Die wichtigsten Fakten:

  • US-Industrieimmobilien profitieren aktuell von einer stabilen Nachfrage.
  • Einzelhandelsimmobilien stehen unter Druck – ausgewählte Bereiche bieten aber gute Möglichkeiten.

Der Aufschwung am Sektor für US-Industrieimmobilien hält an. Die Nachfrage absorbiert das Angebot, die Verfügbarkeit freier Flächen bleibt national und regional begrenzt. Ein hoher Vermietungsstand und ein nachhaltiges Mietenwachstum könnten wie schon in den vergangenen 5 Jahren auch künftig zu steigenden Nettobetriebsergebnissen bei Immobilien in bevorzugter Lage führen.

Solide Fundamentaldaten und eine hohe Investorennachfrage könnten nach Einschätzung der Deutschen Bank auch weiterhin die Basis für eine sehr interessante Anlageperformance sein. Die Gesamtrendite lag im 1. Quartal 2019 mit 14 Prozent um 720 Basispunkte über dem Durchschnitt des einschlägigen NCREIF Property Index (NPI), der die Renditeentwicklung des US-Immobilienmarkts abbildet. Industrieimmobilien haben in den vergangenen 5 Jahren den NPI-Durchschnitt um 460 Basispunkte übertroffen und eine jährliche Gesamtrendite von 13,7 Prozent erzielt.

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Kaum Mietenwachstum

Im schwierigen Segment der Einzelhandelsimmobilien bieten voraussichtlich wachstumsstarke Regionalmärkte mit spürbaren Bevölkerungs- und Einkommenszuwächsen sowie niedrigen Lebenshaltungskosten die besten Perspektiven. Dort könnte die Verfügbarkeit auf neue Tiefststände sinken. Insgesamt erwartet die Deutsche Bank für den Sektor bis 2023 einen Zuwachs an verfügbaren Flächen, der das Mietenwachstum begrenzt.



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Anlagewissen

Redaktionsschluss: 04.10.2019