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19. März 2019

Liebe Leser,

im US-Technologiesektor könnten freie Mittel in Dividenden oder Aktienrückkäufe fließen, an der Wall Street dürften die Kurse stärker schwanken, und eine Rating-Bestätigung drückt die laufende Verzinsung von Italo-Bonds.
US-Tech-Werte günstig bewertet
US-Technologieaktien haben einen starken Start ins Jahr hingelegt: In Euro führen sie mit einem Plus von fast 19 Prozent das Feld der S&P-500-Sektoren an. Neben den günstigen Bewertungen nach der Korrektur im Dezember nahm der Markt versöhnliche Töne im Handelsstreit sowie Kaufempfehlungen namhafter Investmentbanken zum Anlass zuzugreifen. Weiterhin handeln Tech-Werte günstiger als defensive Sektoren wie Versorger und Gebrauchsgüterhersteller, die traditionell ein zwar stabiles, aber niedriges Gewinnwachstum aufweisen. Und das, obwohl die Analysten ihre Gewinnprognosen für 2019 gesenkt haben. Tech-Unternehmen weisen die niedrigste Verschuldung im S&P 500 auf. Gleichzeitig verfügen sie über einen hohen Cashflow – Geld, das unter anderem für Ausschüttungen und Aktienrückkäufe genutzt werden dürfte.
Mehr US-Volatilität voraus
Alle Quartale wieder treten die US-Aktienrückkäufe ins Rampenlicht. Und zwar im Guten wie im Schlechten, da die amerikanischen Unternehmen selbst die größten Käufer am US-Aktienmarkt sind. In den kommenden zwei Wochen nimmt die sogenannte „blackout period“ Fahrt auf, in der weniger Aktienrückkäufe zu erwarten sind. Das hängt damit zusammen, dass Unternehmen einige Wochen vor ihren Quartalsberichten keine Ankäufe mehr durchführen dürfen – und im April startet die Berichtssaison für das erste Quartal. Dieser Gegenwind wird ab Anfang April nach und nach wieder zum Rückenwind, wenn die ersten Schwergewichte, insbesondere aus dem US-Bankensektor, berichtet haben und erneut eigene Aktien kaufen dürfen. Ich stelle mich für diesen Zeitraum auf eine höhere Volatilität* ein.

*Ausmaß der Schwankung von Preisen, Aktien- und Devisenkursen, Zinssätzen oder auch ganzen Märkten innerhalb eines bestimmten Zeitraums.
Italienische Anleihen sind gefragt
Die laufende Verzinsung zehnjähriger italienischer Staatsanleihen fiel gestern zwischenzeitlich auf 2,42 Prozent. Damit erreichte sie den niedrigsten Stand seit der Regierungsbildung zwischen Lega und Fünf-Sterne-Bewegung Ende Mai 2018. Auslöser war die Bestätigung der Ratingagentur Moody’s, sie lasse die Einschätzung der Kreditwürdigkeit des Landes unverändert. Und auch die Nachfrage nach italienischen Pfandbriefen bleibt hoch: Ein am Freitag angebotenes Papier wies zwar über einen Prozentpunkt weniger Verzinsung als italienische Staatsanleihen auf – trotzdem war die Emission mehr als sechsmal überzeichnet. Mit deutschen zehnjährigen Staatsanleihen um die null Prozent scheint für Investoren bei entsprechender Risikobereitschaft alles andere attraktiv.
Südafrika vor den Wahlen
Südafrikas Wirtschaft ist im Schlussquartal 2018 um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gewachsen. Die Bereiche Transport, Finanzen und Landwirtschaft überraschten positiv. Im Bergbau und am Bau ging die Wirtschaftsleistung hingegen zurück. Sowohl das Wachstum der Löhne als auch das der Unternehmensgewinne waren im Gesamtjahr so niedrig wie seit 25 Jahren nicht mehr. Für dieses Jahr drohen verringerte Investitionen.
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Der südafrikanische Aktienmarkt quittiert die Lage mit einem Minus von fünf Prozent in Euro seit Anfang Februar. Im Falle einer Wiederwahl Anfang Mai könnte Präsident Cyril Ramaphosa Reformen voranbringen, die für eine Kehrtwende notwendig sind. Derzeit liegt er in Umfragen vorn, hat zuletzt aber an Unterstützung eingebüßt.
Zahl des Tages: 109
James Burrows verkauft in seinem Laden in Spring Hill, Florida, Lego-Spielzeug. Aus rund 300.000 der bunten Plastikklötze hat er jetzt eine Achterbahn von knapp 28 Metern Länge gebaut – die darauf fahrenden kleinen Wagen erreichen nach seinen Angaben Geschwindigkeiten von bis zu 109 km/h. Kinder, die sein Geschäft besuchen, dürften gleich doppelt leuchtende Augen kriegen.

Machen Sie heute mal so richtig Tempo!

Herzlichst,
Unterschrift: Dr. Ulrich Stephan
Ihr Ulrich Stephan
Chef-Anlagestratege Privat- und Firmenkunden

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