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Aktien Osteuropa Schluss: Zumeist Verluste nach Zinsentscheid der US-Notenbank
17.09.20 / 19:00 dpa-AFX (1 mal gelesen)

PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die Börsen in Mittel- und Osteuropa sind am Donnerstag mehrheitlich schwächer aus dem Handel gegangen. Belastend wirkten Marktbeobachtern zufolge vor allem Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell vom Vorabend.

Powell hatte zwar niedrige Zinsen bis 2023 in Aussicht gestellt, gleichzeitig aber stärkere Unterstützung durch die Fiskalpolitik als notwendig bezeichnet und somit die Politik für die Wirtschaftsentwicklung in die Verantwortung genommen. Die Regierung jedoch liefert sich vor der Präsidentschaftswahl im November mit den Demokraten einen Grabenkampf um Ausgestaltung und Höhe des nächsten Konjunkturpakets.

Kursgewinne an den wichtigsten osteuropäischen Handelsplätzen verzeichnete lediglich die Warschauer Börse. Dort stieg der Leitindex Wig-20 um 0,44 Prozent auf 1745,73 Zähler. Der breiter gefasste Wig-Index gewann 0,31 Prozent auf 50 035,54 Punkte.

Nach einem schwächeren Handelsverlauf drehten die polnischen Aktienindizes im Späthandel noch ins Plus. Zuvor hatte sich auch an der Wall Street die Stimmung zwischenzeitlich aufgehellt. Bei den Einzelwerten in Warschau zeigten sich vor allem die Aktien der Ölkonzerne Lotos mit plus 7,27 Prozent und PKN Orlen mit plus 4,57 Prozent stark.

Dagegen verlor der ungarische Leitindex Bux in Budapest 0,76 Prozent auf 33 886,79 Zähler. Unter den Index-Schwergewichten tendierten die Aktien des Öl- und Gaskonzerns MOL unverändert, während Gedeon Richter, MTelekom Chart anzeigenKauf/Verkauf und OTP Bank Chart anzeigenKauf/Verkauf jeweils tiefer aus dem Handel gingen.

An der Prager Börse büßte der PX 1,11 Prozent auf 883,63 Punkte ein. Im tschechischen Leitindex gab es keinen einzigen Kursgewinner. Mit PFNonwovens, Stock Spirits, Philip Morris Chart anzeigenKauf/Verkauf CR und CETV Chart anzeigenKauf/Verkauf gingen vier Titel unverändert gegenüber dem Vortagesschluss aus dem Handel. Die übrigen Indexwerte gaben allesamt nach, am deutlichsten die Aktien des Softwarekonzerns Avast mit einem Minus von 1,92 Prozent.

Kursverluste verzeichnete auch die Moskauer Börse. Der russische Leitindex ging 0,68 Prozent tiefer bei 1243,29 Zählern aus dem Handel./dkm/ste/APA/la/men

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