medNachrichten Q4 Seite 6

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Seite 6 Deutsche Bank medNachrichten Ausgabe 4 2017 Tipps zur Telematik Für die Umstellung auf die offizielle Tele matikinfrastruktur haben die Kassenärzt liche Bundesvereinigung KBV und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung KZBV Praxisinformationen veröffentlicht die viele Fragen rund um Kartenterminal Konnektor und Anpassung des Praxisver waltungssystems beantworten Auch wei terführende Adressen werden genannt Zahnärzten wird eine Checkliste geboten Die Tipps gibt es in gedruckter Form sie können aber auch auf den Websites der Körperschaften heruntergeladen werden z B unter www kbv de html e health php oder www kzbv de Verlinkung von der Homepage der KZBV Online Konsultation Patienten sind kritisch aber aufgeschlossen Erste Praxen in Deutschland arbeiten be reits mit Online Sprechstunden Wie schnell diese sich durchsetzen werden hängt auch von der Nachfrage der Pati enten ab Eine aktuelle Umfrage des Di gitalverbandes Bitkom zeigt dass die Deutschen nicht nur die Vorteile von On line Sprechstunden schätzen sondern auch einige Befürchtungen damit verbin den Für Ärzte in Regionen mit intensivem Wettbewerb könnte eine Online Sprech stunde dennoch ein wichtiges Instrument sein sich von anderen Praxen abzuheben Laut der Umfrage sehen es 60 Prozent der Befragten als Vorteil an dass lange und teure Anfahrtswege bei einer Online Sprechstunde entfallen 58 Prozent gaben als Pluspunkt an dass sie dank der On line Sprechstunde nicht in der Praxis war ten müssen Weitere 41 Prozent betonen dass die Online Konsultation sie vor dem Risiko schützt sich im Wartezimmer anzu stecken Allerdings machen sich die Patienten auch Gedanken über mögliche Nachteile So nennen 72 Prozent der Befragten die Sor ge vor Fehlbehandlungen weil keine kör perliche Untersuchung stattfindet 54 Pro zent befürchten dass durch seltenere Besuche in der Praxis das persönliche Ver trauensverhältnis zum Arzt leiden könnte 52 Prozent bekunden die Sorge dass ihre Gesundheitsdaten in falsche Hände gera ten könnten Trotz dieser Befürchtungen können sich 27 Prozent der Befragten vorstellen künf tig eine Online Sprechstunde zu nutzen Seit April dieses Jahres gelten eigene EBM Ziffern für die Abrechnung der Vi deo Sprechstunde die GOP 01439 für den Kontakt und der Technikzuschlag 01450 Allerdings muss der Patient dem Arzt zuvor bekannt sein Der Digitalver band fordert dass Online Sprechstunden in Deutschland zum Standard werden Für Ärzte hätte das einige Vorteile Neben der Patientenbindung durch besseren Ser vice könnten sie in ländlichen Regionen die Versorgung verbessern weil sie online häufiger Kontakt zu Patienten finden als das etwa per Hausbesuch möglich wäre Praxis Kalender 25 10 28 10 2017 Bad Orb practica Fortbildung zum Mitmachen für Arzt und Praxisteam 08 11 11 11 2017 Frankfurt Main Deutscher Zahnärztetag 13 11 16 11 2017 Düsseldorf Medica Weltforum der Medizin Besuchen Sie die Deutsche Bank auf ihrem Stand in Halle 15 23 01 24 01 2018 Berlin BMC Kongress Umfangreiches Angebot von Praxisseminaren für Ärzte und Zahnärzte www deutsche bank de heilberufe PRAXIS Praxen haben ihre Kosten im Griff Bei gestiegenen Umsätzen haben Arzt praxen im Zeitraum 2011 bis 2015 ihren durchschnittlichen Reinertrag dank stabi ler Kosten in Höhe von 249 000 Euro auf 258 000 Euro je Praxis bzw 190 000 Euro je Praxisinhaber steigern können Bei den Zahnärzten dagegen stiegen die Kosten im gleichen Zeitraum von 352 000 Euro auf 380 000 Euro pro Jahr Grund sind deut lich erhöhte Personalkosten Zahnarztpra xen wendeten durchschnittlich 151 000 Euro pro Praxis für Personal auf 27 000 Euro mehr als im Vergleichszeitraum vier Jahre zuvor Die Sachaufwendungen klet terten bei ihnen dagegen im Schnitt nur um 1 000 Euro je Praxis auf 229 000 Euro In den Arztpraxen blieben die Gesamtkosten in Höhe von 249 000 Euro stabil Die Per sonalkosten stiegen zwar ebenfalls aber deutlich moderater als bei den Zahnärz ten von 121 000 Euro 2011 auf 129 000 Euro 2015 Bei den Sachaufwendungen gab es sogar einen deutlichen Rückgang von 128 000 auf 120 000 Euro Nach wie vor zeigen sich deutliche Un terschiede zwischen Ost und West Die Durchschnittskosten in den neuen Bun desländern betrugen 245 000 Euro Einzel Die jüngste Kostenstrukturanalyse des Statistischen Bundes amtes zeigt Stabile Kosten sorgen für steigende Reinerträge Je nach Fachgruppe Region und Grad der Kooperation sieht die Kostenstruktur aber unterschiedlich aus praxen 145 000 Euro im Westen 308 000 Euro Einzelpraxen 195 000 Euro Die Kostenstrukturanalyse zeigt auch welche Fachgruppen besonders viel für den laufen den Praxisbetrieb ausgeben müssen An der Spitze stehen Augenärzte und Ortho päden mit je 358 000 Euro je Praxis MKG Chirurgen und Neurochirurgen folgen mit 330 000 Euro Internisten mit 301 000 Euro Die geringsten Aufwendungen ha ben Neurologen 144 000 Euro Die höchs ten Kosten je Einzelpraxis haben die MKG Chirurgen und Neurochirurgen mit 263 000 Euro die geringsten die Neurologen mit 127 000 Euro Überall moderne Praxisausstattung Bei Ärzten gehen Sachkosten sogar zurück sudok1 Fotolia com


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