Übergreifendes – 13.09.21

Übergreifendes – 13.09.21

Kapitalmarktausblick September

Kapitalmarktausblick September

Der monatliche Kapitalmarktausblick gibt Ihnen einen umfassenden Überblick darüber, wie die Deutsche Bank die Entwicklung der Wirtschaft und einzelner Anlageklassen einschätzt. 

Der monatliche Kapitalmarktausblick gibt Ihnen einen umfassenden Überblick darüber, wie die Deutsche Bank die Entwicklung der Wirtschaft und einzelner Anlageklassen einschätzt. 

Liquidität

Trotz zunehmender Inflationsbedenken ist eine baldige Zinswendein der Eurozone nicht sehr wahrscheinlich: In ihren aktuellenProjektionen erwartet die Europäische Zentralbank 2023 eineInflation von nur 1,4%. Auch bei niedrigen Zinsen empfiehlt essich aber, einen Teil des Portfolios in Liquidität vorzuhalten, umauf unvorhersehbare Marktgeschehnisse reagieren zu können.

Immobilien

Die gewerblichen Immobilienmärkte in der Eurozone könnten sich von der Krise schneller erholen als erwartet. Der Beschäftigungszuwachs stützt Büroimmobilien, Logistikflächen bleiben gefragt. Trotz sektoraler Unterschiede erachtet die Deutsche Bank eine Investition in Immobilien insgesamt nach wie vor als sinnvoll – global, aber auch insbesondere in Europa.

Renten

Die bevorstehende Reduzierung von Anleihekäufen durch die Fed dürfte kaum Auswirkungen auf die US-Rentenmärkte haben. Eine erste Leitzinsanhebung könnte im 1. Quartal 2023 erfolgen. Trotz aktuell geringer Renditen eignen sich Renten zur Anlagediversifizierung. Zinspapiere aus den Schwellenländern könnten aktuell das größte Potenzial bieten.

Aktien

Der Aufschwung an den Aktienmärkten könnte sich fortsetzen. Eine Korrektur scheint vor dem Hintergrund wachsender Risiken (restriktivere Geldpolitik, Regulierung in China, Corona) nicht ausgeschlossen. Die könnten Anlegern Einstiegschancen bieten. Besonders interessant sind aus Sicht der Deutschen Bank zyklisch ausgerichtete Aktienmärkte (Europa, Deutschland, Japan).

Rohstoffe

Eine geringere Rohölnachfrage wegen Mobilitätsbeschränkungen und eine Erhöung der Fördermengen durch die OPEC+ könnten kurz- bis mittelfristig die Notierungen belasten. Auch der Goldpreis dürfte unter Druck geraten, wenn die Nominalzinsen steigen und die US-Notenbank ihre Geldpolitik in einem starken Konjunkturumfeld strafft. Langfristig bleibt das Edelmetall als Portfolio-Beimischung nach wie vor interessant.

Legende

Quelle: Deutsche Bank, CIO Privat- und Firmenkunden; Stand: 08.09.2021, 18 Uhr. Detailinformationen zu einzelnen Anlageklassen sowie deren Chancen und Risiken gibt Ihnen gerne Ihr Berater.

Aktuelle Marktkommentare erhalten Sie im täglichen Newsletter „PERSPEKTIVEN am Morgen“.

Redaktionsschluss: 08.09.2021, 18 Uhr