Die wichtigsten Fakten

  • Angebotsüberhänge und US-Dollar-Stärke belasten die Märkte.
  • Ölpreis dürfte Boden gefunden haben – steigende Notierungen möglich.
  • Gold steht weiter unter Druck – Besserung nicht in Sicht.
Anlageklasse Erläuterung
Liquidität

Als erste der großen Notenbanken weltweit dürfte sich die US-amerikanische Fed auf den Weg der Zinserhöhung machen. Die Deutsche Bank geht nach einem ersten Zinsschritt 2015 von zwei weiteren Anhebungen um jeweils 0,25 Prozentpunkte im Jahr 2016 aus. Im Gegensatz dazu ist von Seiten der Europäischen Zentralbank mit einer Fortsetzung ihrer expansiven Geldpolitik zu rechnen. Eine zeitliche Ausweitung ihres Anleiheankaufprogramms über das Jahr 2016 hinaus ist wahrscheinlich. Dadurch sollten die kurzfristigen Zinsen in der Eurozone über das gesamte kommende Jahr hinweg niedrig bleiben.

Immobilien

In Deutschland versprechen die Metropolregionen aufgrund des anhaltenden Zuzugs und der daraus resultierenden steigenden Nachfrage nach Immobilien weiteres Preispotenzial. Aber auch international sieht die Deutsche Bank interessante Renditechancen: zum Beispiel an den Immobilienmärkten Asiens und der USA. Daher sieht die Deutsche Bank in einem breitgestreuten Immobilieninvestment einen wichtigen Portfoliobestanteil.

Renten RK 1-2

(Erläuterungen siehe unten)

Die wahrscheinliche zeitliche Ausweitung der Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank und das durch die geringere Neuverschuldungen der Länder bedingte, sinkende Angebot von europäischen Staatsanleihen, sollte die Renditen in der Eurozone noch auf längere Zeit niedrig halten. Aus Sicht der Deutschen Bank ist die Anlageklasse dadurch nur bedingt interessant. Im Sinne eines ausgeglichenen Risiko-Rendite-Profils im Portfolio könnte sie jedoch eine gewisse Rolle spielen.

Renten RK 3-5

(Erläuterungen siehe unten)

US-Unternehmensanleihen mit guter Bonität dürften auch weiterhin ein interessantes Rendite-Risiko-Profil aufweisen. Die erwartete Aufwertung des US-Dollar gegenüber der europäschen Gemeinschaftswährung verspricht zusätzliches Performancepotenzial für Euro-Anleger. Bei Schwellenländer-Anleihen ist die Deutsche Bank nach wie vor vorsichtig, beobachtet das Segment aber sehr intensiv. Die Entwicklung der Währungen und die Zinspolitik der USA dürften diese Anlageklasse weiterhin stark beeinflussen.

Aktien

Unter den Industriestaaten gibt es für die Deutsche Bank aktuell keinen klar favorisierten Markt. Auf Sektorenebene hingegen werden vor allem die IT- und Gesundheitsbranche sowie der Finanzsektor präferiert. In den Schwellenländern steht Asien im Fokus, insbesondere die an der Börse in Hongkong gelisteten chinesischen Aktien sowie indische Papiere. Auch wenn die Schwankungsanfälligkeit hoch bleiben dürfte, bieten die Aktienmärkte aus Sicht der Deutschen Bank auch im kommenden Jahr interessante Perspektiven. Dabei ist eine breite Streuung der Aktieninvestments wichtiger denn je.

Rohstoffe

Unter den Industriestaaten gibt es für die Deutsche Bank aktuell keinen klar favorisierten Markt. Auf Sektorenebene hingegen werden vor allem die IT- und Gesundheitsbranche sowie der Finanzsektor präferiert. In den Schwellenländern steht Asien im Fokus, insbesondere die an der Börse in Hongkong gelisteten chinesischen Aktien sowie indische Papiere. Auch wenn die Schwankungsanfälligkeit hoch bleiben dürfte, bieten die Aktienmärkte aus Sicht der Deutschen Bank auch im kommenden Jahr interessante Perspektiven. Dabei ist eine breite Streuung der Aktieninvestments wichtiger denn je.

Pfeile und Texte: So lesen Sie den Marktausblick richtig

Interessant Mehrheitlich interessant Neutral Mehrheitlich uninteressant Uninteressant

Der Marktausblick gibt unsere Einschätzungen zu der Attraktivität von Anlageklassen wieder. Während die Texte die einzelnen Marktsegmente einer Anlageklasse beschreiben, steht der Pfeil für die Gesamtheit der Anlageklasse: Ob für eine Anlageklasse ein positives oder negatives Performancepotenzial ausgewiesen wird, hängt also von den zugrunde liegenden Marktsegmenten ab. Beispiel für die Anlageklasse Rohstoffe: Ist der Ausblick für Energierohstoffe und Industriemetalle positiv, der für Edelmetalle hingegen negativ, ergibt sich in Summe ein eher positives Performancepotenzial – die Anlageklasse wird als „mehrheitlich chancenreich“ eingestuft.

Quelle: Deutsche Bank Private & Business Clients, CIO, Stand: 08.07.2015. Detailinformationen zu einzelnen Anlageklassen sowie deren Chancen und Risiken gibt Ihnen gern Ihr Berater. Erläuterungen: Risikoklasse (RK) 1–2: z. B. Euro-Anleihen bester Qualität, Deutsche Pfandbriefe; Risikoklasse (RK) 3–5: z. B. Euro-Anleihen, Fremdwährungsanleihen, Unternehmensanleihen, EM-Anleihen.

Stand: 01.12.2015

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