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14. Dezember 2018

Liebe Leser,

Donald Trump hat immer noch die Absicht, eine Grenzmauer zu Mexiko zu errichten. Zuletzt drohte der US-Präsident, er würde einen Verwaltungsstillstand ab 21. Dezember in Kauf nehmen, sollten die Demokraten der Bereitstellung der für den Bau nötigen fünf Milliarden US-Dollar nicht zustimmen. Ein solcher Government Shutdown ist aber unwahrscheinlich und für die Märkte auch nicht so wichtig. Denn drei Viertel der für 2019 geplanten Ausgaben von 1,2 Billionen US-Dollar sind schon bewilligt, und die entscheidenden Behörden arbeiten sowieso weiter. Das Wiederinkrafttreten der Schuldengrenze ab März scheint deutlich bedeutsamer, da durch sie im Sommer ein Ausfall von US-Staatsanleihen drohen könnte.

Frankreichs Staatsdefizit erhöht sich 2019 von 2,8 auf voraussichtlich 3,5 Prozent des BIP. Grund ist der Verzicht auf die Einführung der umstrittenen „Umweltsteuer“ auf Treibstoffe und die nun angekündigte Entlastung von Geringverdienern und ärmeren Rentnern wegen der Proteste der Gelbwesten. Ein Vergleich mit Italien hinkt jedoch: Der Schuldenstand ist geringer und kostet Frankreich mit zwei Prozent des BIP im Jahr auch weniger als Italien mit vier Prozent. Das französische Wachstumspotenzial liegt zudem ein Prozent höher, und der Reformweg wird nicht verlassen. Dazu kommt, dass fast die Hälfte des Defizits einmaliger Natur ist. Für die EU sind dies gewichtige Unterschiede zu Italien und Gründe für ein unterschiedliches Vorgehen.

Norwegens Leitindex OBX schnitt 2018 unter den europäischen Industrieländern bisher am besten ab: 5,1 Prozent Plus, da auch die Krone 1,2 Prozent gewann. Der Index profitierte von den zeitweise stark gestiegenen Preisen für Öl und Lachs – die Hauptexportgüter. Für 2019 erwarten Analysten beim OBX im Schnitt ein Gewinnwachstum von stattlichen 23 Prozent. Zudem besteht bei der Krone weiteres Aufwertungspotenzial, da sich der Immobilienmarkt stabilisiert und die Norges Bank im ersten Quartal eine Leitzinserhöhung plant. Anleger sollten allerdings neben den Risiken beachten, dass der OBX derzeit um zehn Prozent über seinem Zehn-Jahres-Durchschnitt handelt und die drei größten Firmen für fast die Hälfte der Marktkapitalisierung stehen.

Der thailändische Baht gehört 2018 mit einem Plus von bislang mehr als fünf Prozent gegenüber dem Euro zu den stärksten Schwellenländerwährungen. Er profitierte von einem hohen Leistungsbilanzüberschuss, den die gute Entwicklung des Tourismus – der zwölf Prozent zum BIP beiträgt – stützte. Aber ein Bootsunglück chinesischer Urlauber und die Schwäche des Renminbi sorgten im Herbst für einen Rückgang der Gästezahlen aus China um neun Prozent. Zudem wird 2019 mit einem Importanstieg infolge steigenden Konsums sowie mit neuen Infrastrukturprojekten gerechnet. Daher gehe ich von einem Rückgang des Leistungsbilanzüberschusses auf 5,8 Prozent des BIP und einer merklichen Abwertung des Baht aus.

Zahl des Tages: 417
Der vierköpfigen Familie Maitland aus Jackson, Michigan, ist gelungen, wovon viele US-Amerikaner träumen: Gemeinsam hat sie alle 417 Nationalparks in den Vereinigten Staaten besucht. Die Maitlands brauchten dafür acht Jahre und legten gut 480.000 Kilometer in ihrem Wohnmobil zurück. Eine schöne Idee, die in Deutschland mit seinen 16 Parks sogar ein bisschen leichter umzusetzen ist.

Verwirklichen Sie sich am Adventswochenende einen kleinen Traum!

Herzlichst,
Unterschrift: Dr. Ulrich Stephan
Ihr Ulrich Stephan
Chef-Anlagestratege Privat- und Firmenkunden

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