Gold- und Silbermünzen

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Gold & Silber: ein Ende der Preisrallye?

Die außergewöhnliche Rallye im Edelmetallsektor brach Ende letzter Woche abrupt ein: Gold verzeichnete mit einem Rückgang von 8,6 Prozent seinen schlechtesten Tag seit 2013, während Silber den größten Tagesverlust seiner Geschichte erlitt und um rund 26 Prozent fiel. Gleichzeitig erreichte die Volatilität in den vergangenen zwei Wochen beispiellose Höhen – so stieg beispielsweise die realisierte 10 Tages Volatilität bei Silber am Freitag auf 186 Prozent. Der ausgeprägte Preisrückgang am Freitag und Montag lässt sich plausibel zunächst auf ungesicherte Short-Positionen im Optionsmarkt für Edelmetalle zurückführen. Zudem kündigte die US Terminbörse CME am Wochenende eine Erhöhung der Margin-Anforderungen für Gold- und Silber-Futures an – von 6 Prozent auf 8 Prozent bei Gold und von 11 Prozent auf 15 Prozent bei Silber. Auch die Shanghai Futures Exchange signalisierte bevorstehende Erhöhungen der Margin-Anforderungen. Obwohl erste Anzeichen einer Preisstabilisierung erkennbar sind, bleibt fraglich, ob diese Metalle ihren vorherigen Aufwärtspfad wieder aufnehmen können.

Außergewöhnlicher Preisanstieg

Liniendiagramm für die Jahre 2021 bis 2026: Goldpreis in U S Dollar je Unze und Silberpreis in U S Dollar je Unze verlaufen zunächst seitwärts und steigen ab 2024 deutlich. Ende 2025, Anfang 2026 beschleunigt sich der Anstieg stark, besonders bei Silber.

Quelle: LSEG Datastream, Deutsche Bank AG. Daten per 3. Februar 2026. Die bisherige Wertentwicklung lässt keine Rückschlüsse auf die künftige Wertentwicklung zu. Die Wertentwicklung bezieht sich auf einen Nominalwert, der auf Kursgewinnen/-verlusten beruht und die Inflation nicht berücksichtigt. Die Inflation wirkt sich negativ auf die Kaufkraft dieses nominalen Geldwerts aus. Je nach aktuellem Inflationsniveau kann dies zu einem realen Wertverlust führen, selbst wenn die nominale Wertentwicklung der Anlage positiv ist.

Die Korrektur hat gute Gründe

Gold gilt als ultimative Safe-Haven-Anlage und hat sich in Zeiten der Unsicherheit stets als verlässlicher sicherer Hafen erwiesen. Im vergangenen Jahr war die größte Sorge der Anleger die Unvorhersehbarkeit der Handelspolitik der US Regierung. Die im April von US-Präsident Trump angekündigten „Liberation Day“-Zölle führten über Monate hinweg zu Unsicherheit, da die Verhandlungen darüber andauerten, auf welchem Niveau die Zölle letztlich festgesetzt würden.

"Nach der Korrektur: Das müssen Anleger jetzt zu Gold und Silber wissen."

Dieses Jahr begann mit einer Reihe geopolitischer Risiken: Venezuela, Zollandrohungen gegen einige europäische Länder im Zusammenhang mit Grönland sowie Spannungen rund um Iran. Diese Ereignisse erhöhten nicht nur die Nachfrage nach sicheren Häfen, sondern sorgten auch dafür, dass Gold – angesichts der Bedenken hinsichtlich USD und JPY – zur bevorzugten Absicherungsanlage wurde. Selbst langfristige Staatsanleihen vieler Industrieländer konnten insbesondere zur Jahresmitte nicht immer ihrer Rolle als klassischer sicherer Hafen gerecht werden. Umgekehrt wirkten wiederkehrende Sorgen über die Tragfähigkeit der Staatsverschuldung bestimmter Länder als zusätzlicher Katalysator und verstärkten den Aufwärtsdruck auf den Goldpreis weiter. Anhaltende Unsicherheiten bezüglich der Zukunft der Zölle gemäß dem International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) sowie die geldpolitische Ausrichtung der Federal Reserve trieben Gold auf immer neue Höhen. Neben der starken Safe-Haven-Nachfrage ist Gold auch zur bevorzugten Diversifikationsanlage vieler Schwellenländer-Zentralbanken geworden. Die Goldnachfrage für Währungsreserven stieg nach dem großflächigen Einmarsch Russlands in die Ukraine im Jahr 2022 stark an und ist weiterhin hoch. Als Gründe für diese Diversifikation werden insbesondere Sorgen im Zusammenhang mit Sanktionen und/oder einer möglichen Erosion der Rolle wichtiger Leitwährungen genannt. Zudem ist mit den steigenden Preisen auch das Interesse privater Anleger gewachsen.

