5 Finanzmythen im Faktencheck
Beim Thema Geldanlage fühlen sich viele Menschen von einer Flut von teils widersprüchlichen Informationen überschwemmt. Kein Wunder, dass zu diesem Thema viele Mythen kursieren. Wir haben uns fünf davon genauer angesehen.
Mythos 1: „Gold ist die einzig beständige Anlage 2026.“
Die Fakten:
Gold wird gern als „sicherer Hafen“ der Geldanlage bezeichnet. Denn in Krisenzeiten und bei hoher Inflation hat es sich in der Vergangenheit als wertbeständig gezeigt und sein Kurs entwickelt sich meist unabhängig von anderen Anlageklassen.1 Zudem hat sich Gold historisch als weit verbreitetes Tauschmittel etabliert, gerade in Krisenzeiten.
Gleichzeitig schwankt aber auch der Goldpreis mitunter stark, wie beispielhaft das Anlagejahr 2025 zeigte: Im Oktober 2025 erreichte es mit rund 4.381 US-Dollar je Feinunze einen Höchststand2 – und stieg damit seit Jahresanfang um rund 60 Prozent. Maßgeblich angetrieben wurde die Rally durch die Nachfrage nach Zertifikaten auf Goldbasis, Spekulanten und Zukäufen von Zentralbanken. Kurz darauf brach der Preis deutlich ein. Zum einen verkauften einige Anleger ihre Bestände, um Gewinne zu realisieren. Zum anderen führte eine vorläufige Einigung in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China zu einer geringeren Nachfrage.
Es ist anzunehmen, dass eine anhaltend starke Nachfrage von Zentralbanken und Anlegern, die einen „sicheren Hafen“ als Gegengewicht für risikoreichere Technologie-Investments suchen, 2026 zu einem erneuten Anstieg des Goldpreises führen dürfte.3 Trotzdem sollte das Edelmetall aus mehreren Gründen nicht den Schwerpunkt der Anlage bilden:
- Der starke Kursrückgang im Oktober 2025 hat verdeutlicht, wie schwankungsanfällig auch das Edelmetall sein kann.
- Gold bringt keine laufenden Erträge – im Unterschied zu Sparkonten oder Wertpapieren, die regelmäßig Zinsen beziehungsweise Dividenden zahlen.
- Im historischen Vergleich zeigt sich, dass die Rendite von Gold deutlich unterhalb der von Anleihen lag.
Was bedeutet das nun für die Geldanlage? Für 2026 ist mit einer insgesamt robusten Entwicklung der Weltwirtschaft, steigenden, aber volatilen Kapitalmärkten und vielen interessanten Anlagemöglichkeiten zu rechnen. Daher ist es ratsam, bei der Anlage breit zu streuen. Neben Gold können Aktien, Anleihen und sogenannte Alternative Investments aus den Bereichen Private Equity, Infrastruktur und Private Credit infrage kommen.4
Welche Branchen und Märkte besonders interessant sein könnten, erläutert unser Chefanlagestratege Dr. Ulrich Stephan in seinem Ausblick.
Mythos 2: „Die KI-Blase wird 2026 platzen.“
Die Fakten:
Seit der Veröffentlichung des Chatbots ChatGPT ist Künstliche Intelligenz (KI) nicht nur in aller Munde, sondern auch immer häufiger im Einsatz: Laut einer Bitkom-Umfrage nutzte 2025 bereits jedes dritte Unternehmen in Deutschland (36 Prozent) KI – 2024 waren es noch 20 Prozent.5 Zudem wollen 29 Prozent der Unternehmen, welche die Technologie bereits nutzen oder die Einführung planen, ihre Investitionen erhöhen.6 Das macht sich auch an der Börse bemerkbar: Aktien mit KI-Bezug haben zuletzt einen massiven Anstieg erlebt. Steht das Platzen der Blase bevor?
