Anlageklasse Erläuterung
Liquidität

Seit Oktober geht die Bilanzsumme der vier großen Notenbanken wieder zurück. Damit begegnen die Währungshüter der steigenden Inflation. Im aktuellen Konjunkturzyklus dürfte die Inflation dank Vollbeschäftigung und einer expansiven Fiskalpolitik in den USA weiter anziehen und den Weg für eine geldpolitische Straffung ebnen. Vorerst dürften die Geldmarktzinsen im Euroraum allerdings niedrig bleiben.

Renten

Das Umfeld bleibt schwierig. 5-jährige Bundesanleihen weisen seit einigen Jahren eine negative Rendite auf. Bessere Renditen lassen sich in den USA und den Schwellenländern realisieren. Der Preis sind Währungsrisiken und eine höhere Volatilität. Dennoch bleiben Anleihen fürs Portfolio ein elementarer Baustein. Die Deutsche Bank empfiehlt aktiv gemanagte Investments mit niedriger Duration oder variabel verzinste Anleihen.

Aktien

An den Aktienmärkten rund um den Globus preisen die Marktteilnehmer nach wie vor hohe Risiken ein. Unterdessen bestechen US-Unternehmen mit hohen Eigenkapitalrenditen, solidem Gewinnwachstum und Aktienrückkäufen auf Rekordniveau. Hohe Gewinnerwartungen bei vergleichsweise niedrigeren Bewertungen könnten Aktien der Schwellenländer, besonders in Asien bieten. Die Deutsche Bank empfiehlt ein ausgewogen gestreutes Portfolio.

Immobilien

Immobilienpreise und -mieten im Wohn- und Gewerbesektor könnten in den kommenden Jahren global weiter anziehen. Insbesondere in Zeiten steigender Inflation und weiterhin niedriger Geldmarktzinsen bleiben die Renditen interessant. Ein diversifiziertes Immobilienengagement stellt weiterhin einen wichtigen Basisbaustein in einem Portfolio dar.

Rohstoffe

Seit Anfang Oktober ist der Ölpreis stark gefallen. Treibender Faktor hierfür war Anfang November eine Lockerung des Embargos gegen den Iran für 180 Tage durch die US-Regierung. Indes ist die Ölproduktion der drei größten Förderländer weltweit auf einem Allzeithoch. Die Preise dürften volatil und schwer kalkulierbar bleiben – ein Investment im Rohstoffsegment insgesamt zu unsicher.

Pfeile und Texte: So lesen Sie den Marktausblick richtig

Interessant Mehrheitlich interessant Neutral Mehrheitlich uninteressant Uninteressant

Der Marktausblick gibt unsere Einschätzungen zu der Attraktivität von Anlageklassen wieder. Während die Texte die einzelnen Marktsegmente einer Anlageklasse beschreiben, steht der Pfeil für die Gesamtheit der Anlageklasse: Ob für eine Anlageklasse ein positives oder negatives Performancepotenzial ausgewiesen wird, hängt also von den zugrunde liegenden Marktsegmenten ab. Beispiel für die Anlageklasse Rohstoffe: Ist der Ausblick für Energierohstoffe und Industriemetalle positiv, der für Edelmetalle hingegen negativ, ergibt sich in Summe ein eher positives Performancepotenzial – die Anlageklasse wird als „mehrheitlich chancenreich“ eingestuft.

Quelle: Deutsche Bank Private & Business Clients, CIO, Detailinformationen zu einzelnen Anlageklassen sowie deren Chancen und Risiken gibt Ihnen gern Ihr Berater.

Soweit auf dieser Seite von Deutsche Bank die Rede ist, bezieht sich dies auf die Angebote der Deutsche Bank AG und der DB Privat- und Firmenkundenbank AG. Wir weisen darauf hin, dass die in dieser Publikation enthaltenen Angaben keine Anlageberatung darstellen, sondern ausschließlich der Information dienen. Soweit auf dieser Seite konkrete Produkte genannt werden, sollte eine Anlageentscheidung allein auf Grundlage der verbindlichen Verkaufsunterlagen getroffen werden. Eine Anlageentscheidung für Fonds sollte in jedem Fall auf der Grundlage der aktuellen Verkaufsprospekte einschließlich der zuletzt veröffentlichten Jahres- und ggf. Halbjahresberichte getroffen werden, die auch ausführliche Informationen zu den Chancen und Risiken enthalten. Die vorgenannten Verkaufsunterlagen erhalten Sie in gedruckter oder elektronischer Form kostenlos bei Ihrem Berater in allen Filialen der Deutschen Bank. Aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit kann nicht auf zukünftige Erträge geschlossen werden. HINWEIS: Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung. Die Texte sind nicht nach den Vorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt. Es besteht kein Verbot für den Ersteller oder für das für die Erstellung verantwortliche Unternehmen, vor bzw. nach Veröffentlichung dieser Unterlagen mit den entsprechenden Finanzinstrumenten zu handeln. Die Deutsche Bank AG unterliegt der Aufsicht der Europäischen Zentralbank und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

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Redaktionsschluss: 11.12.2018