Die gesamte Goldnachfrage überstieg 2025 – einschließlich OTC Transaktionen – erstmals 5.000 Tonnen (t). Eine gesteigerte Anlageaktivität trieb das Nachfragewachstum an: Die globalen Bestände der Gold-ETFs erhöhten sich um 801 t, was das zweitstärkste Jahr aller Zeiten darstellt, während der Absatz von Goldbarren und -münzen auf ein 12 Jahres Hoch anzog. Die Zentralbanken kauften 863 t Gold; diese Käufe bleiben historisch hoch und geografisch breit gestreut, fielen jedoch geringer aus als 2024. Ein Rückgang der Schmucknachfrage war angesichts der aufeinanderfolgenden Rekordhöchststände des Goldpreises vollkommen erwartbar. Die Stimmung gegenüber Goldschmuck blieb jedoch sehr positiv, wie der Wert der globalen Nachfrage zeigt, der um 18 Prozent auf ein Rekordniveau von 172 Mrd. USD anstieg. Ähnlich profitierte auch Golds „günstigerer Verwandter“ – Silber – von Übertragungseffekten, die sich aus den Eigenschaften als Edelmetall ergeben. Ein zentraler, silberspezifischer Faktor war die rückläufige Liquidität im physischen Markt. Am 22. April 2025 leitete die US Handelsministerin eine Untersuchung ein, um die Auswirkungen der Abhängigkeit von Drittstaaten bei kritischen Mineralien auf die nationale Sicherheit zu bewerten. Silber gilt als kritisches Mineral. Ähnliche Untersuchungen nach Abschnitt 232 des Trade Expansion Act hatten zuvor zu 50-Prozent-Zöllen auf Stahl, Aluminium und bestimmte Kupferprodukte geführt. Die Marktspekulation über mögliche US Handelsmaßnahmen führte zu einer erheblichen Vorverlagerung der Silberimporte in die USA. Diese Importe entzogen den anderen wichtigen Preisbildungszentren Liquidität. Obwohl die Untersuchung in der Präsidialproklamation vom 15. Januar mündete, die die Ministerin und andere Regierungsmitglieder anwies, Verhandlungen mit Handelspartnern aufzunehmen, ließ sie die Tür für zukünftige Zölle offen – abhängig vom Ergebnis der Gespräche.

Gold Silber Verhältnis weicht vom Normalniveau ab

Liniendiagramm Gold-Silber-Verhältnis für die Jahre 2018 bis 2025: Das Verhältnis schwankt meist zwischen etwa 70 und 95, zeigt 2019 einen starken Ausschlag auf mehr als 120 und fällt gegen Ende 2025 abrupt auf zeitweise deutlich unter 50.

Quelle: LSEG Datastream, Deutsche Bank AG. Daten per 3. Februar 2026. Die bisherige Wertentwicklung lässt keine Rückschlüsse auf die künftige Wertentwicklung zu. Die Wertentwicklung bezieht sich auf einen Nominalwert, der auf Kursgewinnen/-verlusten beruht und die Inflation nicht berücksichtigt. Die Inflation wirkt sich negativ auf die Kaufkraft dieses nominalen Geldwerts aus. Je nach aktuellem Inflationsniveau kann dies zu einem realen Wertverlust führen, selbst wenn die nominale Wertentwicklung der Anlage positiv ist.

Bereits im vorangegangenen Herbst galt erhebliche Aufmerksamkeit dem deutlichen Anstieg der Leihsätze für physisches Silber im Londoner Markt. Da die für die Besicherung von Verkäufen in Silber ETFs benötigten Bestände dem Kreditmarkt nicht mehr zur Verfügung standen, verschärfte sich dieser Engpass zunehmend – und wurde zusätzlich durch die Verlagerung von Silberbeständen in US Lagerhäuser verstärkt. Gegen Ende des Jahres wurden die Angebotsengpässe in asiatischen Märkten deutlicher, während sich die Lage im Londoner Markt für physisches Silber, insbesondere bei kurzfristigen Laufzeiten, bereits zu entspannen begann. Die Geschwindigkeit des Preisanstiegs deutete jedoch auf eine zunehmende Spekulation und eine starke „Fear of missing out“-Kaufdynamik hin. Dies zeigte sich in den ungewöhnlich hohen Aufschlägen auf diese Metalle an den chinesischen Märkten gegenüber dem internationalen Markt.

