Das Portfolio breiter diversifizieren – mit Investitionen in Privatmärkte

Als Investor verfolgen Sie meist drei Ziele: Substanz erhalten, planbar Vermögen mehren und unabhängig von täglicher Börsenlaune bleiben. Privatmärkte können hierbei eine ergänzende Rolle spielen – als zweiter Kapitalmarkt abseits der Börse und näher an der Realwirtschaft. Sie ermöglichen Zugang zu Unternehmen, Infrastruktur oder Innovation, deren Wertentwicklung stärker vom tatsächlichen Fortschritt solcher Projekte geprägt ist als vom kurzfristigen Marktgeschehen.

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In unsicheren Zeiten braucht es eine robuste Anlagestrategie. Privatmärkte helfen, ein Portfolio breiter zu diversifizieren und das Chance-Risiko-Profil zu verbessern. Während diese Anlagenklasse lange überwiegend institutionellen Investoren vorbehalten war, ermöglichen wir als Deutsche Bank nun auch Privatanlegern einen Zugang für Zwecke der Portfoliobeimischung.

Worum es geht, ist einfach: Beteiligungen an etablierten Firmen, Kapital für wachstumsstarke junge Unternehmen, Finanzierung kritischer Infrastruktur sowie Kredite abseits von Bankbilanzen und Anleihemärkten. So entsteht ein Zugang zu möglichen Renditetreibern, die im öffentlichen Markt nur begrenzt zu finden sind: etwa Wertschöpfung durch aktives Management, operative Verbesserungen sowie reale Anlagen, die Inflationseffekten teilweise entgegenwirken können. Im Gegenzug sind Anlagen in Privatmärkte weniger liquide, Bewertungen erfolgen seltener und Marktinformationen sind weniger tief als in öffentlichen Märkten.

Was sind die Vorteile für Unternehmen? Für die Unternehmen selbst bedeutet diese Finanzierungsform mehr Planungssicherheit: Sie können langfristiger investieren und strategische Veränderungen umsetzen, ohne dem kurzfristigen Druck von Marktvolatilitäten an den Börsen ausgesetzt zu sein.

Was sind Ihre Vorteile? Sie wünschen Stabilität jenseits großer Kursschwankungen? Infrastruktur und besicherte Kreditlösungen können laufende Ausschüttungen liefern und sind weniger vom täglichen Marktgeschehen abhängig. Wer Vermögen über Generationen sichern und weiterentwickeln möchte, kann in Privatmarkt-Beteiligungen eine Möglichkeit finden, an langfristig erfolgreichen Unternehmensentwicklungen teilzuhaben – von Nachfolgelösungen im Mittelstand bis hin zu mehrjährigen Transformationsprozessen großer Unternehmen.

Vier Kernbereiche der Privatmärkte

Die folgenden Abschnitte zeigen, wie die vier Kernbereiche der Privatmärkte in der Realwirtschaft wirken – und warum ihre Bedeutung in einem sich verändernden Marktumfeld wächst.

Private Equity ist weniger eine „Assetklasse“ als ein Finanzierungs- und Transformationsinstrument: Es stellt Eigenkapital bereit, um Unternehmen zu kaufen, zu entwickeln, zu konsolidieren oder neu auszurichten – häufig in Situationen, in denen traditionelle Finanzierungswege nicht die gewünschte Flexibilität oder Geschwindigkeit bieten. Das betrifft etablierte Mittelständler wie große Unternehmen gleichermaßen: bei Nachfolge- und Eigentümerwechsel, Ausgründungen aus Konzernen, Buy-and-build-Plattformen zur Industriekonsolidierung, Restrukturierungen sowie der Finanzierung mehrjähriger Transformationsprogramme.

Klassisches Private Equity wird für die Realwirtschaft dort besonders relevant, wo Eigentümerwechsel, Kapitalbedarf langfristige Weiterentwicklungen zusammenkommen – und wo die Transparenz- und Reporting-Anforderungen öffentlicher Märkte nicht zu Transformationsrealitäten passen. Genau daraus leitet sich die wachsende Bedeutung von Private Equity in der Unternehmensfinanzierung ab.

Für Unternehmen schafft diese Art der Finanzierung ein stabileres Umfeld: Sie können langfristige Investitionen tätigen und Transformationen vorantreiben, ohne dem täglichen Druck öffentlicher Märkte zu unterliegen. Das verschafft Managementteams die nötige Ruhe, strategische Entscheidungen konsequent umzusetzen.

Private-Equity-Anlagen sind Eigenkapitalinvestitionen und sind daher auch mit Risiken ähnlich einem Aktieninvestment verbunden.

Weltweit entstehen im Bereich Infrastruktur hohe Investitionsbedarfe. Treiber ist weniger ein kurzfristiger Zyklus als die Gleichzeitigkeit mehrerer struktureller Megatrends: Die Dekarbonisierung erfordert den Umbau von Energieerzeugung und Netzen. Die Elektrifizierung verlagert den Energiebedarf weiter in Richtung Strom – etwa in Mobilität, Wärme und Industrie – und erhöht damit den Druck auf Erzeugungs-, Transport- und Verteilinfrastruktur. Und die Digitalisierung – insbesondere Cloud und KI – erzeugt zusätzliche Lasten: durch neue digitale Infrastrukturen wie Rechenzentren, 5G und Glasfaser ebenso wie durch den wachsenden Strombedarf datenintensiver Anwendungen.