Die immensen KI-Fortschritte begünstigen nicht nur Endanwender, sondern auch die Firmen, die die damit verbundene Innovationen vorantreiben. Dazu zählen unter anderem Anbieter aus den Bereichen Software, Halbleiter, Technologie-Hardware und Speicher. Außerdem profitieren Unternehmen, die sich auf fortschrittliche KI-Anwendungen spezialisiert haben – zum Beispiel in den Bereichen Deep Learning, Verarbeitung natürlicher Sprache (Natural Language Processing, NLP), Bilderkennung, Spracherkennung und Chatbots, Cloud-Computing und Big Data Analytics. Und auch vermeintlich KI-ferne Branchen profitieren: Energiekonzerne beispielsweise aufgrund des enormen Strombedarfs. Oder Bauunternehmen. Schließlich müssen die Rechenzentren erst einmal errichtet werden.
So erreichten die Investitionen in Rechenzentren 2024 nahezu eine halbe Billion US-Dollar. Im ersten Quartal 2025 stiegen die weltweiten Investitionen in Rechenzentren im Jahresvergleich dann noch einmal um mehr als 50 Prozent, im zweiten Quartal wurde ein jährliches Wachstum von mehr als 40 Prozent erzielt.7 Das Beratungsunternehmen McKinsey schätzt, dass weltweit bis zum Jahr 2030 mehr als fünf Billionen US-Dollar allein in zusätzliche KI-Rechenleistung fließen könnten. Das entspricht in etwa der aktuellen jährlichen Wirtschaftsleistung Deutschlands.8
Dieses Wachstum macht KI ebenfalls für Anleger interessant:
An der Börse waren Digitalunternehmen in den vergangenen Jahren für den Großteil der Unternehmens- und Kursgewinne verantwortlich. Im Fokus standen dabei US-Tech-Giganten, die ebenfalls vom KI-Boom profitieren. Und auch 2026 dürften Aktien der großen Technologieunternehmen zulegen.9
Zwar lässt sich heute noch nicht sagen, ob sich die hohen KI-Investitionen der Unternehmen rechnen werden, wie hoch der Produktivitätszuwachs ist oder wie erfolgreich sie neue Produkte mit KI entwickeln können.
Aber die Gefahr einer KI-getriebenen Investmentblase am Aktienmarkt ist derzeit nicht erkennbar – trotz teils deutlicher Kurssprünge und hoher Aktienbewertungen. Denn im Gegensatz zu klassischen Blasen in der Vergangenheit, beispielsweise der Dotcom-Blase um die Jahrtausendwende, basieren die aktuellen Entwicklungen insgesamt auf einer fundamentalen Stärke der beteiligten Unternehmen: Sie erwirtschaften extrem hohe Gewinne, weisen robuste Zahlungsströme auf und können einen Großteil ihrer enormen Investitionen ohne die Aufnahme von Fremdkapital finanzieren. Jedoch werden starke Kursschwankungen 2026 in diesem sich dynamisch entwickelnden Markt eher die Regel als die Ausnahme sein.10
Wie sich das Börsenjahr 2026 entwickeln könnte, erfahren Sie im Jahresausblick unseres Chefanlagestrategen Dr. Ulrich Stephan.
Mythos 3: „Immobilien waren früher erschwinglicher.“
Die Fakten:
Jüngere Menschen wohnen heute seltener im Eigenheim als früher: Einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge lebten 2022 nur 30,4 Prozent der Menschen unter 50 Jahren in den eigenen vier Wänden. 2011 waren es noch 34,5 Prozent.11 War der Immobilienkauf früher einfacher?
