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 Wells Farg... -3,02 %  Kauf/Verkauf
Aktien Frankfurt: Nur moderate Gewinne - Anleger warten auf Berichtssaison
16.07.19 / 15:05 dpa-AFX (0 mal gelesen)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt tut sich nach dem freundlichen Wochenauftakt mit weiteren Gewinnen schwer. Teils positive aufgenommene Geschäftsberichte großer US-Konzerne verliehen den Kursen hierzulande kaum Schwung.

Am Nachmittag schaffte der Dax immerhin ein Plus von 0,33 Prozent auf 12 428,65 Punkte. Damit knüpfte er zwar an seine Vortagesgewinne, mit denen er eine sechstägige Schwächephase beendet hatte. Von neuen Höchstständen ist der hiesige Leitindex - anders als die rekordhungrige Wall Street - aber noch weit entfernt. Noch bescheidener entwickelte sich zuletzt der MDax der mittelgroßen Unternehmen mit einem Kursanstieg von 0,05 Prozent auf 26 005,64 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rückte zuletzt um 0,48 Prozent auf 3519,06 Punkte vor.

"Die Investoren erwarten sich von der laufenden Berichtssaison vor allem einen besseren Einblick, wie sich der laufende Handelsstreit in der Geschäftsentwicklung der Unternehmen niederschlägt", sagte Marktbeobachter Milan Cutkovic vom Broker Axitrader. Am deutschen Aktienmarkt wachse nach den jüngsten Gewinnwarnungen namhafter Unternehmen wie etwa BASF Chart anzeigenKauf/Verkauf und Daimler Chart anzeigenKauf/Verkauf die Nervosität.

Die Aktien der Deutschen Bank Chart anzeigenKauf/Verkauf eroberten mit einem Plus von fast drei Prozent die Dax-Spitze. Ihnen half ein positiver Kommentar der Ratingagentur S&P zum Konzernumbau. Die Experten bezeichneten die Neuorganisation als nötig und zeigten sich überzeugt, dass das Management seine Ziele erreichen dürfte. Geschäftszahlen der US-Konkurrenten JPMorgan Chart anzeigenKauf/Verkauf , Goldman Sachs Chart anzeigenKauf/Verkauf und Wells Fargo Chart anzeigenKauf/Verkauf gaben dem Aktienkurs ebenso wenig zusätzliche Impulse wie vortags die der Citigroup Chart anzeigenKauf/Verkauf .

Lufthansa -Titel Chart anzeigenKauf/Verkauf zählten mit einem ähnlich klaren Kursanstieg ebenfalls zu den Favoriten der Anleger. Hier trieb die Aussicht auf eine geringere Zunahme der Kapazitäten in Europas Luftfahrtbranche. Der irische Billigflieger Ryanair Chart anzeigenKauf/Verkauf kündigte an, das Kapazitätswachstum im Sommer 2020 zu drosseln.

Bei Bayer Chart anzeigenKauf/Verkauf stand zuletzt ein Plus von mehr als anderthalb Prozent zu Buche. Die Investoren erfreute, dass ein US-Richter eine von Geschworenen in einem Glyphosat-Prozess geforderte Strafe für den Agrarchemie- und Pharmakonzern deutlich reduzierte.

Immobilientitel gehörten unterdessen zu den größten Verlierern. Händler verwiesen auf Nachwirkungen der gestrigen Meldung, dass das Land Berlin mit dem Kauf hunderter Wohnungen in einer ehemaligen DDR-Prachtstraße in Berlin den Wohnimmobilienkonzern Deutsche Wohnen Chart anzeigenKauf/Verkauf ausgestochen hat. Die Schlappe für den MDax-Konzern ahndeten die Anleger mit einem Abschlag von fast einem Prozent.

Im Sog dieser Entwicklung litten auch andere Branchenpapiere. Aktien von Aroundtown Chart anzeigenKauf/Verkauf wurden zudem durch eine Kapitalerhöhung geschwächt - sie verloren gut zwei Prozent. Papiere des Dax-Mitglieds Vonovia Chart anzeigenKauf/Verkauf gaben als einer der größten Verlierer im Leitindex um über ein halbes Prozent nach.

Bei Drägerwerk Chart anzeigenKauf/Verkauf drängten unterdessen etwas optimistischere Umsatzziele den Gewinneinbruch im zweiten Quartal in den Hintergrund: Die Aktien des Medizintechnikkonzerns legten zuletzt um über anderthalb Prozent zu. Damit beendetet sie erst einmal die jüngste Verlustserie, die zu Wochenbeginn zeitweise im tiefsten Stand seit fast drei Monaten resultiert hatte.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,30 Prozent am Vortag auf minus 0,33 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,11 Prozent auf 144,74 Punkte. Der Bund-Future Chart anzeigenKauf/Verkauf stagnierte bei 172,37 Punkten.

Der Euro sank zuletzt auf 1,1216 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,1269 Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8874 Euro gekostet./gl/mis

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

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