So gab es beispielsweise am 24. Dezember 2025 in einem chinesischen Silber ETF einen ungewöhnlich hohen Aufschlag auf den Nettoinventarwert (NAV) von 62 Prozent. Kurz gesagt: Die Positionierung – einschließlich der Optionsmärkte – war zu groß geworden, während der beschleunigte Preisanstieg schlicht nicht mehr nachhaltig war. Bei einem Preis von 120 USD pro Unze wurde Silber auf einem Niveau gehandelt, das viermal so hoch lag wie im Januar 2025.

Absicherung vs. Spekulation

Hier muss man zwischen Gold und Silber unterscheiden. Die technische Struktur der jüngsten Rallye erinnert an das Goldpreisumfeld, das wir vor dem Rücksetzer im Oktober letzten Jahres gesehen hatten. Die technischen Signale Anfang 2026 deuten nicht darauf hin, dass der Goldmarkt in eine längere Abwärtsphase eintritt. Bislang sind die Bestände der Gold-ETFs in diesem Jahr innerhalb der ersten drei Wochen um etwa 2 Prozent beziehungsweise rund 75 t gestiegen. In den beiden Kalenderwochen vor dem Ausverkauf verzeichneten ETFs Zuflüsse von etwa 35 bis 36 t pro Woche, was 4,6 bis 5,4 Mrd. USD wöchentlich entspricht – ein erhöhtes Tempo, das jenem vor der Rallye im September/Oktober und dem anschließenden Rückgang sehr ähnelt.

Gleichzeitig näherten sich die Netto Long Positionen nicht kommerzieller Marktteilnehmer in COMEX Gold-Futures ihrem vorherigen Höchststand vom September an, und auch das Volumen von Call Optionen stieg stark – Muster, die wir bereits im vergangenen Herbst beobachten konnten. All dies spricht nicht für einen anhaltenden Pessimismus.

Gold ist in diesem Zusammenhang zudem der echte „Safe Haven“. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass wir in ein Umfeld eintreten, in dem die Wahrscheinlichkeit und Häufigkeit von Risikoevents unterschätzt werden können. Das erste Thema unseres diesjährigen Jahresausblicks war dementsprechend das Risiko. Daher erwarten wir, dass die Nachfrage nach sicheren Häfen erhöht bleibt.

Gold profitiert außerdem von einer seit Langem etablierten Nachfragequelle, die bei Silber fehlt: den stetigen Käufen der Zentralbanken. Neben geopolitischen Risiken tragen auch Bedenken hinsichtlich des langfristigen fiskalischen Kurses der USA – wie wiederholt von zahlreichen Marktteilnehmern betont – und die potenziellen Auswirkungen auf den Wert von US Staatsanleihen dazu bei, dass Zentralbanken einen Grund zur Diversifikation sehen. Der Appetit der Zentralbanken zeigt keinerlei Anzeichen einer Abschwächung. Selbst als der Goldpreis im vierten Quartal 2025 die Marke von 4.000 USD je Unze überstieg, kauften die Zentralbanken in diesem Quartal noch rund 230 t, womit sich die gesamten offiziellen Käufe im Jahr 2025 auf etwa 863 t beliefen. Immer mehr Zentralbanken schließen sich an – etwa Brasilien, das Ende 2025 erstmals seit 2021 wieder Gold kaufte. Auch Polen zählt zu den bedeutenden Käufern. Nach einem Zukauf von rund 100 t im Jahr 2025 hat sich das Land nun ein Ziel von insgesamt 700 t Goldreserven gesetzt. Dies liegt etwa 150 t über dem aktuellen Niveau von rund 550 t, das derzeit ungefähr 28 Prozent der polnischen Reserven ausmacht. Besonders bedeutsam ist, dass einige Zentralbanken dazu übergehen, explizite Zielgrößen in Tonnen festzulegen. Dies impliziert, dass ihr Kaufverhalten weniger preissensitiv sein wird – sie erwerben weiterhin feste Goldmengen, selbst wenn die Preise steigen. Aus unserer Sicht verstärkt dies eine strukturell bedingte, preisunelastische Nachfragequelle im globalen Goldmarkt.

