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Aktien Osteuropa Schluss: Deutliche Verluste - Weiter kein Handel in Budapest
23.10.18 / 19:45 dpa-AFX (0 mal gelesen)

MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten osteuropäischen Aktienmärkte sind am Dienstag dem globalen Abwärtstrend gefolgt. Als Belastung erwiesen sich die zahlreichen internationalen Konflikte wie etwa der Streit um Italiens Haushaltsplan, der amerikanisch-chinesische Handelskonflikt und die internationalen Spannungen wegen der Tötung des Journalisten Jamal Kashoggi sowie wegen US-Präsident Donald Trumps jüngst geäußerter Absicht, aus dem INF-Abrüstungsvertrag auszusteigen. In Budapest fand feiertagsbedingt wie schon zu Wochenbeginn kein Handel statt.

Der Moskauer Leitindex RTSI verlor 0,87 Prozent auf 1106,82 Punkte.

Deutlicher bergab ging es in Warschau: Der dortige Wig-30-Index büßte 1,97 Prozent auf 2443,98 Punkte ein. Der breiter gefasste Wig fiel um 1,81 Prozent auf 55 490,46 Punkte.

Kursgewinner gab es kaum. Orange Polska hielten sich mit 0,44 Prozent in positivem Terrain. Ansonsten zogen sich die Abschläge durch alle Branchen. Besonders hart erwischte es die Aktien des Computerspieleentwicklers CD Projekt mit minus 8,09 Prozent.

Klar bergab ging es aber auch für Versorger- und Ölwerte. Enea und Energa verloren 3,38 beziehungsweise 2,03 Prozent, während Grupa Lotos Chart anzeigenKauf/Verkauf 2,11 Prozent abgaben und PKN Orlen 2,59 Prozent einbüßten.

PGNiG Chart anzeigenKauf/Verkauf verloren 2,14 Prozent. Wie am Montagabend bekannt geworden war, hat der Öl- und Gaskonzern im dritten Quartal 1,10 Milliarden Kubikmeter Erdgas produziert und 5,11 Milliarden Kubikmeter Erdgas verkauft. In der Vorjahresperiode wurden 4,59 Milliarden Kubikmeter verkauft, schrieb die polnische Nachrichtenagentur PNB.

An der Prager Börse sackte der tschechische Leitindex PX um 1,94 Prozent auf 1060,20 Punkte ab. Das Handelsvolumen lag bei 0,59 (Vortag: 0,33) Milliarden tschechischen Kronen.

Unternehmensseitig blieb die Nachrichtenlage dünn. Im PX gab es keine Kursgewinner. Unter den größten Verlierern waren Erste Group Chart anzeigenKauf/Verkauf (minus 3,11 Prozent) und Moneta Money Bank (minus 2,52 Prozent) zu finden. Komercni Banka Chart anzeigenKauf/Verkauf schlossen dagegen kaum verändert mit minus 0,06 Prozent./bel/APA/gl/he

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