Die Gründe für die beschriebene Entwicklung laut IW: höhere Eigenkapitalanforderungen und die stark gestiegenen Immobilienpreise.12 Zwar sind die Immobilienpreise in Deutschland ab 2022 vielerorts gesunken. Aber bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2024 stabilisierten sich die Preise wieder.13
Aber obwohl die Immobilienpreise in den vergangenen Jahren tendenziell nach oben gingen: Ein Eigenheim ist heutzutage deutlich einfacher zu bezahlen als vor einigen Jahren, wie die Entwicklung der Kreditbelastungsquote des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken (vdp) belegt. Sie beschreibt den Anteil des Haushaltsnettoeinkommens, der für Zins- und Tilgungsleistungen aufgewendet wird. 1992 lag die Kreditbelastungsquote bei 39 Prozent, 2025 betrug sie 26,7 Prozent.14
Dass Immobilien erschwinglicher geworden sind, hat laut vdp vor allem zwei Gründe:15
- Betrug der effektive Zins für Darlehen 1993 noch mehr als acht Prozent, so lag er 2025 bei 3,5 Prozent.
- Parallel zu den steigenden Immobilienpreisen entwickelten sich – mit kurzer Unterbrechung – auch die verfügbaren Einkommen seit 2009 positiv.
Entgegen der verbreiteten Wahrnehmung ist für viele das Eigenheim heutzutage also erschwinglicher als früher. Mit einer kompetenten Beratung und einem passenden Finanzierungskonzept, das auch staatliche Förderungen berücksichtigt, können Sie den Traum von der eigenen Immobilie verwirklichen.
Mythos 4: „Um die Altersvorsorge kann ich mich später noch kümmern.“
Die Fakten:
80 Prozent der Menschen in Deutschland glauben, dass die gesetzliche Rente künftig nur noch eine Grundsicherung bieten wird. Das ergab eine Befragung von 3.200 Menschen in Deutschland im Auftrag der Deutschen Bank und der DWS.16 Folglich rechnet die Mehrheit nicht mehr damit, ihren Lebensstandard allein mit der staatlichen Rente sichern zu können. Doch gleichzeitig geben 61 Prozent der Menschen unter 30 Jahren an, dass sie aktuell nicht für das Alter vorsorgen.17 Reicht es nicht, sich erst mit 40 oder 50 darum zu kümmern?
Tatsächlich übernimmt der Staat die Versorgung im Alter nur zum Teil: Wer als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer 45 Jahre lang in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat und heute in Rente geht, erhält weniger als die Hälfte des Durchschnittsbruttoeinkommens. Tendenz fallend: Bis 2039 wird der Wert laut Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung auf 46,3 Prozent des Durchschnittsbruttoeinkommens sinken.18
Außerdem wirkt sich eine hohe Inflation auf den Wert des Geldes aus, da für den gleichen Betrag immer weniger Waren und Dienstleistungen gekauft werden können.
Um den Lebensstandard von heute im Alter halten zu können, sollten Sie 80 Prozent Ihres aktuellen Nettoeinkommens einplanen, besagt eine Faustregel.19 Daher ist es ratsam, möglichst frühzeitig zusätzlich privat vorzusorgen.
Die Deutsche Bank empfiehlt hierfür das Drei-Schichten-Modell. Die Altersvorsorge sollte sich demnach aus folgenden drei Teilen zusammensetzen:
- Basisvorsorge: Hierzu zählen die gesetzliche Rente, die berufsständischen Versorgungswerke – zum Beispiel von Ärzten oder Rechtsanwälten – sowie für Selbstständige, Freiberufler und Angestellte die staatliche geförderte Basisrente (auch Rürup-Rente genannt). Sie können die Basis für das Einkommen im Alter bilden.
- Kapitalgedeckte Zusatzversorgung: Diese umfasst die bestehende Riester-Rente, bei der der Staat Einzahlungen durch Zulagen beziehungsweise den Sonderausgabenabzug fördert. Die Rentenzahlung ist hingegen voll steuerpflichtig, jedoch in der Regel mit einem niedrigeren Steuersatz als im Berufsleben. Das gilt auch weiterhin für das neue Altersvorsorgedepot, dem Nachfolger der Riester-Rente.