China versucht ebenfalls, seine Präsenz im Goldmarkt auszuweiten, indem es ausländischen Banken Zugang zu Goldlagerstätten im Inland gewährt – ein Angebot, das Kambodscha bereits angenommen hat. Dies signalisiert, dass Peking Gold nicht nur als Reservevermögen betrachtet, sondern auch als Instrument finanziellen Einflusses. Eine neue, aufkommende Nachfragequelle geht zudem von Stablecoins aus. Der größte Stablecoin ist inzwischen durch 140 t Gold gedeckt und verfügt damit über größere Bestände als manche Zentralbanken wie beispielsweise Schweden oder Mexiko.

Schätzungen zufolge machte diese Nachfrage im dritten Quartal 2025 rund 2 Prozent des Gesamtbedarfs aus. Folglich betrachteten viele Analysten und Marktbeobachter den jüngsten Rücksetzer als gesund und notwendig und bleiben mittelfristig bis langfristig positiv in ihrem Ausblick für Gold. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass wir Gold nicht als spekulative Anlage empfehlen, sondern als stabiles Diversifikations- und Absicherungsinstrument. Bei wiederholten Episoden extremer Preisdynamik sollten Gewinnmitnahmen erwogen werden. Zudem könnte eine mögliche Neugewichtung der stark gestiegenen Goldallokationen in den Portfolios von Zentralbanken oder Rohstofffondsanbietern – infolge der ausgeprägten Preissteigerung – zu zwischenzeitlichen Preisrückgängen führen.

Für Silber hingegen sind wir vorsichtiger. Zwar bleibt der langfristige Nachfrageausblick aus industrieller Nutzung positiv, doch ist dies kein kurzfristiger Treiber. Langfristig könnten höhere Silberpreise fundamentale Auswirkungen auf das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage haben, was mehr Minenangebot, aber auch eine gewisse Substitution auslösen dürfte. Besonders hervorzuheben ist die zentrale Bedeutung von Silber in der Photovoltaikindustrie. Passivated-Emitter-and-Rear-Contact-(PERC-)Zellen, die derzeit den Industriestandard darstellen, sollen schrittweise durch effizientere und silberintensivere c-Si-Subtechnologien wie Tunnel-Oxide-Passivated-Contact-(TOPCon-)Zellen und Silizium-Heterojunction-(SHJ-)Zellen ersetzt werden. Silber dürfte zudem weiterhin vom Anstieg des Goldpreises profitieren und damit das Gleichgewicht des Gold-Silber-Verhältnisses im Bereich von 70 bis 80 stabil halten. Allerdings liegen die aktuellen Preise bereits mehr als 150 Prozent über dem Niveau von vor einem Jahr, was diesen Optimismus weitgehend widerspiegeln dürfte. Langfristig könnten höhere Silberpreise jedoch fundamentale Auswirkungen auf das Angebots-Nachfrage-Gleichgewicht haben und das fundamentale Angebotsdefizit der vergangenen fünf Jahre schmälern.

Historische Wertentwicklung

Tabelle mit prozentualer Veränderung für Gold, Silber, Euro zu U S Dollar und Euro zu Yen über fünf Jahreszeiträume: 04.02.2021 bis 04.02.2022, 04.02.2022 bis 04.02.2023, 04.02.2023 bis 04.02.2024, 04.02.2024 bis 04.02.2025, 04.02.2025 bis 04.02.2026. Werte: Gold 0,8 %, 3,7 %, 8,8 %, 39,4 %, 74,2 %; Silber −14,5 %, −0,6 %, 1,5 %, 41,5 %, 165,3 %; Euro zu U S Dollar −4,3 %, −5,7 %, −0,1 %, −3,8 %, 13,9 %; Euro zu Yen 4,5 %, 7,4 %, 13,0 %, 0,1 %, 14,9 %.

Quelle: Deutsche Bank AG, LSEG Datastream. Datenstand: 4. Februar 2026. Die bisherige Wertentwicklung lässt keine Rückschlüsse auf die künftige Wertentwicklung zu. Die Wertentwicklung bezieht sich auf einen Nominalwert, der auf Kursgewinnen/-verlusten beruht und die Inflation nicht berücksichtigt. Die Inflation wirkt sich negativ auf die Kaufkraft dieses nominalen Geldwerts aus. Je nach aktuellem Inflationsniveau kann dies zu einem realen Wertverlust führen, selbst wenn die nominale Wertentwicklung der Anlage positiv ist.

