Übergabemodelle

Modelle für eine gelungene Geschäftsübergabe

Die Nachfolgeregelung ist eine große unternehmerische Herausforderung. Je zeitiger Sie diese angehen, desto besser und umfassender können Sie diese auf Ihre eigenen Interessen hin abstimmen. Zumal es bei der Planung gilt, auch wichtige familiäre, rechtliche und steuerliche Aspekte im Blick zu haben. Finden Sie anhand folgender Basisinformationen und Checklisten das Übergabemodell, das am besten zu Ihren individuellen Zielen, Ihrer Familie und Ihrem Unternehmen passt.

Ihre Vorteile

Partnerschaftlich

Sie und Ihr Nachfolger können auf die bestehende Vertrauensbasis mit uns bauen

Umfassendes Know-How

Wir kennen Ihr Unternehmen, das wirtschaftliche Umfeld und den Markt

Langjährige Verbindung

Wichtige Unternehmensdaten aus der Vergangenheit liegen uns bereits vor

Übergabemodelle

Es gilt: Je früher Sie die Nachfolge planen, desto mehr Zeit bleibt Ihnen, diese mit Ihren individuellen Zielvorstellungen vertraut zu machen. Die Wahl des passenden Modells orientiert sich zunächst an Ihren eigenen Motiven und Wünschen. Es muss aber genauso den Interessen der Familie, rechtlichen und steuerlichen Fragen, dem Unternehmenswert sowie der jetzigen und künftigen Marktsituation Rechnung tragen.

Die drei Geschäftsübergabemodelle im Überblick

  1. Übergabe in der Familie
  2. Verkauf an Dritte
  3. Gründung einer Stiftung und Übertragung
Modelle

1. Übergabe in der Familie

Eine gelungene Unternehmensübergabe innerhalb der Familie berücksichtigt die Interessen aller Familienmitglieder und lotet die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen aus. Der Generationenwechsel reicht vom Unternehmertestament über Eheverträge bis hin zur steueroptimierten Ausgestaltung der Nachfolge. Unsere Experten helfen Ihnen gern, die für Sie ideale Lösung für die Familienunternehmensnachfolge zu finden.

Checkliste: Wichtige Fragen bei einer Familienunternehmensnachfolge

  • Können Sie einschätzen, wie viel Zeit Ihr Nachfolger braucht, um sich einzuarbeiten? Denken Sie auch an die Vermittlung der Unternehmensstrategie, der organisatorischen Abläufe und Strukturen, an Aspekte der Unternehmensführung und die Wettbewerbssituation.
  • Möchten Sie Ihr Unternehmen bereits zu Lebzeiten oder erst im Todesfall an den Nachfolger übergeben? Welche Vor- und Nachteile sind damit verbunden?
  • Wie können Ihre persönlichen Ziele – etwa der langfristige Erhalt des Unternehmens, die Sicherstellung des Familieneinkommens oder die Altersvorsorge – in die Nachfolgeplanung integriert werden?
  • Welche Erwartungshaltungen haben Ihre Familienmitglieder? Können deren persönliche Interessen beim Generationenwechsel mit denen des Unternehmens kollidieren und wie sind solche Probleme zu lösen?

2. Verkauf an Dritte

Der ideale Ablauf eines Unternehmensverkaufs oder Beteiligungsprozesses beginnt frühzeitig mit der objektiven Analyse Ihres Unternehmens. Dieser Analyse folgt eine vorausschauende Vorbereitung des Prozesses sowie die detaillierte Prüfung potenzieller Beteiligungs- oder Kaufinteressenten. Bei der Prüfung, Vorbereitung und Durchführung des Firmenverkaufs ist der Rat von Experten unverzichtbar. Unsere erfahrenen Spezialisten unterstützen Sie gern.

Verkauf

Chancen außerhalb der Familie

Wenn sich im Familienkreis kein geeigneter Nachfolger findet, kommen drei Übergabemodelle infrage:

  1. Einsatz eines Fremdmanagements
  2. Verkauf des Unternehmens an einen Externen
  3. Verkauf an Finanzinvestoren oder strategische Käufer

Wichtige Fragen bei einem Firmenverkauf

  • Möchten Sie weiterhin an Ihrem Unternehmen beteiligt bleiben, die Geschäftsführung jedoch in fremde Hände geben?
  • Möchten Sie Ihr Unternehmen – zumindest teil- oder schrittweise – an Dritte übertragen, aber in der Übergangsphase als Geschäftsführer weiterhin den Erfolg des Unternehmens mitgestalten?
  • Möchten Sie sich von Ihrem Unternehmen insgesamt trennen?

Informieren Sie sich über unser Angebot.

3. Gründung einer Stiftung

In Ihrem Sinn: Die Firmenübertragung an eine Familienstiftung

Eine besondere Möglichkeit, die Unternehmensnachfolge zu gestalten, ist die Gründung einer privatrechtlichen Stiftung bürgerlichen Rechts. Eine Stiftung, die im Wesentlichen den Interessen einer Familie dient, wird als Familienstiftung bezeichnet.

      Aus erbschaftsteuerlicher Sicht gelten für Familienstiftungen einige Besonderheiten, wie etwa die sogenannte Erbersatzsteuer. Hier sollten von Beginn an steuerrechtliche Experten in die Planung einbezogen und in Bezug auf die Stiftungssatzung der Rat von spezialisierten Rechtsanwälten eingeholt werden.

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