WereldhaveKauf/Verkauf
Aktueller Kurs11,61
WährungEUR
Kurszeit27.11. 17:37
STAMMDATEN
Name Wereldhave
Wertpapiertyp Stammaktie
CDAX-Branche
Ausgegebene Aktien - Stückaktien
Gezeichnetes Kapital -
Aktiennennwert Stückaktien zu - ()
Aktionärsstruktur
Geschäftsjahresende -
WEITERE DATEN
Gesellschaft-
Sitz der Gesellschaft-
Telefon-
Fax-
Internet-
Wereldhave N.V. bezeichnet sich selbst als eine unabhängige, international tätige Immobilieninvestmentgesellschaft. Regional liegt der Fokus auf Belgien, Frankreich, Spanien, den USA, Finnland, den Niederlanden und Großbritannien. Neben Büroobjekten gehören Einkaufszentren wie auch Industrie- und Wohngebäude zum Portfolio. Eine gute Mixtur von unterschiedlichen Immobilienarten, die zudem international breit gestreut sind aber auch die Nachhaltigkeit und Qualität der Objekte zeichnen laut eigenen Angaben das Angebot des Unternehmens aus. Der Konzern deckt über seine Organisationen die Bereiche Entwicklung, Investment und Management ab. Als Investment Institution nach niederländischem Recht zahlt Wereldhave im Heimatmarkt keine Unternehmenssteuer, muss aber für Entwicklungsobjekte Steuern abführen.

Erklärte Strategie des Konzerns ist es, das Portfolio beständig zu erneuern. So werden beständig Investments in neue Objekte getätigt zugleich aber auch jene Immobilien verkauft, die den Standards nicht mehr genügen. Auf diese Art und Weise bleibt das Durchschnittsalter der Immobilien gering, was sich positiv auf die Unterhaltskosten auswirkt.

Trotz der weltweiten Immobilienkrise konnte sich der Konzern auch 2009 weiter behaupten. Allerdings trennte sich der Konzern 2009 von drei Objekten in Großbritannien im Gesamtwert von 2,9 Mill. Euro und erwarb im Gegenzug eine Immobilien in Belgien für 6,7 Mill. Euro. Die Verkäufe konnten jedoch eine Abwertung des Portfolios im Wert von 245,8 Mill. Euro nicht verhindern. Im Vorjahr hatte die Abwertung bei 112,6 Mill. Euro gelegen. Dabei fiel die Belegquote um fünf Prozentpunkte auf 89,7%. Die Erlöse sanken 2009 auch aufgrund von höheren Leerständen insbesondere in zwei Objekten in Paris und Washington DC auf 166,7 (i.V. 168,3) Mill. Euro. Zum Jahresende 2009 waren 45% des Immobilienportfolios Bürogebäude und 46% Geschäfte. Industrieobjekte machten 7% und Wohngebäude 2% aus. Dabei strebt der Konzern an, den Anteil der Einkaufscenter am Portfolio auf 50 bis 60% heraufzufahren. Regional gesehen waren die USA mit einem Anteil von 25% der größte Markt, gefolgt von Finnland mit 21%, den Niederlanden und Belgien mit je 16%. Frankreich machte 7%, Spanien 6% und Großbritannien weitere 9% aus.

Insgesamt konnte sich der Konzern jedoch nicht komplett von der Immobilienkrise absetzen. Die erwähnten Wertberichtigungen auf Objekte bremsten das Geschäft. Hinzu kamen höhere Kosten, auch aufgrund von Kosten für externe Berater. Allerdings konnte das Zinsergebnis auf minus 19,60 (minus 25,23) Mill. Euro über den Vorjahreswert gehoben werden, wenn es auch deutlich im negativen Bereich blieb. Vor Steuern sackte das Ergebnis mit minus 134,6 (plus 1,54) Mill. Euro tief in die Verlustzone. Selbst der Steuerertrag von 32,32 (Ertrag 7,29) Mill. Euro und die Anteile Dritter von minus 4,83 (minus 8,34) Mill. Euro konnten nicht verhindern, das unter dem Strich der Konzernjahresüberschuss auf minus 107,1 (plus 0,49) Mill. Euro zusammenbrach. Die Dividende blieb mit 4,65 Euro je Aktie zu den Vorjahren konstant. Den Net Asset Value beziffert der Konzern mit 73,77 (83,74) Euro je Aktie.

Im Februar 2010 konnte der Konzern zudem vier Einkaufszentren in den Niederlanden aufkaufen und sucht nach weiteren Expansionsmöglichkeiten in Großbritannien, Frankreich und Spanien.

Gegründet wurde das Unternehmen 1930. Die Aktien der Gesellschaft werden sowohl in Amsterdam als auch in Paris gehandelt.



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