemie habe ich viel über mich gelernt und wie wichtig andere Energiequellen neben dem Sport für mich sind. Mentale Stärke ist ganz entscheidend.“

Leonie Beck
Leonie Beck, Freiwasserschwimmen

Leonie Beck

Leonie schwamm bei den Olympischen Spielen 2021 über die 10-km-Distanz auf Rang 5 und verpasste Bronze nur knapp. Direkt nach den Spielen schrieb die 25-Jährige ihre Masterarbeit in Medienkommunikation an der Uni Würzburg. Die Befragungsdaten hatte sie noch in der Woche vor ihrem Start in Tokio erhoben.

Sie sagt: „Weil ich nach Tokio beschlossen habe, ein Jahr in Italien zu trainieren, hatte ich nur vier Wochen Zeit für meine Masterarbeit. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch kein einziges Wort geschrieben.“

Selin Oruz
Selin Oruz, Hockey

Selin Oruz

Selin gewann 2021 EM-Silber im Hockey und wurde Sechste bei den Olympischen Spielen in Tokio. Mit ihrem Bundesliga-Team feierte sie die deutschen Meistertitel auf dem Feld und in der Halle. Anfang April absolvierte die 25-Jährige ihr zweites Staatsexamen in Humanmedizin und begann im Mai ihr Praktisches Jahr.

Sie sagt: „Vor allem die vergangenen acht Monate waren unglaublich anstrengend, aber für mich war dies ein gutes Ventil, um die sportliche Enttäuschung aus Tokio verarbeiten zu können.“