Glossar

  • c Si (Kristallines Silizium) ist der Standardwerkstoff für moderne Photovoltaikzellen und Grundlage vieler Solarzelltechnologien (z. B. PERC, TOPCon, SHJ).
    • Chicago Mercantile Exchange (CME) – auch Chicago Merc genannt – ist die weltweit größte Terminbörse, gemessen an den offenen Positionen (Open Interest). Die CME handelt hauptsächlich Futures und Optionen auf eine breite Palette von Aktien, Währungen, Rohstoffen und Zinssätzen.
      • Commodity Exchange (COMEX) ist eine bedeutende Termin- und Optionsbörse für den Handel mit Metallen wie Gold, Silber, Kupfer und Aluminium.
        • EUR ist der Währungscode für den Euro, die Währung der Eurozone.
          • Exchange Traded Funds (ETFs) sind Investmentfonds, die an Börsen gehandelt werden.
            • Fear of missing out (FOMO) steht für eine Marktdynamik, bei der Anleger aus Angst, Kurschancen zu verpassen, verstärkt in einen bereits steigenden Markt investieren.
              • Futures sind standardisierte Terminkontrakte, die den Kauf oder Verkauf eines Vermögenswertes zu einem festgelegten Preis zu einem zukünftigen Zeitpunkt festschreiben.
                • International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) ist ein US Bundesgesetz, das dem Präsidenten die Befugnis gibt, wirtschaftliche und finanzielle Transaktionen während eines ausgerufenen nationalen Notstands mit ausländischem Bezug zu regulieren oder zu beschränken.
                  • JPY ist der Währungscode für den japanischen Yen.
                    • Margin Requirements (Margenanforderungen) bezeichnet die Sicherheitsleistung, die beim Handel mit Futures oder Optionen hinterlegt werden muss. Börsen wie CME oder SHFE passen sie in volatilen Zeiten häufig an.
                      • Net Asset Value (NAV) bezeichnet den Nettoinventarwert je Anteil eines Investmentfonds oder börsengehandelten Fonds (ETF).
                        • Netto Long Positionen: die Differenz zwischen Long- und Short Positionen einer Gruppe von Marktteilnehmern. Ein hoher Netto Long Wert signalisiert überwiegend steigende Markterwartungen.
                          • Open Interest bezeichnet die Anzahl aller offenen, noch nicht geschlossenen oder glatt gestellten Futures oder Optionskontrakte.
                            • Optionen / Call Optionen sind Finanzinstrumente, die das Recht (aber nicht die Pflicht) gewähren, einen Vermögenswert zu einem bestimmten Preis zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put).
                              • Over the counter (OTC) bezeichnet den Handel, der nicht über eine traditionelle Börse, sondern direkt zwischen den Parteien abgewickelt wird.
                                • Passivated Emitter and Rear Contact (PERC) ist eine weitverbreitete Solarzellentechnologie, die die Effizienz traditioneller kristalliner Silizium-Photovoltaikzellen erhöht.
                                  • Preisaufschlag (Premium) beschreibt die Differenz zwischen Marktpreis eines Assets und dessen Nettoinventarwert (NAV), z. B. bei Edelmetall ETFs.
                                    • Safe Haven (Sicherer Hafen) bezeichnet Anlageklassen, die in Zeiten wirtschaftlicher oder geopolitischer Unsicherheit typischerweise Wertstabilität bieten – z. B. Gold oder Staatsanleihen hoher Bonität.
                                      • Shanghai Futures Exchange (SHFE) ist eine Terminbörse, die sich auf Metall-, Energie- und chemische Rohstoffprodukte spezialisiert.
                                        • SHJ (Silizium Heterojunction Zellen) sind Solarzellen mit besonders hohem Wirkungsgrad, bei denen kristallines Silizium mit dünnen amorphen Siliziumschichten kombiniert wird.
                                          • TOPCon (Tunnel Oxide Passivated Contact) ist eine hocheffiziente Solarzellentechnologie mit Tunneloxid- und Passivierungsschichten, die gegenüber PERC höhere Wirkungsgrade bietet.
                                            • USD ist der Währungscode für den US Dollar.
                                              • Volatilität ist eine Kennzahl für die Schwankungsintensität eines Marktpreises. Hohe Volatilität bedeutet größere und häufigere Preisbewegungen.

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