Redaktionsschluss: 03.03.2017

Anlageklasse Erläuterung
Liquidität

Die zuletzt leicht höhere Inflation in Deutschland im Vergleich zum Rest der Eurozone ist für die Europäische Zentralbank (EZB) allein kein Anlass zum Handeln. Sie blickt primär auf die weniger konjunkturabhängige Kerninflation, also die Inflationsrate ohne die Berücksichtigung von Energie- und Lebensmittelpreisen. Diese betrug im Februar 2017 lediglich 0,9 Prozent. Die Deutsche Bank erwartet dementsprechend eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik der EZB.

Immobilien

Die globale Nachfrage nach Immobilien – insbesondere in den Metropolregionen – dürfte weiter zunehmen. Weil das Angebotswachstum nicht mithalten kann, dürften auch die Preise weiter steigen. Ein breit diversifiziertes Immobilieninvestment könnte aus Sicht der Deutschen Bank eine Möglichkeit darstellen, interessante Renditen zu erzielen.

Renten RK 1-2

(Erläuterungen siehe unten)

Angesichts moderat anziehender Renditen in Europa gilt es, Zinsänderungsrisiken zu beachten und gegebenenfalls den Anteil von Papieren mit längeren Laufzeiten im Depot zu reduzieren. Anlagemöglichkeiten, die schnell und flexibel auf sich verändernde Marktbedingungen reagieren können, könnten daher interessant erscheinen.

Renten RK 3-5

(Erläuterungen siehe unten)

Die höhere Verzinsung im Vergleich zu Euro-Anleihen lässt US-Staats- sowie bonitätsstarke Unternehmenspapiere (Investment Grade) unter Berücksichtigung der damit verbundenen Risiken als eine interessante Investmentoption erscheinen – zumal eine mögliche US-DollarAufwertung zusätzliches Renditepotenzial eröffnen könnte. Für entsprechend risikobereite Anleger könnten aktuell zudem Schwellenländer-Staatsanleihen in Hartwährung, beispielsweise in US-Dollar, eine interessante Beimischung im Depot darstellen. Gleiches gilt aufgrund ihres höheren Ertragspotenzials für entsprechende Papiere in Lokalwährung.

Aktien

Die weltweit wichtigsten Aktienregionen sind zuletzt aus der Gewinnrezession gekommen: In Europa und Japan stiegen die Gewinne je Aktie im Jahresvergleich prozentual zweistellig – und in den USA immerhin um 5 Prozent. Dieser Schwung könnte sich durch die geplante Konjunkturpolitik von US-Präsident Donald Trump fortsetzen. Die Deutsche Bank sieht deshalb in der ersten Jahreshälfte zyklische vor defensiven Titeln. Darüber hinaus bleiben Dividendentitel als langfristige Anlage für entsprechend risikobereite Anleger interessant. Die Deutsche Bank bevorzugt US-Aktien vor ihren Pendants aus Europa und Japan

Rohstoffe

Noch immer wird an den internationalen Rohstoffmärkten mehr Öl angeboten als nachgefragt. Allerdings hat sich das Überangebot zuletzt etwas verringert. Mögliche Ölpreisanstiege sollten insgesamt begrenzt bleiben, da zahlreiche US-Erdölunternehmen ihre Produktion wieder aufnehmen. Die Preise von Industriemetallen profitieren von der gestiegenen Nachfrage aus China und konnten zuletzt zulegen. Eine Fortsetzung des positiven Preistrends scheint entsprechend eng mit dem weiteren Konjunkturverlauf in China verknüpft zu sein.

Pfeile und Texte: So lesen Sie den Marktausblick richtig

Interessant Mehrheitlich interessant Neutral Mehrheitlich uninteressant Uninteressant

Der Marktausblick gibt unsere Einschätzungen zu der Attraktivität von Anlageklassen wieder. Während die Texte die einzelnen Marktsegmente einer Anlageklasse beschreiben, steht der Pfeil für die Gesamtheit der Anlageklasse: Ob für eine Anlageklasse ein positives oder negatives Performancepotenzial ausgewiesen wird, hängt also von den zugrunde liegenden Marktsegmenten ab. Beispiel für die Anlageklasse Rohstoffe: Ist der Ausblick für Energierohstoffe und Industriemetalle positiv, der für Edelmetalle hingegen negativ, ergibt sich in Summe ein eher positives Performancepotenzial – die Anlageklasse wird als „mehrheitlich chancenreich“ eingestuft.

Quelle: Deutsche Bank Private & Business Clients, CIO, Detailinformationen zu einzelnen Anlageklassen sowie deren Chancen und Risiken gibt Ihnen gern Ihr Berater. Erläuterungen: Risikoklasse (RK) 1–2: z. B. Euro-Anleihen bester Qualität, Deutsche Pfandbriefe; Risikoklasse (RK) 3–5: z. B. Euro-Anleihen, Fremdwährungsanleihen, Unternehmensanleihen, EM-Anleihen.

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