PSD2: Änderungen seit dem 11. September

  • Zwei-Faktor-Authentifizierung beim Login und Online-Kartenzahlungen
  • Abschaltung der iTAN-Liste
  • Zugriff auf Zahlungsverkehrskonten bei Drittanbietern
Seite merken

Die Deutsche Bank muss, wie alle Finanzdienstleister, die Sicherheitsbestimmungen der erweiterten Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 umsetzen. Sie enthält Maßnahmen, die für mehr Sicherheit und Wettbewerb im digitalen Banking sorgen sollen. Seit dem 11. September 2019 hat sich dadurch einiges in unserem Online- und Mobile-Banking geändert. Was bedeutet das für Sie als Kunden?


Zwei-Faktor-Authentifizierung: Login mit zwei Sicherheitsmerkmalen

Um sich im Online- und Mobile-Banking anzumelden, schreibt die PSD2 für den Login neben Ihrer PIN und Ihren Kontodaten zusätzlich die Absicherung durch eine Transaktionsnummer (TAN) gesetzlich vor, die Sie mit dem photoTAN-Verfahren oder der mobileTAN erzeugen. Ohne eines dieser beiden TAN-Verfahren können Sie Ihr Online-Banking bei uns seit dem 11. September 2019 nicht mehr vollumfänglich nutzen. 

 

 


 

 

 

ACHTUNG: Die iTAN („TAN-Liste“) wurde abgeschaltet

 

 

Die iTAN wurde mit Umsetzung der PSD2 am 11. September abgeschafft, da sie nicht deren Sicherheitsbestimmungen entspricht. Denn die PSD2 verlangt, dass bei der Erzeugung einer TAN künftig die Transaktionsdaten enthalten sein müssen und ein Sicherheitsverfahren nicht kopierbar sein darf (was z.B. beim TAN-Block der Fall wäre).

 

Wenn Sie also bisher nur die iTAN genutzt haben, müssen Sie seit dem 11. September zum Login ein zweites Sicherheitsverfahren wie die photoTAN oder die mobileTAN aktivieren. Ohne eines dieser Verfahren können Sie Ihr Online-Banking nach Inkrafttreten der PSD2 nicht mehr vollumfänglich nutzen.

 

 



 

 

 

 

photoTAN

PSD2 in der „Deutsche Bank Mobile“-App

Auch für das Login in Ihr Mobile-Banking brauchen Kunden bereits ab Mitte August zwei Sicherheitsmerkmale. Durch eine Verknüpfung der „Deutsche Bank Mobile“-App mit Ihrem Online-Banking („Gerätebindung“), die Sie einmalig per TAN bestätigen, lassen sich die Sicherheitsbestimmungen der PSD2 komfortabel erfüllen. Für den Login ist dann keine zusätzliche TAN mehr erforderlich. Sie können sich mit dem verknüpften Smartphone wie gewohnt mit PIN, Fingerprint oder FaceID in der „Deutsche Bank Mobile“-App anmelden. Mehr erfahren


Auch für das Mobile-Banking über den Browser unter https://meine.deutsche-bank.de mit Tablet oder Smartphone fordern die Sicherheitsbestimmungen der PSD2 eine zusätzliche TAN. In diesem Fall muss dies allerdings eine TAN von einem zweiten Gerät sein, zum Beispiel die photoTAN vom Smartphone oder dem Lesegerät. Eine Verknüpfung („Gerätebindung“) wie oben beschrieben, ist mit dem Browser nicht möglich.

 

Bitte beachten Sie: aufgrund der Vorgaben durch die neue EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 ist der Zugang zum Deutsche Bank Online-Banking an dieser Stelle aktuell leider nicht mobil verfügbar.


Verwenden Sie doch bitte stattdessen einfach unsere „Deutsche Bank Mobile“-App (iOS & Android) und erledigen Sie Ihre Bankgeschäfte sicher und bequem von unterwegs. Alternativ können Sie auch den Desktop-Zugang des Online-Bankings nutzen.

 

 

 

 


Auswirkungen auf das MultiBanking

Wenn Sie unser MultiBanking verwenden, müssen Sie auch dort für den Zugang zu Ihren Fremdbankkonten (z.B. beim Synchronisieren der Konten) neben Ihren Anmeldedaten und Ihrer PIN bzw. Ihrem Passwort bei der Fremdbank ein zusätzliches Sicherheitsverfahren verwenden. Welches Verfahren das ist und wann Sie es nutzen, hängt auch von der Fremdbank ab. Die Eingabe der Logindaten und die Auswahl des TAN-Verfahrens finden dann entweder bei uns oder direkt auf den Seiten der Fremdbank statt.

 

 

 

 


 

 


PSD2 und die Zugangsberechtigung zu Ihren Daten für Drittanbieter

Mit der Umsetzung der PSD2 bieten wir Ihnen die Möglichkeit, über Drittanbieter auf Ihre Kontodaten zuzugreifen. Im Service-Bereich des Online-Bankings können Sie künftig unter „Banking über Drittanbieter“ einsehen, welcher Anbieter auf welche Informationen zugreifen darf, erhalten einen Überblick über bereits erfolgte Zugriffe und können diese jederzeit verwalten. Freigaben zum Abruf von Kontoinformationen gelten bis zu 90 Tage und müssen danach von Ihnen erneut erteilt werden. Wichtig: Wir geben Ihre Daten nie ohne Ihre Genehmigung weiter.

 

Weitere Informationen und Hintergründe

PSD2: Was wird sich für Sie als Kunde ändern?

Sie möchten sich über die PSD2 informieren? Unser Video zeigt Ihnen, was sich im Online- & Mobile-Banking der Deutschen Bank ändert.

 

 


Online-Zahlungen mit Deutsche Bank Mastercard und VISA



Mit Umsetzung der PSD2 wird das sogenannte 3D Secure-Verfahren (bei Mastercard „Identity Check“, bei VISA „Verified by Visa“ genannt) für Zahlungen im Internet verbindlich eingeführt. Dabei geben Sie jede Kartenzahlung mit einem sechsstelligen Code frei, den Sie direkt zum Abschluss des Bezahlvorgangs per SMS auf Ihr Mobiltelefon erhalten. Als Inhaber von Debit- und Kreditkarten der Deutschen Bank sind Sie automatisch für dieses kostenfreie Verfahren angemeldet, Sie brauchen nur Ihre Mobilnummer zu hinterlegen:

  • Im Online-Banking unter „Persönliche Daten“
  • Über den Telefonischen Kundenservice 
  • Über Ihren Berater in der Filiale

mehr



Weitere Informationen zum Thema PSD2