Neu ist hierbei, dass die Beitragsgarantie flexibilisiert wird, sodass der Kunde zwischen keiner Garantie und einer 80- beziehungsweise 100-prozentigen Beitragsgarantie wählen kann. Zudem wird neben der lebenslangen Leibrente auch ein Auszahlplan mit einer Mindestentnahmedauer von 20 Jahren möglich sein. Ein weiterer Baustein ist die betriebliche Altersvorsorge (bAV), die allen Arbeitnehmern im Grundsatz gesetzlich zusteht und vom Arbeitgeber bezuschusst werden muss, sofern diese durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge einsparen.
- Private Zusatzvorsorge: Hierzu zählen Versicherungen wie zum Beispiel private, fondsgebundene Rentenversicherungen. Sie bringen eine hohe Flexibilität in der Vertragsausgestaltung sowohl in der Ansparphase als auch in der Rentenphase mit und können die Altersvorsorge ergänzen.
Je nach frei verfügbarem Einkommen kann es sinnvoll sein, möglichst früh und Schritt für Schritt mit dem Aufbau dieser Bausteine zu beginnen. Wie bei anderen Anlagezielen gilt es auch beim Thema private Altersvorsorge, zwischen Renditechancen und Risiken abzuwägen.
Ob Sie finanziell gut für die Zukunft aufgestellt sind, können Sie mithilfe des FinanzChecks der Deutschen Bank überprüfen. Basierend auf Ihren Eingaben, kann er eventuelle Finanzlücken erkennen und Sie dabei unterstützen, diese zu schließen.
Mythos 5: „Nachhaltige Geldanlagen bringen keine Rendite.“
Die Fakten:
Stoffbeutel statt Plastiktüten, Fahrrad statt Auto und Bauernmarkt statt Supermarkt: Nachhaltigkeit ist vielen Menschen in Deutschland wichtig. Auch bei der Geldanlage ist sie in den Fokus gerückt: Laut Bundesverband Investment und Asset Management haben Anlegerinnen und Anleger in Deutschland im ersten Halbjahr 2025 knapp 750 Milliarden Euro in Fonds investiert, die Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen. Im Vergleich zum Vorjahr betrug das Plus rund 18 Milliarden Euro.20 Eine Umfrage zeigt auf der anderen Seite: 47 Prozent der Menschen in Deutschland ist Rendite bei der Geldanlage besonders wichtig.21 Lassen sich Nachhaltigkeit und Renditechancen überhaupt verbinden?
Zunächst ist wichtig, dass einheitliche Kriterien und Definitionen für „nachhaltige Geldanlagen“ in der EU weiter ausgearbeitet werden. Erste Anhaltspunkte können verschiedene Nachhaltigkeitskriterien geben, die den Bereichen „E-S-G” zugeordnet werden: Die drei Buchstaben stehen für „Environmental“, „Social“ und „Governance“, also „Umwelt“, „Soziales“ und „Unternehmensführung“. Zudem ist eine pauschale Aussage zur Rendite von Geldanlagen, die Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen, nicht möglich. Ein Blick auf den Aktienmarkt zeigt, dass – je nachdem wie ESG umgesetzt wird – Nachhaltigkeit nicht zwangsläufig mit geringeren Renditen verbunden sein muss.
Immer deutlicher wird zudem, dass Antworten auf die Klimafrage nur durch eine Partnerschaft von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu finden sind. In vielen großen Volkswirtschaften sind wichtige Nachhaltigkeitsbemühungen sichtbar, vor allem in Form wirtschaftspolitischer Anreize, wie zum Beispiel beim Inflation Reduction Act in den USA. Bereits 2021 sind von der Europäischen Union verschiedene Maßnahmenpakete wie der „European Green Deal“ oder „Fit for 55“ vorgestellt worden, die vorsehen, sowohl Treibhausgasemissionen als auch den Verbrauch fossiler Energieträger zu reduzieren.22 Die EU will bis 2050 klimaneutral sein.