Der hohe Bedarf an Infrastrukturinvestitionen lässt privates Kapital an Bedeutung gewinnen, weil viele Vorhaben eigenkapitalintensiv, großvolumig und langfristig sind, häufig in regulierten oder konzessionsbasierten Modellen umgesetzt werden – und damit Kapital benötigen, das über lange Zeiträume gebunden werden kann.

Infrastrukturinvestitionen sind langfristig gebunden und unterliegen unter anderem Projekt‑, Genehmigungs‑ und Regulierungsrisiken.

Private Kredite ergänzen als „Fremdkapital-Arm“ die Privatmärkte – und runden die Landkarte ab: Neben Eigenkapital für Unternehmenswandel (Private Equity) und Infrastrukturfinanzierung (Private Infrastructure) ist Private Credit ein zentraler Baustein dafür, wie Realwirtschaft heute außerhalb öffentlicher Märkte finanziert wird.

Auf der Nachfrageseite steigt der Bedarf an Planbarkeit und Geschwindigkeit in Finanzierungsvorhaben: Unternehmen suchen in einem volatileren Umfeld häufig Finanzierungslösungen, die weniger von kurzfristigen Marktfenstern abhängig sind und in der Umsetzung Verlässlichkeit bieten. Daraus hat sich ein Markt entwickelt, in dem Private Credit Lücken schließt, die zwischen Bankbilanz und Anleihemarkt entstehen – nicht als Ersatz, sondern als zusätzliche Finanzierungsebene.

Bei Private-Credit-Anlagen können Ausfallrisiken, unzureichende Besicherungen oder Nachrangigkeit (das heißt, dass Private-Credit-Anleger ggf. erst nach anderen Gläubigern befriedigt werden) zu Verlusten führen.

Private Immobilien sind Anlagen in Mehrfamilienhäusern und Gewerbeimmobilien, zum Beispiel Lagerhäuser, Büros, Hotels und Einzelhandelsflächen, sowie Beteiligungen an oder die Finanzierung von Unternehmen, die im Immobiliensektor tätig sind. Die möglichen Anlagestrategien in diesen Bereichen decken ein breites Chance-Risiko-Spektrum ab, zum Beispiel wertschöpfende Ansätze, also Investitionen in Immobilien mit Potenzial für eine Weiterentwicklung oder „Wiederbelebung“. Private Immobilieninvestments können im Portfolio die Diversifikation erhöhen und eine geringere Volatilität sowie die Chance auf stabilere Erträge bieten.

Immobilieninvestitionen können durch Leerstand, Instandhaltungskosten, eingeschränkte Wiedervermietungsfähigkeit, geänderte Anforderungen an Baustandards oder veränderte Marktbedingungen zu Verlusten führen.

Bei einer Anlage in Privatmärkte ist die Umsetzung in Form eines robusten Kernportfolios über die vier Pfeiler entscheidend: Unternehmensbeteiligungen, Infrastruktur, private Kredite und opportunistisch Immobilien – gestreut über Regionen, Strategien und Jahrgänge.

Privatmarkt-Anlagen berichten in nachvollziehbaren Kennzahlen zu Portfolios, Bewertungen und Cashflows. Privatmärkte sind kein Ersatz für liquide Anlagen, sondern deren Ergänzung. Sie zielen darauf ab, Ruhe ins Depot zu bringen, indem sie Wertentwicklung stärker am Fortschritt der Unternehmen ausrichten. Sie öffnen Türen zu Projekten, die ohne privates Kapital nicht realisierbar wären – vom Glasfaserausbau bis zu Energie- und Datennetzen. Und sie ergänzen das Portfolio um Anlagen, die auf langfristige wirtschaftliche Wertentwicklung ausgerichtet sind.

Sprechen Sie Ihre Kundenberaterin oder Ihren Kundenberater an oder vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin – online oder telefonisch unter 069 910-10000.

Redaktionsschluss: 17. Februar 2026, 12 Uhr

WICHTIGE HINWEISE: Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung. Diese Texte genügen nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlage- und Anlagestrategieempfehlungen oder Finanzanalysen. Es besteht kein Verbot für den Ersteller oder für das für die Erstellung verantwortliche Unternehmen, vor beziehungsweise nach Veröffentlichung dieser Unterlagen mit den entsprechenden Finanzinstrumenten zu handeln. Die in diesem Text gemachten Angaben stellen keine Anlageempfehlung, Anlageberatung oder Handlungsempfehlung dar, sondern dienen ausschließlich der werblichen Information. Die Angaben ersetzen nicht eine auf die individuellen Verhältnisse des Anlegers abgestimmte Beratung. Bei Prognosen über Finanzmärkte oder ähnlichen Aussagen handelt es sich um unverbindliche Informationen.

Jede Geldanlage ist mit Risiken verbunden. Es gibt keine Garantie und Marktschwankungen können zu Verlusten bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Über die speziellen Risiken eines Wertpapierprodukts informieren die gesetzlich vorgeschriebenen Verkaufsunterlagen.

Wertentwicklungen in der Vergangenheit und Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Sofern es in diesem Dokument nicht anders gekennzeichnet ist, geben alle Meinungsaussagen die aktuelle Einschätzung der Deutschen Bank wieder, die sich jederzeit ohne Vorankündigung ändern kann.

Ausführliche Informationen zu Einzelheiten der Anlage, der Chancen und der Risiken enthalten die Verkaufsunterlagen der jeweiligen Finanzinstrumente, die die allein verbindliche Grundlage für den Erwerb bilden.

Soweit in dieser Marketinginformation von Deutsche Bank die Rede ist, bezieht sich dies auf die Deutsche Bank AG, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt, Deutschland.

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