results. KundenProjekt

In der Reihe „results. KundenProjekt“ zeigen wir, wie unsere Kunden Herausforderungen gelöst haben, vor denen auch viele andere mittelständische Unternehmen stehen. Ob nachhaltige Finanzierung, Absicherung von Währungsrisiken oder Nachfolgeregelungen: In Ergänzung zur konkreten Lösung unseres Kunden erläutern wir die Problemstellung und erklären, wie unser Haus auch Ihnen helfen kann.

Waco Gerätetechnik GmbH: Die Kunst, im richtigen Moment loszulassen

Volker Wahl würde rückblickend alles wieder genauso machen. Über 28 Jahre hat der Unternehmer gemeinsam mit Uwe Paulick die Geschicke der Dresdner Waco Gerätetechnik GmbH gelenkt, die seit Ende 2018 zur Wickeder Group gehört. „Für uns war klar, nicht mit 80 Jahren noch im Unternehmen stehen zu wollen“, hebt Volker Wahl hervor. Da weder die eigenen Kinder noch die Mitarbeiter das unternehmerische Lebenswerk fortführen wollten, blieb als Nachfolgelösung nur mehr der Verkauf. Wahl und Paulick haben dabei auf das Know-how und die Kontakte der Deutschen Bank gebaut. Die Firmenübergabe rechtzeitig anzugehen legen die beiden auch anderen ans Herz. „Denn in vielen Unternehmen müssen die Weichen drei bis fünf Jahre vor der eigentlichen Transaktion gestellt werden“, unterstreicht Andreas Fichte, Firmenkundenbetreuer bei der Deutschen Bank.

Security and Safety Things GmbH: Mit modernen Zahlungen international wachsen

Das Start-up Security and Safety Things (Markenname „Azena“) hat einen App-Store für Sicherheitskameras aufgebaut. Dort können Softwareentwickler ihre Anwendungen rund um Videoüberwachung anbieten. Zu den Kunden zählen etwa Nahverkehrsbetreiber, die die Auslastung von Zügen besser lenken möchten, oder Einzelhändler, die ihre Produktpräsentation optimieren wollen. Nun rollt Azena diesen Marktplatz international aus. Für diesen Wachstumsschritt holte das Start-up die Deutsche Bank als neuen Partner für Zahlungsverkehr an Bord. Wie die neue Zahlungsplattform funktioniert und welche Vorteile Azena dadurch erzielt, erklären Michael Staneker, Projektmanager bei Azena und Victor Winterhalder, Firmenkundenbetreuer bei der Deutschen Bank.

Brückner Textile Technologies GmbH & Co. KG: Zahlungseingang sichern und Vertrieb stärken

Der Maschinenbauer Brückner lebt vom Export: Der Mittelständler produziert Veredlungsanlagen für Textilien, Vliesstoffe und Bodenbeläge im oberbayerischen Tittmoning und verschickt die Maschinen von dort um die ganze Welt. Doch die Exportquote von 95 Prozent hat auch eine Kehrseite: In Ländern wie Argentinien, Türkei oder Pakistan ist Brückner mit mäßiger Zahlungsmoral, komplexer Regulatorik und hohen Zinsen konfrontiert. Um Zahlungen von Kunden abzusichern, setzt das Team um Rainer Hertler, Leiter Finanzierung & Logistik bei Brückner, deshalb auf Exportakkreditive. Wie das funktioniert und warum die Finanzabteilung damit auch den Vertrieb unterstützt, erklären Rainer Hertler und Sandra Mayer-Ruby, Firmenkundenbetreuerin bei der Deutschen Bank, in diesem Beitrag.

Dr. Babor GmbH & Co. KG: Kredite als Anreiz für nachhaltiges Wirtschaften

Das Familienunternehmen Babor hat sich zu einer der erfolgreichsten Luxuskosmetikmarken entwickelt. Nachhaltiges Wirtschaften prägte von Anfang an die Firmenphilosophie. Mit dem Bau eines neuen Produktions- und Logistikstandorts nahe Aachen setzt Babor in dieser Hinsicht noch einmal neue Maßstäbe. „Wir bauen an der nachhaltigsten Kosmetikfabrik der Welt“, erklärt Finanzchef Stefan Kehr. Das zahlt sich auch bei den Kreditkonditionen aus. Denn Babor finanziert das 60-Millionen-Euro-Projekt unter anderem über einen Sustainability-linked Loan der Deutschen Bank, bei dem die Zinsmarge an die Reduzierung der CO2-Emissionen gekoppelt ist. Die Kostenvorteile liegen laut Michael Kaps, Firmenkundenbetreuer von Babor, zwischen zwei und fünf Basispunkten. Wie dieser Mechanismus funktioniert erklärt dieser Beitrag.

iAccess Energy GmbH: Kalkulierbare Geschäfte in Japan

Der Freiburger Solarspezialist iAccess baut weltweit Fotovoltaikkraftwerke. Von den ersten Entwicklungsschritten bis hin zum Vollbetrieb und einschließlich aller Wartungsarbeiten sind das Multimillionen-Euro-Projekte, bei denen schon kleine Währungsschwankungen in die falsche Richtung zu Margenverlusten im fünf- bis sechsstelligen Bereich führen können. Dieses Währungsrisiko konnte und wollte Daniel Ohletz, Prokurist der iAccess Energy GmbH, nicht mehr tragen. Zusammen mit Stefan Limberger, bei der Deutschen Bank Firmenkundenbetreuer von iAccess, entschied sich Ohletz, Sicherungsgeschäfte mit Devisenoptionen abzuschließen. Wie diese Derivate funktionieren und was ihr großer Vorteil im Auslandsgeschäft ist, erklären die beiden in diesem Beitrag.