Es spricht also vieles dafür, dass der Umbau unserer Wirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit weiterhin relevant bleibt und damit auch für Privatanleger mit entsprechender Risikobereitschaft künftig Anlagemöglichkeiten bieten kann. Wichtig dabei ist jedoch, dass es sich bei der Grünen Transformation um eine Entwicklung handelt, die Zeit braucht: So müssen beispielsweise einige neu entstehende Energietechnologien ihren kommerziellen Erfolg noch unter Beweis stellen. Das geht mit entsprechenden Risiken einher. Außerdem sind ESG-Investitionen von vielen positiven und negativen Faktoren abhängig, die auch für konventionelle Geldanlagen gelten – ESG ist nicht unabhängig vom Markt, sondern ein Teil des Marktes. Anlegerinnen und Anleger sollten dies berücksichtigen, wenngleich die langfristigen Aussichten aufgrund der oben genannten Entwicklungen positiv erscheinen. Wie Sie dies in Ihrer Anlagestrategie umsetzen können, besprechen unsere Beraterinnen und Berater mit Ihnen.
Redaktionsschluss: 10. Dezember 2025
WICHTIGE HINWEISE: Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung. Diese Texte genügen nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlage- und Anlagestrategieempfehlungen oder Finanzanalysen. Es besteht kein Verbot für den Ersteller oder für das für die Erstellung verantwortliche Unternehmen, vor bzw. nach Veröffentlichung dieser Unterlagen mit den entsprechenden Finanzinstrumenten zu handeln. Die in diesem Text gemachten Angaben stellen keine Anlageempfehlung, Anlageberatung oder Handlungsempfehlung dar, sondern dienen ausschließlich der werblichen Information. Die Angaben ersetzen nicht eine auf die individuellen Verhältnisse des Anlegers abgestimmte Beratung.
Die Information ist mit größter Sorgfalt erstellt worden. Bei Prognosen über Finanzmärkte oder ähnlichen Aussagen handelt es sich um unverbindliche Informationen. Soweit hier konkrete Produkte genannt werden, sollte eine Anlageentscheidung allein auf Grundlage der verbindlichen Verkaufsunterlagen getroffen werden. Aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit kann nicht auf zukünftige Erträge geschlossen werden.
Jede Geldanlage ist mit Risiken verbunden. Es gibt keine Garantie und Marktschwankungen können zu Verlusten bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Über die speziellen Risiken eines Wertpapierprodukts informieren die gesetzlich vorgeschriebenen Verkaufsunterlagen.
Sofern nicht anders gekennzeichnet, ist die Quelle für alle getroffenen Aussagen die Deutsche Bank und alle Meinungsaussagen geben die aktuelle Einschätzung der Deutschen Bank wieder, die sich jederzeit ändern kann.
ZUM THEMA NACHHALTIGKEIT: Derzeit fehlt es an einheitlichen Kriterien und einem einheitlichen Marktstandard zur Bewertung und Einordnung von Finanzdienstleistungen und Finanzprodukten als nachhaltig. Dies kann dazu führen, dass verschiedene Anbieter die Nachhaltigkeit von Finanzdienstleistungen und Finanzprodukten unterschiedlich bewerten. Zudem sind die gesetzlichen Vorgaben zur Offenlegung der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien und zum Umgang mit dem Thema ESG (Environment =Umwelt, Social=Soziales, Governance = Unternehmensführung) und Sustainable Finance (nachhaltige Finanzwirtschaft) einem stetigen Wandel unterworfen. Die Auslegung der relevanten gesetzlichen Regelungen ist zudem nicht eindeutig und abschließend. All dies kann dazu führen, dass gegenwärtig als nachhaltig bezeichnete oder beworbene Finanzdienstleistungen und Finanzprodukte die künftigen gesetzlichen Anforderungen an die Qualifikation als nachhaltig oder als Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigend nicht erfüllen.
Soweit in dieser Marketinginformation von Deutsche Bank die Rede ist, bezieht sich dies auf die Deutsche Bank AG, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt, Deutschland.
