Deutschland im Alter – der Deutsche Bank Vorsorgereport

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Deutschland im Alter – ein Blick in die Zukunft

Die Lebenserwartung steigt, vielen Bundesbürgern winkt also ein langer Ruhestand. Und damit viel Zeit für Reisen und andere schöne Dinge. Die Altersvorsorge ist somit ein Thema, das Deutschland stark umtreibt. Wird die staatliche Altersrente ausreichen? Wie wichtig ist eine private Rentenversicherung? Wie kann man die betriebliche Altersvorsorge nutzen? Das sind Fragen, die uns beschäftigen. Vor diesem Hintergrund führte die Deutsche Bank mit Unterstützung des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos eine repräsentative Studie in Deutschland durch. Lesen Sie selbst.


Wie denkt Deutschland?

  • Erkenntnis: die gesetzliche Rente reicht nicht aus
  • Nur ein Fünftel blickt in eine finanziell sorglose Zukunft
  • Private Vorsorge wird von vielen als notwendig erachtet 

Wir beraten Sie gerne

Ihre Lebensbedürfnisse ändern sich. Zu jedem Lebensabschnitt gibt es deshalb passende Absicherungen.

Sprechen Sie mit uns über Ihre persönliche Situation.

   

Private Altersvorsorge wird immer wichtiger - die Bundesländer im Detail

Neben der gesetzlichen Rente können die Befragten im Alter vor allem auf Geldanlagen, eigengenutztes Wohneigentum, private Versicherungen und auf betriebliche Altersvorsorge zurückgreifen. Beim Thema Vorsorge gibt es schier endlose Möglichkeiten. Aber welches Vorsorgekonzept kann Ihnen helfen, Ihre Ziele zu erreichen? Ob zu Hause, mobil oder gemeinsam mit einem Berater in der Filiale: Wir helfen Ihnen gerne, gezielt Ihre individuelle Vorsorgestrategie zu planen.

10 Tipps zur Altersvorsorge

Altersvorsorge nicht aufschieben

Das Thema Altersvorsorge wird gerne von Jahr zu Jahr aufgeschoben. Es gilt aber in den meisten Fällen: Je früher Sie
damit anfangen, desto besser sind Sie im Alter abgesichert.

Vorsorgeziel festlegen

Auf Basis des heutigen Einkommens sollten Sie Ihr persönliches Zieleinkommen für das Alter festlegen. Legen Sie als Faustformel dafür 80 Prozent Ihres aktuellen Netto-Einkommens zugrunde.

Kaufkraftverlust einplanen

Zurückdenken hilft: Wie viele Kugeln Eis gab es vor einigen Jahren für 1,50 Euro? Und heute? Die sinkende Kaufkraft sollte beim Vorsorgeziel mit eingerechnet sein.

Sinkendes Rentenniveau berücksichtigen

Immer weniger Beitragszahler finanzieren immer mehr Rentenempfänger. Diese Entwicklung führt laut Deutscher Rentenversicherung zu sinkenden Bruttorenten in der gesetzlichen Rentenversicherung – trotz steigender Beiträge. Ohne private Vorsorge droht so manchem die Altersarmut.

Übersicht über bestehende Rentenansprüche erstellen

Berücksichtigen Sie alle bestehenden Rentenansprüche, wenn Sie Ihren Bedarf im Alter ermitteln: Die gesetzliche Rente ebenso wie Ihre Betriebsrente und private Rentenversicherungen. Fachleute können auch den jeweiligen Abzug von Steuern und Sozialabgaben im Alter berechnen.

Frühspareffekt nutzen – kleinere Beiträge, gleiches Ergebnis

Mit der Vorsorge beginnen Sie am besten in jungen Jahren. Dank des Frühspareffekts können auch geringe monatliche Beiträge zu einem Vermögen anwachsen.

Staatliche Förderung mitnehmen

Der Staat fördert die private Altersvorsorge. Die RiesterRente ist als vielseitig geförderte Vorsorge für die meisten Arbeitnehmer interessant. Zulagen und Steuervergünstigungen bringen Vorteile für jede Einkommensgruppe.

Arbeitgeber beteiligen

Jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf eine betriebliche Altersversorgung, beispielsweise in Form einer Direktversicherung.
Sofern ein Arbeitnehmer eine Eigenleistung einbringt (sogenannte Entgeltumwandlung) muss sich der Arbeitgeber hieran seit 2019 mit einem Zuschuss von 15 Prozent beteiligen. Für Arbeitnehmer mit einem Monatsbruttoeinkommen bis zu 2.200 Euro kann es darüber hinaus weitere Arbeitgeberbeteiligungen geben.

Frauen müssen häufig mehr fürs Alter vorsorgen

Ansprüche aus der gesetzlichen Rente können bei Frauen durch Kindererziehungszeiten und geringere Einkommen,
beispielsweise durch Teilzeit, niedriger ausfallen als bei Männern. Um die Vorsorgelücke zu schließen, müssen insbesondere Frauen für das Alter vorsorgen.

Altersvorsorge regelmäßig überprüfen

Da sich Ihre Lebensverhältnisse im Lauf der Zeit ändern können, beispielsweise durch Heirat, Kinder und steigendes oder sinkendes Einkommen, sollten Sie Ihr Versorgungsziel regelmäßig überprüfen (siehe Tipp 2).