©Deutsche Bank AG 2025
Quellen:
1 Perspektiven, „Rohstoffe / Makro- und Anlageklassenausblick, 19.03.2025. Rohstoffe: Gold überstrahlt den Rest“: https://www.deutsche-bank.de/pk/sparen-und-anlegen/finanzmarktexpertise/perspektiven-im-fokus/makro-und-anlageklassenausblick-ausgabe-1-2025/rohstoffe-gold-ueberstrahlt-den-rest.html, aufgerufen am 4. Dezember 2025. Und: „Edelmetalle als Geldanlage“, Postbank-Themenwelten: https://www.postbank.de/themenwelten/geld-finanzen/artikel_geldanlage-in-edelmetalle.html, aufgerufen am 4. Dezember 2025.
2 Quelle: Goldpreis, Deutsche Börse, Stand: 28. November 2025: https://live.deutsche-boerse.com/rohstoff/goldpreis?mic=ARIVA, aufgerufen am 2. Dezember 2025.
3 Medieninformation „Kapitalmarktausblick 2026 der Deutschen Bank: Künstliche Intelligenz als Wachstumsmotor in einer Welt der Risiken“, Deutsche Bank, Stand: 26. November 2025:
https://www.db.com/news/detail/20251126-deutsche-bank-capital-markets-outlook-2026-artificial-intelligence-as-a-growth-engine-in-a-world-of-risks?language_id=3, aufgerufen am 2. Dezember 2025.
4 PERSPEKTIVEN 2026, DER JAHRESAUSBLICK, Deutsche Bank, Stand: 4. Dezember 2025. Und: Medieninformation „Kapitalmarktausblick 2026 der Deutschen Bank: Künstliche Intelligenz als Wachstumsmotor in einer Welt der Risiken“, Deutsche Bank, Stand: 26. November 2025:
https://www.db.com/news/detail/20251126-deutsche-bank-capital-markets-outlook-2026-artificial-intelligence-as-a-growth-engine-in-a-world-of-risks?language_id=3, aufgerufen am 2. Dezember 2025.
5 Bitkom-Befragung „Durchbruch bei Künstlicher Intelligenz“, Bitkom e. V., Stand: 15. September 2025:
https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Durchbruch-Kuenstliche-Intelligenz, aufgerufen am 2. Dezember 2025.
6 Ebd.
7 Deutsche-Bank-Artikel „Künstliche Intelligenz: Boom oder Blase?“, Perspektiven im Fokus, Stand: 24. November 2025:
https://www.deutsche-bank.de/pk/sparen-und-anlegen/finanzmarktexpertise/perspektiven-im-fokus/kuenstliche-intelligenz-boom-oder-blase.html, aufgerufen am 2. Dezember 2025.
8.PERSPEKTIVEN 2026, DER JAHRESAUSBLICK, Deutsche Bank, Stand: 4. Dezember 2025.
9 Ebd.
10 Ebd.
11 Die Studie stützt sich auf Zahlen des Zensus 2022, die im Sommer 2024 veröffentlicht wurden. Die Haushaltsdaten stammen aus dem Sozio-oekonomischen Panel. Quelle: „Generation Miete”: Junge Menschen wohnen seltener im Eigenheim, Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V., Stand: 20. September 2024: https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/christian-oberst-junge-menschen-wohnen-seltener-im-eigenheim.html, aufgerufen am 2. Dezember 2025.
12 Ebd.
13 „Anstieg der Immobilienpreise dauert weiter an“, vdp-Immobilienpreisindex Q2/2025, Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp), Stand: 10. November 2025: https://www.pfandbrief.de/anstieg-der-immobilienpreise-dauert-weiter-an/, aufgerufen am 2. Dezember 2025.
14 „vdp-Spotlight: Strukturen der Wohneigentumsfinanzierung 2025“, Studie des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp), Stand: 4. November 2025: https://www.pfandbrief.de/wohneigentumserwerb-wird-wieder-erschwinglicher/, aufgerufen am 2. Dezember 2025.
15 Ebd.
16 Altersvorsorge-Report 2025 der Deutschen Bank und der DWS, Stand: 5. September 2025:
https://www.deutsche-bank.de/pk/versichern-und-vorsorgen/altersvorsorge-und-vermoegen/fit-fuer-die-zukunft.html#studie, aufgerufen am 2. Dezember 2025.
17 Ebd.
18 Das Rentenniveau zeigt das Verhältnis zwischen einer standardisierten Rente (45 Jahre Beitragszahlung auf Basis eines durchschnittlichen Einkommens) und dem durchschnittlichen Einkommen eines Arbeitnehmers oder einer Arbeitnehmerin. Das durchschnittliche Bruttoarbeitsentgelt aller Versicherten stellt die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates fest. Dabei stützt sie sich auf die Daten, die das Statistische Bundesamt erhebt. Das jährliche Durchschnittseinkommen für das Jahr 2025 beträgt 50.493 Euro (vorläufiger Wert). Quelle: FAQ-Beitrag „Was ist das Rentenniveau?“, Deutsche Rentenversicherung, Stand: 27. November 2025: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/Allgemeine-Informationen/Wissenswertes-zur-Rente/FAQs/Rente/Rentenniveau/Rentenniveau_Liste.html, aufgerufen am 27. November 2025. Und: Glossarbeitrag „Durchschnittseinkommen“, Deutsche Rentenversicherung, Stand: 27. November 2025: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Glossareintraege/DE/D/durchschnittseinkommen.html, aufgerufen am 27. November 2025. Und: „Rentenversicherungsbericht“, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Stand: 19. November 2025: https://www.bmas.de/DE/Service/Presse/Pressemitteilungen/2025/bundeskabinett-beschliesst-rentenversicherungsbericht-2025.html, aufgerufen am 27. November 2025.
19 Themenseite „Fit für die Zukunft“ der Deutschen Bank: https://www.deutsche-bank.de/pk/versichern-und-vorsorgen/altersvorsorge-und-vermoegen/fit-fuer-die-zukunft.html, aufgerufen am 2. Dezember 2025.
20 Bericht „Fokus Nachhaltigkeit H1/2025“, Bundesverband Investment und Asset Management (BVI), Stand: August 2025:
https://www.bvi.de/fileadmin/user_upload/Statistik/Research/Fokus_Nachhaltigkeit__H1_2025__web.pdf, aufgerufen am 3. Dezember 2025. Und: Bericht „Fokus Nachhaltigkeit Q2/2024“, Bundesverband Investment und Asset Management (BVI), Stand: August 2024:
https://www.bvi.de/cag-test-blaetter-pdf/pdf-lesen/?tx_magaloneflipbook_show%5BmagaloneFlipbook%5D=93&tx_magaloneflipbook_show%5Baction%5D=show&tx_magaloneflipbook_show%5Bcontroller%5D=MagaloneFlipbook, aufgerufen am 3. Dezember 2025.
21 Umfrage „Präferenzen der Deutschen bei der Geldanlage 2024/2025“, Deutscher Bankenverband, Stand: 8. Januar 2025.
https://bankenverband.de/wirtschaft/praeferenzen-der-deutschen-bei-der-geldanlage-20242025, aufgerufen am 3. Dezember 2025.
22 „Der europäische Grüne Deal. Erster klimaneutraler Kontinent werden“, Europäische Kommission, Stand: 10. Dezember 2025: https://commission.europa.eu/strategy-and-policy/priorities-2019-2024/european-green-deal_de, aufgerufen am 10. Dezember 2025. Und: „Umsetzung des europäischen Grünen Deals: Auf dem Weg zu einem klimaneutralen Europa bis 2050“, Europäische Kommission, Stand: 10. Dezember 2025:
https://commission.europa.eu/topics/climate-action/delivering-european-green-deal_de, aufgerufen am 10. Dezember 2025.